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Die Mappe sollte auf keinen Fall überfüllt wirken – 25 Zeugnisse oder Bestätigungen interessieren niemanden. Deshalb: Eine Seite Anschreiben, eine Seite Lebenslauf und maximal sechs bis sieben Zeugnisse in die (offene) Mappe legen. Dann kommt alles zusammen in ein adressiertes Kuvert (nicht falten!).
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Home / Fachmagazine Rollingpin/Hoteljobs / Juli 2007 / Wenn die Funken fliegen

Wenn die Funken fliegen

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Teurer Streit: Was Konflikte kosten, welche Fehler Unternehmer im Umgang damit machen. Plus: Wie Sie mit Sicherheit dafür sorgen, dass Konflikte eskalieren ...


Sie entstehen unweigerlich, wenn Menschen im Team zusammenarbeiten: Konflikte. Unterschiedliche Sichtweisen, Unzufriedenheit oder manchmal auch nur kleine Ärgernisse sind es, die erst still und leise in den Betroffenen keimen, aber stetig wachsen. Bis der Streit schließlich ausbricht. Jeder Unternehmer weiß das grundsätzlich – aber nur wenige nehmen das Problem ernst. Womit sie ziemlich viel Geld verpulvern. In einer Studie errechnete die Experts Group Wirtschaftsmediation den Betrag von durchschnittlich 643 Euro pro streitenden Mitarbeiter – und das ist die untere Grenze! Noch dramatischer: Zwar ist die Hälfte aller Unternehmer überzeugt davon, dass das Konfliktpotenzial stetig wächst – ebenso viele geben aber zu, selbst konfliktscheu zu sein, Angst vor unangenehmen Situationen zu haben sowie davor, ihr Gesicht zu verlieren oder Verantwortung wahrzunehmen.
Diese sollten einmal „eine Kostenanalyse machen, um mehr Transparenz in die finanziellen Auswirkungen von Konflikten zu bringen“, empfehlen die Experten daher. Denn für ihre Berechnungen haben sie Rechtskosten (arbeits- und handelsrechtliche Verfahren kosteten 5000 bis 250.000 Euro), Personalkosten, die Beeinträchtigung der Kundebeziehungen und die der Lieferantenbeziehungen herangezogen. Bereiche, die für die Gastronomie allesamt so wichtig sind wie das Feuer im Herd – und enorme Einsparungsmöglichkeiten bieten: Durch aktive Konfliktprävention oder Konfliktmanagement konnten die an der Umfrage beteiligten Betriebe die Krankenstände und die Mitarbeiterfluktuation um zehn Prozent senken und zugleich die Verluste in den Bereichen Kunden- und Lieferantenbeziehungen halbieren.
Ausgangspunkt für Streitereien und nachhaltige Konflikte ist zumeist fehlendes Einfühlungsvermögen – ob unter Mitarbeitern im Team, zwischen Angestellten und Vorgesetzten oder unter verschiedenen Unternehmensbereichen. Da muss eine Führungskraft dann gute Kommunikationsfähigkeit beweisen und das Talent, Mitarbeiter nicht nur führen, sondern auch einbinden zu können. Was oft klare Worte verlangt, damit keine falschen Erwartungen geweckt und schließlich enttäuscht werden.
Dennoch sagen selbst Experten, dass das Ziel im Unternehmen nicht unbedingt sein soll, Konflikte zu vermeiden. „Sie zeigen meist auf, dass eine frühere Entscheidung nicht mehr die beste ist“, erklären die Studienautoren. Eine konstruktive Lösung hingegen kann Probleme nachhaltig entschärfen und das Unternehmen von dem ursprünglichen Problem sogar profitieren.
Trotz allem gibt es aber noch genügend Unternehmer, die sich darüber keine Gedanken machen und reihenweise Fehler begehen, die oft nicht mehr gutzumachen sind:




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