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„Flexibel, dynamisch, teamorientiert“ – sparen Sie sich solche Floskeln oder gar den genauen Wortlauten aus der Stellenanzeige, sondern bringen Sie Persönlichkeit in ihr Bewerbungsschreiben. Erläutern Sie mit kreativeren Adjektiven, mit welchen Fähigkeiten gerade Sie die geforderten Aufgaben bewältigen können. Verzichten Sie jedoch auf Konjunktive! „Hätte, würde, könnte“-Sätze klingen nicht sehr überzeugend.
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Home / Fachmagazine Rollingpin/Hoteljobs / Ausgabe 069 / Wie Sie Kaffee richtig verkaufen

Wie Sie Kaffee richtig verkaufen

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Topberatung, eine kreative Kaffeekarte, Milchschaumkreationen der Extraklasse – so bringen Sie Kaffee richtig an.


Fotos: Nespresso

Die wenig schmeichelhafte Klassifizierung „schwarze Brühe“ ist oft genug gar nicht scherzhaft gemeint. Guter Kaffee ist noch lange keine Selbstverständlichkeit – und schon gar nicht wird die Kaffeekultur auch in Restaurants und Hotels zelebriert. Geschmacklos, zum Stiefkind der Getränkekarte degradiert, ohne Leidenschaft angeboten – die Fehlerliste ist lang. Dabei liegt Kaffeetrinken absolut im Trend, hier steckt jede Menge ungenütztes Umsatzpotenzial. Wir liefern die besten Tipps und Kniffe, damit Sie auch in Sachen braunes Gold ein Goldhändchen beweisen.

Qualität muss begeistern
Die Basis bleibt freilich perfekte Qualität. „Nur Qualität führt zu Quantität“, betont Goran Huber, Chef-Diplom-Kaffeesommelier und SCAE-zertifizierter Barista und Prüfer. Gute Qualität braucht oft ein paar Sekunden länger. Sekunden, die sich aber auszahlen: „Viele Gastronomen haben den falschen Arbeitsablauf – das kostet Zeit und mindert die Qualität des Kaffees.“ Gezielte Schulungen und Weiterbildungen, die Goran Huber auch selbst in seinem eigenen Kaffeeinstitut in Innsbruck (www.kaffee-institut.at) anbietet, schaffen Abhilfe. „Der Bedarf daran ist enorm –
viele wissen nicht einmal, wie man Milch richtig aufschäumt.“ Doch wie kommt der Gast zum Kaffee, der Kaffee zum Gast?

Eine Frage der Präsentation
Qualität ist Pflicht, die Präsentation die nicht minder wichtige Kür: Das fängt bei Tablett, Tasse, Untertasse, Serviette, Löffel, Zucker und einem Glas Wasser an und hört bei einer eigenen Kaffeekarte auf. Die Kaffeekultur richtiggehend zu zelebrieren, das macht auch beim Gast Eindruck. Im luxuriösen Hotel Schloss Fuschl wartet man bereits seit zwei Jahren mit einer eigenen Karte und neun verschiedenen, ausführlich und ansprechend beschriebenen Sorten auf. „Wir haben sehr positive Erfahrungen mit unserer Kaffeekarte gemacht, die Nachfrage ist um einiges größer“, berichtet Executive Chef Thomas M. Walkensteiner, „unsere Gäste schätzen das sehr und finden es auch höchst notwendig, so können sie für jeden Moment des Tages den richtigen Kaffee auswählen.“ Schon das Anbieten einer Tasse als Abschluss eines gelungenen Essens sollte mit Stil und Feingefühl erfolgen und sich nicht auf ein lässig hingeworfenes, spartanisches „Kaffee?“ beschränken.



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