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Das richtige Anschreiben

Am Briefkopf müssen Sie Ihren Namen, Ihre Adresse und vor allem Ihre Telefonnummer angeben. Das Schreiben muss immer an eine konkrete Kontaktperson adressiert sein (nicht „sehr geehrte Damen und Herren“) – ansonsten wirkt es unpersönlich und wie eine Massenaussendung. Geben Sie als Betreff an, auf welche Anzeige Sie sich genau beziehen. Nach der Anrede ist somit die Einleitung mit „Bezug nehmend auf Ihr Inserat ...“ nicht mehr notwendig. Formulieren Sie das Anschreiben, stets höflich, genau und mit der richtigen Portion an Selbstbewusstsein.
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Home / Fachmagazine Rollingpin/Hoteljobs / Oktober II 2007 / Präsentieren Sie noch oder faszinieren Sie schon?

Präsentieren Sie noch oder faszinieren Sie schon?

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Mitarbeiter von einem Konzept überzeugen, neue Aufträge an Land ziehen – eine gute Präsentation ist schon die halbe Miete. Wir verraten wie. Der Weg ist das Ziel: Flipchart versus PowerPoint.


Bloß nicht eingangs den Mörder verraten! Das hätte Agatha Christie nie und nimmer getan. Und bei der guten Präsentation eines neuen Konzeptes verhält es sich nicht anders, betont der Rhetorik- und Schlagfertigkeitstrainer Matthias Pöhm. Daher ist sein Rat so einfach wie unkonventionell: aus einem Vortrag einen Krimi machen. Der Schlüssel zum Erfolg: Spannungsaufbau. Das heißt: das Ergebnis der Präsentation auf keinen Fall am Anfang preisgeben. „David Copperfield kommt ja auch nicht auf die Bühne und hat den Hasen schon dabei, den er gleich aus dem Hut zaubern wird“, sagt Pöhm. Sein Zauberwort: das Publikum am Akt des Erschaffens teilhaben lassen. Denn nicht das Ergebnis mache die Wirkung aus, sondern das Entstehen des selbigen.
Als Restaurantinhaber Mitarbeiter von einem neuen Konzept im Unternehmen zu informieren, als Hotelmanager Externe als Kunden für einen Auftrag zu gewinnen – Präsentationen gehören im Gastronomie- und Tourismusgewerbe zum Alltag. PowerPoint gilt als Allheilmittel – dagegen verwehrt sich Matthias Pöhm vehement.
Das Maß aller Dinge für ihn: das Flipchart. Schon Johann Wolfgang von Goethe wusste: „In der Beschränkung zeigt sich der Meister.“ Bei einer Präsentation gehe es um „den Energiefluss zwischen Redner und Publikum, um den Austausch von
Energie zwischen Menschen“, so Pöhm. Ein Zuviel an technischen Hilfsmitteln mache dies unmöglich. Also seine Überzeugung: Power Point war gestern, Flipchart ist heute. Vereinfachung ist gefragt. Ein weißes Blatt Papier und ein einsamer Stift, das beeindrucke die Zuhörer am meisten. Und die Zuhilfenahme von einfachen Anschauungsobjekten, „einen Gegenstand während des Vortrags in die Höhe zu halten, erzeugt eine enorme Wirkung“. Pöhms Ansatz: „Eine Aussage wird entwertet, wenn sie noch einmal auf einer Folie zu sehen ist. “ Aber: „Ich bin nicht dogmatisch“, sagt Pöhm, „ich schaue mir PowerPoint als Alternative an. Aber in 99 von 100 Fällen steige ich auf Flipchart um“.


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