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Karriere bei einem der 120 Hotels der Fairmont-Gruppe

Profitieren Sie von der Expansion. Durch den Zusammenschluss von Fairmont und Raffles stehen weltweit 120 Hotels zur Auswahl. Und das Zusatzplus: Fairmont lockt seine Mitarbeiter mit besonderen Benefits ...
Das Hotel Vier Jahreszeiten in Hamburg atmet Tradition aus jeder Ritze. Dicke Teppiche, dunkles Holz, Luster, die Suiten sind mit wertvollen Antiquitäten, echten Gemälden und schweren Spiegeln ausgestattet. 110 Jahre Geschichte verpflichten. Man spürt, das Haus war lange in Privatbesitz der Familie Haerlin, erst 1989 wurde es an die Raffles-Kette verkauft, seit 30. April 2007 wird es als Fairmont-Hotel geführt, der erste deutsche und neben London, Schottland und Monte Carlo erst der vierte Standort in Europa, ein weiteres Hotel in Montreux soll folgen.
Sophia Loren und Pavarotti Also, wer sich in coolen Designerhotels wohl fühlt und nur ungern auf sein Piercing und einen eher zerzausten Rod-Stewart-Haarstil verzichtet, sollte sich eher nicht in einem Fairmonthotel bewerben. Die Kunden sind meistens sehr erlesen – kein Wunder bei Suitenpreisen von 690 bis 975 Euro. Im Vier Jahreszeiten stieg schon eine Reihe wirklich hoher Tiere ab. Die Liste würde ein dickes Buch in der Dimension eines Harry-Potter-Wälzers füllen. Wer sich nicht gern in einer klassischen Uniform bewegt und keinen Wert darauf legt, das Besteck immer auf den Millimeter genau gleich auf dem Tisch zu platzieren, bitte nicht anmelden. Wer allerdings gern die Königinnen von Belgien und Dänemark, Luciano Pavarotti, Sophia Loren, die deutsche Bundeskanzlerin oder andere Prominente in dieser Preisklasse erleben möchte, ist goldrichtig.
Luxusklasse Fairmont Hotels & Resorts ist die größte Luxushotelgruppe Nordamerikas. Das Portfolio reicht von historischen Chateaus über elegante Resorts bis hin zu modernen Stadthotels in ganz Nordamerika und der Karibik sowie in Europa, Asien und Dubai. Insgesamt 120 Hotels führt die Kette seit dem Zusammenschluss von Fairmont und Raffles zu Fairmont Raffles Hotels International unter den Marken Fairmont, Raffles, Delta und Swissotel. Darunter Hotelikonen wie das Fairmont in San Francisco, das heuer sein 100-Jahr-Jubiläum feiert, oder das legendäre Plaza Hotel in New York. Nach einer millionenschweren Renovierung öffnet es heuer wieder.
Arbeitsklima Die Treue der Mitarbeiter zum Haus und umgekehrt zählt bei Fairmont besonders. In Hamburg ist Guest Relations Manager Gernot Freyler bereits seit 30 Jahren im Betrieb. „Ich habe einige altgediente Kollegen, manche arbeiten schon seit 45 hier.“ Für Freyler ein großes Plus. „Wenn das Personal ständig wechselt, wird sich auch der Gast fragen, ob hier etwas nicht stimmt. Wir Routiniers kennen die langjährigen Gäste beim Namen, wenn sie bei der Drehtüre hereinkommen, das schafft Vertrauen.“ Warum das Personal in einer stark fluktuierenden Branche ausgerechnet bei Fairmont so stabil ist? „Man wird immer wie ein Mensch behandelt. Ich habe mich nie wie einer von vielen gefühlt.“ Auch Ingo Peters ist der Tradition des Vier Jahreszeiten verbunden, seit seiner Lehrzeit machte er eine steile Karriere zum Direktor. Trotz Tradition trug er aber sanfte Modernisierungsschritte bis in die heutige Zeit mit. Beim Service setzt man allerdings bewusst auf altbewährte Qualität. Rund 270 Mitarbeiter sind für 157 Zimmer zuständig, auf ein Bett kommt also rund ein Mitarbeiter. Die Mischung macht das Arbeitsklima bei Fairmont aus. Wie in einer guten Fußballmannschaft setzt man nicht nur auf Rookies, sondern auch auf Routiniers, die ihre jungen Kollegen zu Spielmachern aufbauen.
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