Das Maß der Dinge

Das „Emirates Palace“ in Abu Dhabi ist das zweite Sechs-Sterne-Hotel der Welt und soll neue Maßstäbe für die Luxushotellerie setzen.
November 13, 2015

Ein Hotel in der Nacht aus der Weite fotografiert, kaum erkennbar. Handelt sich aber um eine riesen AnlageAls eine der modernsten Städte der Welt ist Abu Dhabi eine Wohlfühloase für Besucher und Einheimische gleichermaßen.
Die Vereinigten Arabischen Emirate, zu denen Abu Dhabi ebenso gehört wie Dubai, haben ein trockenes, subtropisches Klima mit nur 13 Zentimeter Niederschlag pro Jahr und Tageshöchstwerten von 24° C im Januar und 41° C im Juli. Das strahlend blaue Meer verschmilzt mit den Beige- und Ockertönen der Sanddünen zu einer harmonischen Einheit, und Abu Dhabi Citys elegante Strandpromenade Corniche mit ihren eleganten Hotels bildet mit den eindrucksvollen Moscheen ein reizvolles architektonisches Ensemble. Obwohl die aufstrebende Metropole von Wüste umgeben ist, präsentiert sie sich als grüne Stadt. Mehr als 20 üppige Parks und großzügige Boulevards bilden mit über 120 Millionen Bäumen die grünen Lungen Abu Dhabis.
Natürlich kann sich auch das Freizeitangebot sehen lassen: Wassersportler kommen an den weitläufigen, kilometerlangen Sandstränden ebenso auf ihre Kosten wie Freunde von Golf, Sandskilauf, Pferderennen, Kamelrennen oder Wüstensafaris – und nicht zuletzt Shopping. Abu Dhabi ist ein wahres Paradies für Shoppingjunkies, was nicht zuletzt daran liegt, dass die Stadt nicht nur Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate ist, sondern auch eines der bedeutendsten Geschäftszentren der Region. Der Ölhandel hat für Wohlstand und mitunter unvorstellbaren Reichtum gesorgt und die Stadt und das Emirat Abu Dhabi zu einem internationalen Finanzplatz gemacht.
Eines aber fehlte Abu Dhabi bisher: Als das segelförmige „Burj Al Arab“ 2002 in Dubai seiner Bestimmung übergeben wurde, bildete es einen Meilenstein punkto Opulenz. Das erste Sechs-Sterne-Hotel der Welt war geboren. Das konnte der Emir von Abu Dhabi nicht so einfach auf sich sitzen lassen. Said bin Sultan Al Nahajan wollte nicht nur wie sein Amtskollege in Dubai mangels historischer Monumente ein neues Wahrzeichen schaffen – er wollte das Burj Al Arab noch übertreffen! Das eindrucksvolle Resultat dieser Ambition ist ein Bauwerk, für das der Name Luxushotel eine deutliche Untertreibung darstellt. Rund 3,5 Milliarden Euro ließ sich das Emirat Abu Dhabi die Anlage kosten, die durch eine Kuppel mit den Ausmaßen jener des Petersdoms, einem Ballsaal für 2.800 Personen und nicht weniger als 48 Konferenzräumen für Furore sorgt.

