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Einen Tag in der elBulli-KücheEin Praktikum bei Ferran Adrià! Unmöglich? Nicht für die Sieger des junge wilde-Wettbewerbs! Roland Huber und Michael Wolf berichten aus der 3-Sterne-Küche des Molekularpapstes. () Fotos: Werner Krug, beigestellt
So viel vorweg: Die Zeit im „elBulli“ zählt zu den spannendsten Erfahrungen unserer Kochkarriere. Ohne den Sieg bei den „jungen wilden“ hätten wir das Praktikum bei Ferran Adrià wohl nie bekommen. Nun durften wir vier Tage lang einen Blick hinter die Kulissen einer der aufregendsten Küchen der Welt werfen und den berühmten Ferran Adrià hautnah und in Action erleben. Wie ein typischer Arbeitstag im „elBulli“ ausschaut, könnt ihr hier nachlesen: 13 Uhr Von unserem Appartement in Roses geht es mit dem Auto los Richtung „elBulli“. In Roses sind wir übrigens wirklich herrlich untergebracht. Das Haus ist mitten in den Hang hineingebaut, rundherum Korkbäume, auf der Terrasse ein Swimmingpool und der Blick geht direkt auf das Meer. Aber nun haben wir anderes im Kopf. Ferran, wir kommen! Das Navigationsgerät zeigt an: nur noch 15 Minuten Fahrzeit. Und es warnt uns vor unbefestigten Straßen. Das „elBulli“ liegt tatsächlich in einem der hintersten Winkel dieser Gegend. 13.45 Uhr Wir sind angekommen. Und wir sind nicht allein. Vor dem Hintereingang zwischen der Umkleide und dem Lager warten gut 30 Gestalten, alle in Weiß gekleidet. Unsere Kollegen also für die nächsten Tage. Was sie uns erzählen: Jeden Vormittag trifft sich im Restaurant ein elitärer Kreativzirkel aus den wichtigsten Köchen des „elBulli“. Um Punkt 14 Uhr öffnet sich die Tür. Wir treten ein in die heiligen Hallen der Molekularküche. 14.10 Uhr Wie beim Rapport formt sich ein Halbkreis aller Köche rund um Ferran Adrià. Der große Meister hält eine Ansprache. Auf Katalanisch. Wir verstehen kein Wort; nicken aber wie alle anderen artig. Es folgt eine kurze Vorstellungsrunde. Ferran Adrià holt uns vor und sagt – diesmal auf Englisch –, dass wir die Gewinner eines wichtigen europäischen Kochwettbewerbs sind. 15.30 Uhr Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Jemand packt uns und stellt uns zu unserer Station. Alles ist schon vorbereitet. Als Erstes dürfen wir Pistazien schälen, dann Austern aufbrechen. Wenn man mit einer Arbeit fertig ist, hat der Chef de Partie … Den ganzen Artikel können Sie im Fachmagazin ROLLING PIN oder hier mit Ihrem Premium Login nachlesen. Wenn Sie noch kein ROLLING PIN Premium Member sind, können Sie sich HIER anmelden. » IHRE VORTEILE ALS PREMIUM MEMBER Login für bestehende Premium Mitglieder: |
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