Der Insider – Ramsay-Schüler kocht in Bratislava

Robert Kropf schreibt für all jene, die schon überall waren und alles kennen.
November 13, 2015

Robert Kropf Ich persönlich bin ja ein strikter Buffet- und Brunch-Verweigerer, wenn es um Restaurants geht. Das hat mehrere Gründe: Wenn ich Reste essen will, dann tu ich das zu Hause und leere den eigenen Kühlschrank. Seitdem mir ein Koch erzählt hat, das alles, was nicht länger als drei Sekunden am Boden gelegen hat, nie vom Schneidebrett gefallen ist, traue ich keinem überladenen Krabbencocktail-Caprese-Carpaccio-Gabentisch mehr.

Allerdings: Auch ich mache Ausnahmen. Zum Beispiel, wenn ich zu den 3-pm-Brunches in New York gehe. Das sind keine Kaffeekränzchen für kartenspielende Großmütter. Das Motto: Brunchen um 3 pm mit einer Stimmung, als wäre es 4 am. Die hippen Brunch-Partys in New York erinnern also nur mit ihrem Namen an einen gemütlichen Mittagsplausch. In Lokalen wie dem Lavo oder der Ajna Bar tanzen alle nach dem Essen zu lauter Musik, shaken auf den Tischen und feiern. Tagsüber. Volle Kanne! „Nicht jeder kann am Wochenende in den Flieger steigen“, sagt Noah Tepperberg.

Damit auch die „Zurückgebliebenen“ zu ihrem Spaß kommen, veranstaltet der Miteigentümer des Lavo in Midtown, New York, Champagner-Brunch-Partys in seinem italienischen Restaurant. Da kann es schon vorkommen, dass die Buffetbrötchen im Weg sind und mit den Stilettos weggekickt werden. Freak out heißt die erklärte Devise. Auch wenn die Türsteher zu Pitbulls „Hey Baby” die Ladies durchs Lokal tragen.
Also, Buffet war gestern, die Devise heißt: noch mehr Brunch-Partys in NYC. Ich sage nur: Dort scheppert das Kaffeehäferl!

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