Karriere bei Vienna International: Ein Global Player made in Austria

Mit 23 Hotelbetrieben ist die Vienna International Hotelmanagement AG der größte internationale Hotelbetreiber Österreichs.
November 13, 2015

ein gelbes im Kolnialstil erbautes HotelDas Motto ist Programm: „a statement of quality and service”. Dank sehr hoher Qualitätsansprüche und hervorragender Serviceleistungen schaffte die in Wien ansässige Vienna International Hotelmanagement AG innerhalb weniger Jahre den Aufstieg zur größten international operierenden Hotelgruppe der Alpenrepublik. Die im Jahre 1989 gegründete Gesellschaft repräsentiert eine Gruppe individueller und exklusiver Hotelanlagen, von denen jedes einzelne mit ihrem eigenen Charakter und unverwechselbarem Charme zu überzeugen weiß.

Derzeit umfasst die Unternehmensgruppe 23 Hotels und Resorts, ein Partnerhotel sowie ein Hotelschiff und einen 27-Loch-Golfplatz in Österreich, Tschechien, Polen, Griechenland, Kroatien, der Slowakei und der Schweiz, wobei das Hauptaugenmerk auf der gehobenen Hotellerie im Vier- und Fünf-Sterne Segment liegt. In Österreich sind dies das Martinspark Hotel**** in Dornbirn, das Loipersdorf Spa & Conference Hotel **** im gleichnamigen steirischen Thermenort, das Castellani Parkhotel in Salzburg, CUBE Nassfeld in Kärnten und neu CUBE Savognin in der Schweiz. In Tschechien gehören das Savoy Hotel***** in Prag, das Palace Hotel***** in Prag, das Le Palais Hotel***** in Prag (alle drei Mitglieder der „Leading Hotels of the World“), das Andel’s Hotel**** in Prag, das Hotel Andel’s Suite**** in Prag, das Diplomat Hotel**** in Prag, das Angelo Hotel**** in Prag und das Dvor?ák Hotel**** in Karlovy Vary (Karlsbad) zum Portfolio.

In Polen liegen das Amber Baltic Hotel**** samt Golfanlage in Mieçdzyzdroje und das Chopin Hotel*** in Kraków (Krakau). In Griechenland wartet man mit dem Princess Hotel**** in Skiathos auf, und in Kroatien verfügt man über das Astoria Design Hotel in Opatija, das Bristol Hotel**** in Opatija, das Opatija Hotel** in Opatija sowie das Partnerhotel Apoksiomen**** in Mali Losinj. Zu guter Letzt nennt Vienna International auch das Hansa Hotelschiff Miedzyzdroje an der polnischen Ostseeküste sein Eigen. Mit nicht weniger als sieben Hotels in Prag ist die Vienna International Hotelmanagement AG übrigens bereits heute der größte Hotelbetreiber in der tschechischen Hauptstadt.

Ein äußerst attraktiver Arbeitgeber

Die Aktiengesellschaft ist im Besitz mehrerer Investorengruppen, die über unterschiedlich große Anteile verfügen: Hauptaktionäre sind die Amber Privatstiftung (Franz Jurkowitsch) und die Bocca Privatstiftung (Georg Folian) mit jeweils 31%, gefolgt von Ing. Friedrich Grassi mit 21%, der RBL Privatstiftung (Rudolf Tucek) mit 10% sowie der Rimpf Privatstiftung und der Riederer Privatstiftung mit jeweils 3,5% der Aktien. Die 23 Hotels und Resorts sowie das Hotelschiff verfügen über insgesamt mehr als 6.600 Betten und verzeichneten im Jahr 2004 ganze 663.800 Nächtigungen. Damit erwirtschafte die Gesellschaft, die Arbeitgeber für fast 1.400 Menschen ist, im vergangenen Jahr einen Gesamterlös in der Höhe von 52,2 Millionen Euro.

