Karriere auf dem Flusskreuzfahrtschiff

In keinem anderen Tourismuszweig gibt es heute so viele Jobangebote wie in der Flusskreuzfahrt. Das fernwehkranke Herz wird‘s danken und die Mutti ebenso, denn das Zuhause ist immer nah.
November 13, 2015

Fotos: Lüftner Cruises, Seacloud, Viking Cruises, Premicon Line, beigestellt
Flusskreuzfahrtschiff Premicon Queen

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www.gsellundpartner.ch
www.vikingstaff.com
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www.nicko-tours.de
www.igrivercruise.com
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Top-Jobs auf Europas schönsten Flusskreuzfahrtschiffen:
Hotelmanager, Travelling Chef, Executive Chef, Chef de Partie, Chef de Rang, Maitre D‘
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Vom Dnjepr bis an die Rhône, von der Donau über die Mosel: Das Flusssystem Europas gehört zu den schönsten der Welt – und zu den meist befahrenen. „Die Möglichkeit Kaffee, und Kuchen in Budapest zu genießen, das Lieblingseis in Nürnberg zu kosten und wenige Tage später einen Friseurtermin in Amsterdam zu haben, das ist wohl einer der größten Anreize, auf einem Flusskreuzfahrtschiff anzuheuern“, weiß Bruno Hauser, Human Resource Direktor der Viking River Cruises AG.

Aber dennoch bleibt das Gefühl, sich nicht allzufern von der Heimat aufzuhalten, ein wesentlicher Aspekt für Mitarbeiter, die eine Familie haben oder direkt nach der Lehrzeit das erste Mal von zu Hause entfernt sind. „Wenn man auf der klassischen Donau-Route unterwegs ist, hat man als Österreicher die Möglichkeit, mindestens ein-, zweimal im Monat daheim ‚auszusteigen‘ und dort die Familie oder Freunde zu besuchen“, berichtet auch Andreas Müller, Human Resources Senior Manager bei A-ROSA.

Andreas Müller
„Im Moment sind 35-40% der Crew aus dem deutschsprachigen Raum. Wir wollen diese Quote erhöhen.“
Andreas Müller
Senior Manager Human Resources

Womit aber noch lange nicht alle Vorzüge für das Arbeiten auf einem Flusskreuzfahrtschiff aufgezählt worden sind. Denn was das Salär betrifft, erfreut sich ein Crewmitglied an folgender Sache: Das durchschnittliche Gehalt ist zwar dem des Jobs an Land ähnlich – ein Restaurant-Mitarbeiter verdient etwa 1200 Euro monatlich – aber: Kost und Logis sind inbegriffen, und auf den meisten Schiffen ist zumindest die Kost nicht zu verachten. Was die Unterbringung angeht, kann man zumindest einen Aufwärtstrend spüren. Die meisten Crewkabinen befinden sich mittlerweile an der Außenwand, was Tageslicht bedeutet. Ansonsten sind die Kabinen eher spartanisch mit einem Stockbett, mit Dusche samt WC und TV ausgestattet. Kadermitglieder dürfen sich allerdings über den Luxus einer Einzelkabine erfreuen. Aber was braucht der Seefahrer, oder besser der Flussfahrer, mehr, wenn jeden Tag eine andere Landschaft oder Stadt an ihm vorüberzieht?

 

>> Der Karrierecheck
Arbeitsumfeld4-sterne-bewertung
Für Weltenbummler mit Heimatverbundenheit ideal. Heute ein Kaffee in Wien, morgen Tulpen kaufen in Amsterdam – aber mit der Möglichkeit einmal, pro Woche im Heimathafen anzulegen.
Jobangebot 5 Sterne
Im Moment ist der Bedarf sehr groß. Jede Reederei sucht nach Mitarbeitern in allen klassischen Positionen der Hotellerie/Gastronomie und zusätzlich gibt es touristische Jobs für die Koordination von Landausflügen.
Karrierechancen 4-sterne-bewertung
Hier gilt: Nur wer von Beginn an mit seinem Können überzeugt, der schafft den schnellen Aufstieg. Aber es ist beispielsweise möglich, in 1 1/2 Jahren vom Night-Watch zum Purser aufzusteigen.
Benefits 3-sterne-bewertung
Kost und Logis sind frei, einige Reedereien bieten Krankenzusatzversicherungen an und teilweise sind die Gästebereiche, wie Spa und Bar, nach den Öffnungszeiten für Crewmitgliedern zu benützen.
Freizeitfaktor 4-sterne-bewertung
Trotz hohem Arbeitspensum ist es bei Stop-overs möglich, an Land zu gehen. Bei 7-Tage-Wochen werden meist Sonntage und Feiertage ausbezahlt.

