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  Karriere in Moskau - Zaster auf dem goldenen Pflaster

Aus Moskau wurden vor 20 Jahren Liebesgrüßegesendet – heute sind es Verlockende Jobangebote. Die Metropole boomt und mit ihr das Hotel- und Gastrobusiness. (Katharina Wolschner)

Fotos: Shutterstock, InterContinental Hotels Group, Apple Boutique Hotel, All Suites Spa Hotels Prokrovka, Hotel National, beigestellt



Die Popgruppe „Dschingis Khan“ wusste es schon 1979 und Expats von 2010 sollten sich diese Zeilen gut merken: „Moskau – fremd und geheimnisvoll, Türme aus rotem Gold, kalt wie das Eis.“

Vielleicht ein wenig polemische die Poetik des Schlagerklassikers, doch trifft sie ziemlich genau ins Schwarze, was das anfängliche Leben in der Hauptstadt der Russischen Föderation betrifft. Und wenn man die Jobaussichten näher betrachtet, werden sich künftig immer mehr deutschsprachige Expats mit der russischen Mentalität auseinandersetzen müssen. Im Moment sind es um die 10.000. Denn Moskau hat sich in den letzten fünf Jahren zu einer Boomstadt des absoluten Luxus etabliert, den nicht nur die ansässigen Oligarchen und Milliardäre genießen, sondern auch die rund 4,1 Millionen Touristen, die jährlich eingeflogen werden – 1999 waren es noch 1,5 Millionen. Die meisten kommen aus den GUS-Staaten, doch direkt dahinter mit fast 10 Prozent die Deutschen.

Der Ausbau der touristischen Infrastruktur wird auch während der Wirtschaftskrise kräftig vorangetrieben: Bis 2015 sind 300 weitere Hotelneubauten geplant, 100 davon in der Innenstadt. Damit soll die Gesamtkapazität von 250 Hotels mit 80.000 Betten (Stand 2008) auf über 500 Hotels mit 150.000 Betten erhöht werden. Allein im Jahr 2009 wurden 32 Hotels mit rund 7000 Betten eröffnet …