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Unerlässlich: Namen merken

Im Bewerbungsgespräch gibt es nichts Peinlicheres, als jemanden, der sich gerade vorgestellt hat, oder um den sich bereits seit Minuten das Gespräch dreht, mit dem falschen Namen anzusprechen. Oder ihn sich gleich gar nicht gemerkt zu haben. Leider haben wir Menschen kein „fotografisches Gedächtnis“, dazu sind wir wissenschaftlich bewiesen einfach nicht in der Lage. Aber es gibt einfache Tricks der bildlichen Vorstellungen und Assoziationen, um sein Gehirn zu „überlisten“. Ein einfacher Weg, sich Namen rasch zu merken ist die „Kettenmethode“. Stellen Sie sich dabei jene Person, deren Namen Sie sich merken müssen, vor. Links davon steht ein Mensch aus Ihrem Freundes-, Bekannten-, Verwandten- oder Kollegenkreis, der denselben Vornamen hat. Sollte diesen keiner besitzen, denken Sie an berühmte oder allgemein bekannte Persönlichkeiten. Dann reihen Sie rechts von jener Person einen Menschen, der denselben Nachnamen trägt. Die Kette, um sich den Namen Maria Fuchs zu merken, könnte nun zum Beispiel folgendermaßen aussehen: Maria Hofer (links) – Maria Fuchs (Mitte) – Dieter Fuchs (rechts). Prägen Sie sich dieses Bild gut ein und stellen Sie sich beim nächsten Mal die dreigliedrige Personenkette vor.
Eine weitere Methode, sich Namen ins Gedächtnis zu verankern ist das Verwenden von Eselsbrücken. Wenn Sie einen neuen Namen hören assoziieren Sie ihn spontan mit einem Beruf, einer Eigenschaft, einem Wort oder einem anderen Namen. Für Maria Fuchs denken Sie zum Beispiel an Maria und Josef in der Krippe und an einen Fuchs, der sich anpirscht. Sie werden sehen, mit ein wenig Übung vergessen Sie nie mehr einen Namen!
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Magic Moments - Der Leitfaden der Profis

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… Nespresso: „Unsere Gäste können aus vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen wählen und bekommen ihren Kaffee automatisch mit Pralinen und Feingebäck serviert. Dieses Konzept ist sehr erfolgreich.“ Dass Magic Moments nicht unbedingt mit großem finanziellem Aufwand verbunden sind, betont auch der Kundenbindungstrainer Wolfgang Rozal. Er hat einige Verbesserungstipps für Hoteliers parat und wünscht sich 24-Stunden-Hotelzimmer, die nicht bereits vor dem Frühstück geräumt sein müssen. Außerdem empfiehlt Rozal, sich bei Stammgästen gezielt zu bedanken, etwa mit Sekt und Brötchen, oder im Sommer kalte Fruchtsäfte und im Winter heißen Punsch gratis anzubieten.


Nähe durch Personal Assistents
„Wir haben für unsere Gäste Personal Assistens, die ihnen jeden Wunsch von Augen ablesen. Wenn jemand einen Partner zum Schachspiel sucht oder eine Begleitung zum Shopping wünscht, der Personal Assistent steht bereit. “
Cyrus HEYDARIAN
General Manager Breidenbacherhof


Nicole Kobjoll vom Schindlerhof hat reichlich Erfahrung darin, mit Kreativität zu punkten: „Bringen Sie Ihren Gästen morgens die gewünschte Zeitung aufs Zimmer, speichern Sie alle Informationen bezüglich Vorlieben und Besonderheiten in einer extra angelegten digitalen Datenbank ab. Gäste sind außerordentlich überrascht, wenn sie beim nächsten Besuch bemerken, dass man sich genau an sie erinnert.“

Um den gewünschten Überraschungseffekt und damit Magic Moments für Herz und Seele zu erzeugen, setzt auch Florian Moosbrugger vom Relais & Châteaux Post in Lech auf Ideenreichtum: „Am Ende des Aufenthaltes fahren wir für die Gäste mit ihren eigenen Autos vor, die wir zuvor heimlich geputzt haben. Das macht die meisten regelrecht sprachlos.“


Ich singe sogar mit den Gästen
„Kaum jemand anderer ist dem Gast so nahe wie der Maître. Deshalb steht für mich vor allem der persönliche Zugang im Vordergrund: Da kann ich oft verblüffen, etwa mit gemeinsamem Singen.“
Ansgar FISCHER
Maître Schwarzwaldstube Traube Tonbach, Baiersbronn

Landestypische Produkte sorgen für Heimatgefühle
„Ich überrasche Gäste mit typischen Produkten aus ihrem Herkunftsland wie Limonaden, Süßigkeiten und Zeitungen. Außerdem springe ich immer wieder gerne spontan als Dolmetscher ein. Das kommt gut an.“
Ricardo DÜRNER
Butler im Hotel Adlon, Berlin


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