Das ist wohl auch einer der Unterschiede…

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Vom Dnjepr bis an die Rhône, von der Donau über die Mosel: Das Flusssystem Europas gehört zu den schönsten der Welt – und zu den meist befahrenen. „Die Möglichkeit Kaffee, und Kuchen in Budapest zu genießen, das Lieblingseis in Nürnberg zu kosten und wenige Tage später einen Friseurtermin in Amsterdam zu haben, das ist wohl einer der größten Anreize, auf einem Flusskreuzfahrtschiff anzuheuern“, weiß Bruno Hauser, Human Resource Direktor der Viking River Cruises AG.

Aber dennoch bleibt das Gefühl, sich nicht allzufern von der Heimat aufzuhalten, ein wesentlicher Aspekt für Mitarbeiter, die eine Familie haben oder direkt nach der Lehrzeit das erste Mal von zu Hause entfernt sind. „Wenn man auf der klassischen Donau-Route unterwegs ist, hat man als Österreicher die Möglichkeit, mindestens ein-, zweimal im Monat daheim ‚auszusteigen‘ und dort die Familie oder Freunde zu besuchen“, berichtet auch Andreas Müller, Human Resources Senior Manager bei A-ROSA.

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„Im Moment sind 35-40% der Crew aus dem deutschsprachigen Raum. Wir wollen diese Quote erhöhen.“
Andreas Müller
Senior Manager Human Resources

Womit aber noch lange nicht alle Vorzüge für das Arbeiten auf einem Flusskreuzfahrtschiff aufgezählt worden sind. Denn was das Salär betrifft, erfreut sich ein Crewmitglied an folgender Sache: Das durchschnittliche Gehalt ist zwar dem des Jobs an Land ähnlich – ein Restaurant-Mitarbeiter verdient etwa 1200 Euro monatlich – aber: Kost und Logis sind inbegriffen, und auf den meisten Schiffen ist zumindest die Kost nicht zu verachten. Was die Unterbringung angeht, kann man zumindest einen Aufwärtstrend spüren. Die meisten Crewkabinen befinden sich mittlerweile an der Außenwand, was Tageslicht bedeutet. Ansonsten sind die Kabinen eher spartanisch mit einem Stockbett, mit Dusche samt WC und TV ausgestattet. Kadermitglieder dürfen sich allerdings über den Luxus einer Einzelkabine erfreuen. Aber was braucht der Seefahrer, oder besser der Flussfahrer, mehr, wenn jeden Tag eine andere Landschaft oder Stadt an ihm vorüberzieht?

 

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Arbeitsumfeld4-sterne-bewertung
Für Weltenbummler mit Heimatverbundenheit ideal. Heute ein Kaffee in Wien, morgen Tulpen kaufen in Amsterdam – aber mit der Möglichkeit einmal, pro Woche im Heimathafen anzulegen.
Jobangebot 5 Sterne
Im Moment ist der Bedarf sehr groß. Jede Reederei sucht nach Mitarbeitern in allen klassischen Positionen der Hotellerie/Gastronomie und zusätzlich gibt es touristische Jobs für die Koordination von Landausflügen.
Karrierechancen 4-sterne-bewertung
Hier gilt: Nur wer von Beginn an mit seinem Können überzeugt, der schafft den schnellen Aufstieg. Aber es ist beispielsweise möglich, in 1 1/2 Jahren vom Night-Watch zum Purser aufzusteigen.
Benefits 3-sterne-bewertung
Kost und Logis sind frei, einige Reedereien bieten Krankenzusatzversicherungen an und teilweise sind die Gästebereiche, wie Spa und Bar, nach den Öffnungszeiten für Crewmitgliedern zu benützen.
Freizeitfaktor 4-sterne-bewertung
Trotz hohem Arbeitspensum ist es bei Stop-overs möglich, an Land zu gehen. Bei 7-Tage-Wochen werden meist Sonntage und Feiertage ausbezahlt.