Entsprechend interessant ist dieser angehende Global Player als Arbeitgeber. Für die persönliche Karriereplanung punktet die Vienna International Hotelmanagement AG mit einer Vielfalt an Abwechslung, einem Höchstmaß an wertvoller Praxiserfahrung und nicht zuletzt mit exzellenten Chancen für die berufliche Entwicklung. „Der Wert des Einzelnen macht den Wert des Teams aus und der internationale Gedanke wird auch in der Personalpolitik groß geschrieben“ heißt es in einer Publikation von Vienna International. Wie das ist, wenn man als Mitarbeiter Teil dieser Erfolgsstory sein möchte, wollte Rolling Pin genauer wissen und sprach mit Rudolf Tucek, Vorstandsvorsitzender der Vienna International Hotelmanagement AG, und Marlies Stiegler, Leiterin der Abteilung Human Resources:

Ein Hotel beleutet und bei Nacht ist zu sehen RP: Herr Tucek, Vienna International ist Österreichs größte Hotelgruppe im Ausland. Was hat die Gruppe so groß gemacht und was sind die Stärken von Vienna International?
RT: Unser Erfolg basiert, wie ich meine, auf drei Faktoren. Erstens ist da die Erfahrung. Wir haben im Osten begonnen, noch bevor der politische Umbruch dort stattfand. So konnten wir in den letzten 15 Jahren sehr viele Erfahrungen sammeln, vor allem in Tschechien und Polen, wo jene Betriebe stehen, die wir am längsten managen. Erfahrung zeichnet auch unsere Kernmannschaft aus, die schon sehr lange in dieser Konstellation zusammen ist – Vorstandskollege Martin Lachout war Projektmanager, als ich im Jahr 1992 eingetreten bin. Wir kennen uns alle sehr lange und sind ein eingespieltes Team.

Zweitens gelten wir gerade deshalb bei unseren Partnern auf dem Markt – Firmen und Veranstalter – als verlässliche Partner. Es gab namhafte Gruppen, die sich am Anfang in dieser Region ebenfalls engagierten, aber diesen Vorzug nicht aufweisen konnten, so dass wir als einzige übrig geblieben sind. Natürlich sind neue Player hinzugekommen, aber eigentlich konnten wir immer unsere Führungsposition behaupten.

Drittens haben wir hervorragende Mitarbeiter. Wir sind die einzige Gruppe, die es geschafft hat, in allen sieben Ländern, in denen sie tätig ist, kompetente Mitarbeiter heranzuziehen, so dass auch die Führungspositionen dort mit „Locals“ besetzt sind. Zum Beispiel sind alle unsere Direktoren in den polnischen Hotels Polen – wir kommen ohne Expats aus. Auch die drei Prager Mitgliedsbetriebe der Leading Hotels of the World werden von Tschechen geleitet. Das verschafft unserem Unternehmen große Vorteile: Wir sind nicht wie andere in diese Märkte „eingeritten“ und haben uns dort wichtig gemacht, sondern wir haben über die Jahre mit unseren lokalen Partnern, Investoren und Mitarbeitern gearbeitet. Wenn wir in einen Markt hineingegangen sind, haben wir immer Native Speaker engagiert und versucht, die wichtigen Dinge auf der Mitarbeiter-ebene in der Landessprache abzuwickeln. Wir waren stets bemüht, anzuerkennen, dass wir Gast in diesen Ländern sind.

RP: Die EU-Osterweiterung hat sichtlich eine Rolle für die Expansionsstrategie gespielt. Nun steht der Beitritt von Rumänien und Bulgarien bevor – sind auch dort Hotels geplant?
RT: Die drei Investorengruppen in unserem Aktionärkreis finden ein konstantes und stabiles Ertragswachstum vor – vor allem in den letzten eineinhalb Jahren. Das schafft natürlich Spielraum für weitere Expansionsschritte. Planen im klassischen Sinne – dass man sagt, man muss dorthin – tun wir das nicht. Natürlich sind die beiden Länder aber potenzielle Märkte, und wenn sich gute Chancen ergeben, dann werden wir diese nützen. Das war immer unsere Politik: Wir setzen uns nicht aus falsch verstandenem Ehrgeiz selber unter Druck – den kroatischen Markt haben wir beispielsweise fünf Jahre lang beobachtet, bevor wir aktiv wurden. Wir sind auch bis heute nicht in Ungarn präsent, obwohl das nahe liegend wäre – es hat sich einfach noch nicht ergeben. Wir machen nur Sachen, an die wir glauben. Wir haben ja als Managementgesellschaft mehrere Kunden – da sind nicht nur die Gäste, sondern auch die Veranstalter und Reisebüros und nicht zuletzt die Anleger und Investoren – und wir müssen alle optimal bedienen…