Abu Dhabis neues Wahrzeichen

Die Cocktailbar des Emirate Palace in Neon blauem Licht gehalten Am 8. November öffnete das von der Kempinski Gruppe geführte „Emirates Palace“ als vermutlich luxuriösestes Hotel der Welt nach vierjähriger Bauzeit seine Pforten. Das neue Wahrzeichen Abu Dhabis liegt direkt an einem 1,3 Kilometer langen Sandstrand, unweit vom Stadtzentrum entfernt. Die weithin sichtbare 60 Meter hohe Kuppel des Hauptgebäudes wurde ebenso wie die weiteren 113 Kuppeln der Anlage mit reichlich Blattgold veredelt und reflektiert die verschiedenen Farben des Wüstensandes. Ein riesiges Amphitheater ist hier ebenso selbstverständlich wie ein großzügiger Jachthafen oder ein eigener Helikopter-Landeplatz.
Die 302 Zimmer sind 55 qm groß und – ebenso wie die meisten öffentlichen Bereiche – mit Marmor und Blattgold im arabischen Stil gehalten. Sie verfügen über einen großzügigen Arbeitsbereich, ein Badezimmer mit separater Dusche sowie einen geräumigen Balkon mit Blick auf den Park oder das Meer. Die Gäste haben die Wahl zwischen Coral, Pearl oder Diamond Rooms. Als Coral-Gast erhält man täglich kostenlos Früchte und Zeitschriften sowie den Zugang zum Spa und Fitnessraum. Für Pearl-Gäste gibt es zusätzlich eine Flasche Rotwein bei Ankunft, hochwertige Badezimmer-Accessoires, einen kostenlosen Transfer vom Flughafen Abu Dhabi und ein Butler-Service. Für Diamond-Gäste findet auf Wunsch sogar der Check-in im Zimmer statt! Alle Zimmer sind mit den neuesten technologischen Errungenschaften ausgestattet, darunter Multimedia-System und „Touch-Screen“ Fernbedienung für die Klimaanlage, das Licht und das Unterhaltungsprogramm. In jedem Zimmer befindet sich ein 127 cm großer Plasmafernseher – in den Suiten ist dieser bis zu 161 cm groß.
Die 40 Suiten warten mit einem geräumigen Wohnzimmer, einem Schlafzimmer und einem besonders luxuriösen Badezimmer auf. Man kann zwischen Luxury und Panoramic Suite wählen und genießt automatisch alle Vorzüge des Diamond-Service. Die 24 Luxury-Suiten sind 110 qm groß und bieten ihren Gästen zusätzlich zu den Annehmlichkeiten der Diamond Rooms jeweils einen begehbaren Kleiderschrank für Damen und Herren sowie ein Jacuzzi und eine extragroße Dusche. Die 16 Panoramic Suites sind 165 qm groß und verwöhnen ihre Gäste zusätzlich mit einem Esszimmer, einer Küche, einem eigenen Aufzug und einem spektakulären 180°-Panoramablick über das Meer, den Pool und den Garten – ach ja: einen eigenen Fitnessberater bekommt man auch! Für die Könige von Saudi-Arabien und andere Herrschergeschlechter der Region stehen natürlich eigene Suiten zur Verfügung, die sogar diesen Luxus noch toppen – und selbst für Millionäre unerschwinglich sind…

Speisen in purem Luxus

ein prunkvolle und vergoldete Hotel Lobby Es liegt auf der Hand, dass auch die F&B-Outlets im Emirates Palace ihresgleichen suchen. Ein kleines Beispiel gefällig? Die im Einsatz befindlichen Teller kosten 2.000,- Euro pro Stück – das vermittelt Ihnen vielleicht einen Eindruck von der Preisklasse, in der wir uns hier bewegen! „Le Vendôme Brasserie“ verbindet das Beste vom Besten, was man in kulinarischer Hinsicht rund um den Globus bekommen kann. Einflüsse aus den prominentesten Küchen der Welt vermengen sich hier zu einem lukullischen Feuerwerk, das entweder als vielgängiges Menü oder als opulentes Buffet genossen werden kann – zudem können die anspruchsvollen Gäste wählen, ob sie lieber in den atemberaubenden Räumlichkeiten oder auf einer der aufregendsten Terrassen der Welt speisen wollen.
Das „Sayad“ zeichnet sich vor allem durch sein reichhaltiges Angebot an Fisch- und Meeresfrüchtegerichten aus – alles natürlich auf höchstem Niveau. In diesem Mekka für Fischliebhaber kann man nicht nur wahlweise drinnen oder draußen sitzen: Für alle, die ungestört sein wollen, gibt es auch drei private Speisezimmer! Das Beste aus der italienischen Küche bietet das Restaurant „Mezzaluna“ an. Von Ligurien bis Apulien und von Venetien bis Sizilien reichen die Herkunftsregionen der köstlichen Spezialitäten, die auf authentische Weise dargereicht werden. Wem das noch nicht reicht, der kann sein eigenes privates Lokal buchen: Das „Palace Ceremony“ ist ein Restaurant, das ein komplettes Küchen- und Serviceteam zur Verfügung stellt, damit finanzkräftige Gäste dort ungestört die Leckerbissen ihrer Wahl genießen können.
„Al Majlis“ nennt sich eine glamouröse Bar, die das perfekte Ambiente bildet, um edle Cocktails zu genießen, während man die Gäste aus aller Herren Länder beobachtet. Im Zentrum des Lokals gibt es eine Kaviarbar, in der man exquisite Champagnersorten zu hervorragendem persischem Kaviar verkosten kann. Ein Wiener „Café“ bietet eine Vielzahl an Kaffeegenüssen an, zu denen eine fast unüberschaubare Anzahl an Kuchen, Torten und anderen Mehlspeisen gereicht wird. Der „Havana Club“ wiederum erinnert an den traditionellen Herrenclub angelsächsischer Prägung, kombiniert mit dem Latino-Flair Kubas. In einer Atmosphäre aus Leder und Edelhölzern kann der moderne Gentleman dort Rum, Cognac und Zigarren konsumieren – alles natürlich vom Feinsten. „Cascades“ nennt sich ein Outlet im Wasserpark des Emirates Palace, das hervorragende Küche in salopper Umgebung anbietet und vor allem für Kinder sehr viel zu bieten hat. Direkt am Strand liegt zu guter Letzt die Bar „Las Brisas“, die das Flair von Marbella an den Persischen Golf zaubert: Lockere Atmosphäre, köstliche Kleinigkeiten und herrliche Drinks erwarten die Gäste ebenso wie Livemusik unter Palmen.