Das ist wohl auch einer der Unterschiede im Vergleich zur Hochseekreuzfahrt. Anstatt für Tage nur auf das Meer zu starren, so bezaubernd das sein kann, ermöglichen es die vielen Stop-overs, das Schiff zu verlassen (Hier hat man dann allerdings auch die Möglichkeit, das an Bord gesparte Geld auszugeben) und fremde Gefilde zu erkunden. Der zweite wesentliche Unterschied ist die kleine Crewgröße. Die Schiffe auf den Flüssen Europas sind aufgrund des Einsatzgebietes wesentlich kleiner, und die Anzahl der Hotelmitarbeiter bewegt sich im Schnitt zwischen 40 und 50 Personen. „Die kleinere Crewanzahl ermöglicht enge Freundschaften und zwingt aber auch zu einer verstärkten Teamfähigkeit. Das wiederum führt zu einem starken Wissenstransfer zwischen den Mitarbeitern. Nirgendwo sonst findet man so viel exzellentes Wissen auf so kleinem Raum“, berichtet Christian Dobnikar, der es wissen muss. Er ist seit 2002 für das Unternehmen tätig und schaffte den Aufstieg vom Maître d‘hôtel zum Hotelmanager auf der MS Viking Spirit.

Mitarbeiter unter sich auf einem Flusskreuzfahrtschiff

Für den Start der Karriere auf einem Flussfahrtschiff gibt es bei fast allen Reedereien geringe Einstiegsbarrieren. Meist sind nur eine abgeschlossene Ausbildung, die allerdings in einem Spitzenhaus, und fließende Deutschkenntnisse gefragt. Wer Englisch kann, hat natürlich bessere Karten, vor allem, wenn es um Positionen geht, bei denen Kundenkonakt auf der Tagesordnung steht. „Es gibt durchaus die Möglichkeit, direkt nach der gastronomischen Ausbildung in einem 4- bis 5-Sternehotel auf dem Schiff zu beginnen und sich innerhalb von 2 bis 3 Jahren in einer verantwortungsvollen Position wiederzufinden“, erklärt Müller die Situation. „Dank internem Beförderungsprogramm bietet sich ambitionierten Mitarbeitern zweimal im Jahr die Möglichkeit zu einer Versetzung oder Beförderung“, bestätigt Hauser die guten Aufstiegsmöglichkeiten auch in seinem Unternehmen. Für den raschen Aufstieg muss der zukünftige Chef sich aber über die Arbeitszeiten im Klaren sein. Auf dem Schiff gilt allgemein die 7-Tage-Woche mit Tagesschichten von bis zu 10 Stunden. Das bedeutet allerdings auch, dass die Sonntage ausbezahlt oder gutgeschrieben werden – ein weiterer Punkt auf der Plus-Liste. Für jedes Monat werden je nach Sitz des Unternehmens 1 bis 2 Urlaubstage gutgeschrieben, die allerdings in einem Stück eingelöst werden sollten. „Es ist eine straffe Geschichte, aber durch gutes Zeitmanagement und Absprachen mit Kollegen bleiben genug Erholungsphasen“, berichtet Dobnikar von seinen Erfahrungen.

