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Unerlässlich: Namen merken

Im Bewerbungsgespräch gibt es nichts Peinlicheres, als jemanden, der sich gerade vorgestellt hat, oder um den sich bereits seit Minuten das Gespräch dreht, mit dem falschen Namen anzusprechen. Oder ihn sich gleich gar nicht gemerkt zu haben. Leider haben wir Menschen kein „fotografisches Gedächtnis“, dazu sind wir wissenschaftlich bewiesen einfach nicht in der Lage. Aber es gibt einfache Tricks der bildlichen Vorstellungen und Assoziationen, um sein Gehirn zu „überlisten“. Ein einfacher Weg, sich Namen rasch zu merken ist die „Kettenmethode“. Stellen Sie sich dabei jene Person, deren Namen Sie sich merken müssen, vor. Links davon steht ein Mensch aus Ihrem Freundes-, Bekannten-, Verwandten- oder Kollegenkreis, der denselben Vornamen hat. Sollte diesen keiner besitzen, denken Sie an berühmte oder allgemein bekannte Persönlichkeiten. Dann reihen Sie rechts von jener Person einen Menschen, der denselben Nachnamen trägt. Die Kette, um sich den Namen Maria Fuchs zu merken, könnte nun zum Beispiel folgendermaßen aussehen: Maria Hofer (links) – Maria Fuchs (Mitte) – Dieter Fuchs (rechts). Prägen Sie sich dieses Bild gut ein und stellen Sie sich beim nächsten Mal die dreigliedrige Personenkette vor.
Eine weitere Methode, sich Namen ins Gedächtnis zu verankern ist das Verwenden von Eselsbrücken. Wenn Sie einen neuen Namen hören assoziieren Sie ihn spontan mit einem Beruf, einer Eigenschaft, einem Wort oder einem anderen Namen. Für Maria Fuchs denken Sie zum Beispiel an Maria und Josef in der Krippe und an einen Fuchs, der sich anpirscht. Sie werden sehen, mit ein wenig Übung vergessen Sie nie mehr einen Namen!
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Home / Fachmagazine Rollingpin/Hoteljobs / September I 2007 / Forte, Rocco! Die luxuriöse Palastrevolution

Forte, Rocco! Die luxuriöse Palastrevolution

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Mit seinen Luxushotels in Frankfurt, Berlin und nun auch in München hat Rocco Forte jetzt auch in Deutschland neue Maßstäbe gesetzt – nachdem er das mit seiner „Kollektion der Edelherbergen“ auch schon in Weltstädten wie St. Petersburg, Rom und London getan hat.


Mit seinem Namen könnte er ja eigentlich auch ein Aufputschmittel herausbringen – und er selbst wäre ein glaubwürdiges Testimonial: Der klingende Name Rocco Forte findet sich nicht nur ganz oben im Organigramm eines der nobelsten Hotelimperien weltweit, sondern regelmäßig auch weit vorne in den Ergebnislisten diverser Ironman-Veranstaltungen. Mit seinen 62 Jahren ist er nämlich noch immer so ein Energieprotz, dass er die Strapazen von 3,8 Kilometern Schwimmen, 180 Kilometern Radfahren und 42,2 Kilometern Laufen nicht nur überlebt, sondern auch noch als Kraftquelle für seinen Job nützt – für den er wahrlich viel Energie braucht. Hat er sich doch aufgemacht, den Begriff des Luxushotels neu zu definieren. Rund ein Dutzend hat er schon in Europa. Genf, Prag und Sizilien werden folgen, bis zu 20 sollen es insgesamt werden.
Nicht als Kette, sondern als Kollektion, wie er gerne unterstreicht. Jedes muss für sich einzigartig sein. „Man muss ein Hotel kreieren, das es noch nicht gibt“, erklärt der zum Sir erhobene Engländer Rocco Forte. „Und es muss die richtige Mischung für jede Stadt sein.“ Wenn man sich seine Prunkstücke ansieht, weiß man, was er meint. Eleganz ist sein Stilmittel. Möbel und Accessoires sind oft Einzelstücke, von Meisterhand speziell angefertigt für das jeweilige Hotel.
Etwa im „The Charles Hotel“, das nun in München seine Pforten öffnet, sowie im „Hotel de Rome“, das im Oktober des Vorjahres gleich neben dem Berliner Gendarmenmarkt eröffnet worden ist und für den 62-Jährigen das bisher am besten gelungene darstellt. Einst war das prachtvolle Gebäude die herrschaftliche Niederlassung der Dresdner Bank – heute schwimmen die Gäste in den früheren Tresorräumen, die durch die Integration der dicken Stahltüren als solche auch noch zu erkennen sind und nun statt Geld den Spa-Bereich beherbergen. In den Holzverkleidungen der Suiten sind noch die Löcher zu sehen, die in weniger ruhmreichen Tagen Granatsplitter geschlagen haben.
Modern, edel und zeitlos gestaltet ist es – kein Plüsch, nicht unterkühlt. Stimmig. Dafür sorgen der Sir selbst und seine Schwester Olga Polizzi, die bei der Gestaltung ihrer Kollektion nichts aus der Hand geben. Er kauft die Gebäude (manchmal auch ohne Rückfrage bei den anderen Vorständen des Unternehmens), dann überlässt er alle Designfragen ihr.
Gemeinsam bildet das Geschwisterpaar ein Gespann mit enormer Zugkraft. „Wir gehen uns manchmal ziemlich auf die Nerven“, lacht Olga. Aber richtigen Streit habe es noch nie gegeben. „In jeder Rede, die ich halte, betone ich das große Glück, eine Schwester wie dich zu haben“, kontert er.
75 Millionen Euro sind in den drei Jahre dauernden Umbau geflossen – jetzt bietet das „Hotel de Rome“ 146 Zimmer bzw. Suiten mit allem, was dazugehört: großzügige Bäder, Fußbodenheizung, drahtloses Internet, kostenlose Zeitungen, Kinderbetreuung, Spa-Bereich, Restaurant und was ein 5-Sterne-Hotel sonst noch alles braucht. Sogar noch mehr, denn „Luxus bedeutet hochwertigen und unaufdringlichen Komfort zu bieten“, meint Forte. „Ein gut ausgestatteter Fitnessbereich ist in Businesshotels die Norm, aber echte Wellnessbereiche werden immer beliebter – mit gezielten Anwendungen im Gesundheitsbereich in ruhigem Umfeld. Und natürlich sind meine Angestellten angehalten, alles möglich zu machen.“


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