Business und Freizeit

eine von blauen Mosaiken bedeckte Hoteldecke, der Raum besteht sonst aus sandfarbenem Stein, in der Mitte ein Wartebereich mit PolstermöbelDas „Palace Conference Centre“ – auch unter dem Namen „International Conference Centre of Abu Dhabi“ bekannt – ist das luxuriöseste und modernst ausgestattete Kongresszentrum der Region. Neben einem Auditorium für 1200 Personen und einem Hauptballsaal für bis zu 2800 Gäste verfügt der Komplex über nicht weniger als 46 weitere Konferenzräume sowie ein Medienzentrum und ein Business Centre. Zahlreiche Pausenräume, sechs Terrassen und der 100 Hektar große Park sorgen für die nötige Entspannung zwischen den anstrengenden Arbeitsphasen.
Wer nach getaner Arbeit länger ausspannen möchte, findet ein überreiches Angebot an Freizeitmöglichkeiten vor. Ein 1,3 Kilometer langer Privatstrand und zwei Swimmingpool-Landschaften laden zu verschiedenen Wasserportarten ein, zwei umfangreich ausgerüstete Fitnesszentren bieten jede nur erdenkliche Gerätschaft an, und zwei kurz vor der Eröffnung stehende Spas verwöhnen die Besucher mit allem, was man mit dem Begriff Wellness verbinden kann. Wer es lieber sportlicher will, der kann sich auf den Tennisplätzen oder in den Squashboxen austoben, und wer mit der eigenen Jacht angereist kommt, kann mit dieser standesgemäß in der modernsten Marina der gesamten Vereinigten Arabischen Emirate vor Anker gehen.
Wer zum Shoppen nach Abu Dhabi kommt, kann sich vom überreichen Angebot in der Boomtown überzeugen und durch die modernen Einkaufsstraßen flanieren. Er kann – muss aber nicht: Auch das Emirates Palace hält eine breite Palette an Juwelieren, Boutiquen und Designershops bereit, die das Herz aller Kaufwütigen höher schlagen und so manches Konto aufseufzen lassen.

Arbeiten im Paradies

eine riesige Suite mit einer enormen DeckenbeleuchtungGeneral Manager des Emirates Palace ist seit September 2005, Noel Massoud, der zuvor acht Jahre lang als General Manager des vielfach ausgezeichneten InterContinental Abu Dhabi tätig war. „Ich bin sehr stolz zum General Manager dieses außergewöhnlichen Hotels ernannt worden zu sein. Seit ihrer Eröffnung hat diese Anlage schon für Aufsehen rund um den Globus gesorgt und weltweit ein neues Bewusstsein für Abu Dhabi als Tourismusdestination ersten Ranges geschaffen.“
Der gebürtige Jordanier verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Hotelbranche – allein 18 davon verbrachte er als General Manager in verschiedenen Häusern der Hotelgruppe InterContinental. Neben seiner Muttersprache Arabisch spricht Massoud fließend Englisch, Deutsch und Französisch. „Meine Aufgabe wird es sein, dafür zu sorgen, dass das Emirates Palace all das hält, was es dank seiner atemberaubenden Architektur verspricht. Damit soll eine neue Dimension der Hotellerie in den Vereinigten Arabischen Emiraten und auf der ganzen Welt eingeleitet werden!“
Das Emirates Palace beschäftigt rund 2000 Mitarbeiter, die etwa 50 verschiedenen Nationalitäten angehören. Wer in diesem Ambiente voller Luxus als Mitarbeiter tätig sein möchte, kann sich bei Kempinski Hotels & Resorts bewerben. Kempinski ist ein multinationaler Konzern, dessen Stärke auf einem starken Team leistungsbereiter Mitarbeiter beruht und der daher stets auf der Suche nach qualifizierten Mitarbeitern ist. Interessenten können sich allerdings ausschließlich über die auf der Website vorliegenden Bewerbungsformulare oder schriftlich auf die ebenfalls auf der Website ausgeschriebenen Stellenanzeigen bewerben – siehe Kontaktadresse am Ende des Artikels. Andere Bewerbungen werden nicht berücksichtigt!


kontakt: 
Emirates Palace 
Managed by Kempinski 
Abu Dhabi Corniche, 
Abu Dhabi, United Arab Emirates 
P.O. Box 39999 
Tel.: +971 2 6909000 
Fax: +971 2 6909999 
E-Mail: www.emiratespalace.com 

Jobbewerbungen: 
Kempinski Hotels & Resorts S.A. 
28, Boulevard du Pont-d‘Arve 
1205 Genf/Schweiz 
Internet: www.kempinski-jobs.com

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