Der Markt für Kreuzfahrten auf europäischen Flüssen ist seit über 10 Jahren steigend, die Zahl der Betten ebenso. „Bevor ich anfing, dachte ich, dass die Flusskreuzer kleine Schiffchen sind. Schnell wurde ich eines Besseren belehrt. Denn in Wirklichkeit sind es schwimmende Luxushotels“, schmunzelt Dobnikar. Dass er damit Recht hat, beweist die Premicon Queen, ein 5-Sterne-Luxusschiff. Und nicht nur auf dem exklusivsten Flussfahrtschiff Europas werden die passenden Mitarbeiter für die typischen Hotellerie- und Gastronomieberufe gesucht. „Wir sind laufend auf der Suche nach qualifizierten Mitarbeitern, und je nach Projekt kommen Spezialpositionen wie Butler, Sommelier oder Conciere dazu“, erkläutert Barbara Kress von der Gsell & Partner GmbH die Vielfalt der Jobs.

So bleibt nur zu sagen: Eine Schifffahrt, die ist lustig, eine Schifffahrt, die ist schön – und lukrativ für Geist und Geldbeutel!

Barbara Kress„Flache Hierarchien schaffen raschen Aufstieg“

Barbara Kress, Geschäftsführung g&p Cruise, luzern

Die Deutsche machte ihre ersten Erfahrungen in der Hotellerie am Europäischen Hof in Engelberg. Nach einem Intermezzo bei Modeschöpfer Nino Cerruti in Italien arbeitete sie als Rezeptionistin und Chef-Rezeptionistin in diversen großen Häusern und leitete die Abteilung ‚Hotel‘ der Handelsschule SHV. 2000 wechselte sie zu Gsell & Partner, wo sie nach 3 Jahren als Assistentin der Geschäftsleitung 2003 Mitglied der Geschäftsleitung der G&P Cruise wurde.

ROLLING PIN: Welche Qualifikationen sollte man für das Arbeiten auf einem Flusskreuzer mitbringen?
Barbara Kress:
Grundvoraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung im Gastgewerbe oder aber genügend Berufserfahrung. Außerdem ist bei uns fließend gesprochenes Deutsch Pflicht. Sprachkenntnisse in Englisch sind von Vorteil, aber keine Einstellungsbedingung. Den letzten Schliff im fachlichen sowie zwischenmenschlichen Bereich bekommt die ausgewählte Crew auf unserem Schulschiff.

RP: Mit welchen speziellen Herausforderungen sollte man dann auf dem Schiff rechnen?
Kress:
Die Herausforderungen liegen definitiv darin, dass das Arbeits- und Freizeitumfeld dasselbe ist – inklusive derselben Leute. Die Arbeiteszeiten sind intensiv, denn wie auf Schiffen üblich, gibt es eine 7-Tage-Woche, doch bei guter Organisation imTeam kommt unter dem Strich genügend Freizeit heraus.

>> Kontakt
Gsell & Partner GmbH
Brünigstraße 20
6005 Luzern
Tel.: +41 (0) 41/220 20 00
www.gsellundpartner.ch
jobs@gsellundpartner.ch

RP: Wie kann man sich diese vorstellen?
Kress:
Wir empfehlen der Crew, wann immer möglich einen Landgang, sei es, um Sport zu treiben oder die Stadt zu besichtigen. Es ist wichtig, diese Perspektive – das Schiff von außen – nicht zu verlieren. Hier liegt auch bestimmt der Anreiz für das Arbeiten am Fluss: Die spezielle Situation, sich zusammen mit dem eigenen Arbeitsplatz quer durch Europa zu bewegen. Man kann Europa von Amsterdam bis ans Schwarze Meer bereisen und kennenlernen. Ein weitere Bonus ist auch das intimere Arbeitsumfeld, denn durch eine Crewgröße von etwa 40 Mitarbeitern entsteht schnell ein amikales Verhältnis. Auch ergibt sich durch die flache Hierarchie und kleine Teamgröße ein größerer Verantwortungsbereich für jeden Mitarbeiter und damit die Chance, sich rascher als an Land zu beweisen.

RP: In welchen Positionen hat man besonders viele Aufstiegschancen?
Kress:
Wir fördern die Karriere in allen Arbeitspositionen. Wer sich durch besondere Qualitäten wie Belastbarkeit, Teamfähigkeit und Durchhaltewillen auszeichnet, der kann viel erreichen.

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