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Das richtige Anschreiben

Am Briefkopf müssen Sie Ihren Namen, Ihre Adresse und vor allem Ihre Telefonnummer angeben. Das Schreiben muss immer an eine konkrete Kontaktperson adressiert sein (nicht „sehr geehrte Damen und Herren“) – ansonsten wirkt es unpersönlich und wie eine Massenaussendung. Geben Sie als Betreff an, auf welche Anzeige Sie sich genau beziehen. Nach der Anrede ist somit die Einleitung mit „Bezug nehmend auf Ihr Inserat ...“ nicht mehr notwendig. Formulieren Sie das Anschreiben, stets höflich, genau und mit der richtigen Portion an Selbstbewusstsein.
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Ist Spitzengastronomie überhaupt noch finanzierbar?

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Verzerrter Wettbewerb: Während einzeln geführte Restaurants hart um das Überleben kämpfen, rüsten Hotels im Match um den Gast mit nationalen und internationalen Starköchen auf. Ohne Rücksicht auf finanzielle Verluste.


Fotos: Werner Krug, Nobu, Marie Clerin, Robert Reck, Trump International Hotel & Tower, beigestellt

„Chance meines Lebens“


Simon Taxacher

Mit dem Restaurant allein konnte ich keinen wirklichen Gewinn machen. Nun investiere ich für sechs Millionen Euro in ein Hotel.

Simon Taxacher, Restaurant Rosengarten in Kirchberg bei Kitzbühel, 3 Hauben, www.taxacherhof.at

Nobu Matsuhisa

Ein Sternerestaurant braucht internationales Publikum. Ein Spitzenhotel ist also der logische Standort.


Nobu Matsuhisa, vielfacher Sternekoch mit Dependancen auf der ganzen Welt, www.noburestaurants.com

Heinz Winkler

3 Sterne zu erkochen und damit Geld zu verdienen, ist heute fast unmöglich. Außer ein großes Hotel oder ein Finanzier steckt dahinter.


Heinz Winkler, Residenz Heinz Winkler in Aschau, 2 Sterne, www.residenz-heinz-winkler.de

Harald Riedl

Für einen einzelnen Unternehmer ist ein Restaurant, das Anspruch auf mehrere Hauben stellt, kaum finanzierbar.


Harald Riedl, Radisson Blu Palais in Wien (zuletzt im Restaurant Vincent 2 Hauben, 1 Stern), www.radissonblu.com


Heinz Winkler war wieder einmal allen voraus. „Die Sternenküche ist käuflich geworden“, tönte der Starkoch bereits im Oktober 2008. Zu diesem Zeitpunkt hatte ihn der „Guide Michelin“ soeben von drei auf zwei Sterne reduziert. „Das ist ja kein Geheimnis, dass beinahe alle großen Dreisterner ein Minus schreiben oder mit null aussteigen. Leisten können sich das nur mehr jene, bei denen finanzkräftige Hotels dahinter stehen.“
Die Krise im vergangenen Jahr hat die von Winkler skizzierte Situation noch einmal verschärft. Vor allem die österreichische Hauptstadt Wien stöhnt derzeit unter der Ausdünnung von eigentümergeführten Spitzenrestaurants, die sich sukzessive von ihren Starköchen trennen müssen, weil deren Streben nach Top-Bewertungen kaum finanzierbar ist. Freudig angeln Hotelketten nun nach den großen Namen der Branche: Joachim Gradwohl (3 Hauben, 1 Stern) verließ das „Meinl am Graben“ und wird ab 2011 in Wiens neuem Luxushaus der asiatischen Hotelkette „Shangri-La“ aufkochen, der 5-Sterne-Palast „Radisson Blu Palais“ holte sich eben erst Harald Riedl („Restaurant Vincent“, 2 Hauben, 1 Stern), das „Palais Coburg“ verhandelte mit Silvio Nickol (derzeit „Hotel Schloss Velden“, 3 Hauben) und weiteren Größen der Branche. Passend dazu der Vorstoß der französischen „Sofitel“-Gruppe, die noch im November dieses Jahres ihr neues Haus in Wien eröffnen soll und sich dafür Frankreichs 3-Sterne-Mann Antoine Westermann holt.



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