RP: Derzeit verfügt Vienna International über 23 Hotels und ein Hotelschiff. Wie sehen die Pläne für die nächsten Jahre aus? Gibt es eine angestrebte Größe oder gilt: „the sky is the limit“?
RT: Ich glaube, dass wir in unserer aktuellen Organisationsform durchaus 35 bis 40 Hotels schaffen können. Ab da müssten wir unsere Unternehmensstruktur grundsätzlichen Veränderungen unterziehen. Allein in den vergangenen 15 Monaten sind acht neue Hotels hinzugekommen. Die Dinge haben sich einfach so schnell ergeben. Heuer kommen neben dem CUBE Savognin in der Schweiz ein bis zwei Betriebe in Polen und zwei in der Slowakei hinzu. Weitere CUBES sind auch geplant. Behalten wir dieses Tempo bei, so könnten wir die Größe von 35 bis 40 Hotels in wenigen Jahren erreicht haben…

eine mit kleinen Laternen beleutete Auffahrt zum Haupteingang eines Hotels RP: Mir ist aufgefallen, dass Vienna International trotz seines Namens kein Hotel in Wien hat. Woran liegt das? Ist ein solches geplant?
RT: Ja, das ist witzig. Das hat aber einen historischen Grund. Vienna International ist ja wie Austria Trend Hotels aus dem Verkehrsbüro hervorgegangen. Das Ziel war damals, Überschneidungen und Interessenskonflikte zu vermeiden, indem Austria Trend Österreich bearbeitet und Vienna International vorwiegend die Auslandsprojekte durchführt.

RP: Frau Stiegler, laut Website hat Vienna International 1.400 Mitarbeiter. Sind Sie als Leiterin des Human Ressources Department für alle verantwortlich?
MS: Es gibt in jedem einzelnen Haus vor Ort eine für diesen Bereich verantwortliche Person. Ich bin in der Zentrale in Wien für diese Leute verantwortlich und mache das schwerpunktmäßige Development für jene Betriebe, die neu hinzukommen. In Tschechien, wo die gesamte Entwicklung am weitesten fortgeschritten ist, gibt es schon eine eigene Abteilung, welche den Bereich Human Ressources relativ autark organisiert. Dem Beispiel Tschechiens sollen nach und nach auch die anderen Märkte folgen.

RP: Wenn sich jemand bewerben will, sind Sie die erste Anlaufstelle? Auch wenn er sich für ein Hotel in Tschechien oder Kroatien interessiert?
MS: Die Interessenten können sich direkt bei mir bewerben. Vor allem für Österreicher dürfte dies ja wesentlich einfacher sein. Ich leite das dann an die Mitgliedsbetriebe weiter und wir sehen nach, ob – und wenn ja wo – eine entsprechende Stelle frei ist.

RP: Welche Kriterien müssen Bewerber für einen Job in einem Vienna International Hotel erfüllen? Nach welchen Gesichtspunkten werden sie ausgesucht?
MS: Es gibt natürlich schon generelle Richtlinien, aber man darf nicht vergessen, dass sich die einzelnen Mitgliedsbetriebe sehr wohl unterscheiden. So hat jedes Hotel seine ganz eigenen und individuellen Anforderungen. Daher müssen wir schauen, wo ein Bewerber am besten hinpasst. Grundsätzlich schauen wir uns aber die Leute schon sehr genau an, die bei uns arbeiten wollen. Besonders wichtig ist für uns, dass sie in ein bestehendes Team hineinpassen.
RT: Wir wollen Leute, die eine gewisse fachliche Kompetenz mitbringen. Die Leute müssen fleißig sein und bereit, in ihrem Job alles zu geben. Und natürlich müssen sie auch eine gewisse Flexibilität mitbringen. Wenn jemand mit einem maßgeschneiderten Karriereplan kommt, so können wir ihm nicht garantieren, dass dieser auch genau so realisierbar ist. Mit Flexibilität meine ich aber nicht Jobhopping – wir setzen eher auf Kontinuität. Jobhopping ist nachvollziehbar, wenn jemand das Pech hat, immer wieder an die Grenzen seiner beruflichen Entwicklung zu stoßen und daher die Firma wechselt. Wenn aber jemand ohne triftigen Grund alle zwei Jahre den Dienstgeber wechselt, dann nehmen wir ihn schon sehr genau unter die Lupe. Wenn man sich unsere Mitarbeiter anschaut, so sind sehr viele schon seit vielen Jahren dabei. Qualität kann man nur gewährleisten, wenn man ein eingespieltes Team hat, und das kann man nur aufbauen, wenn die Leute lange genug zusammenarbeiten. Mit der entsprechenden Identifikation mit dem Unternehmen kann man viel bei Vienna International erreichen. Es haben sich in den verschiedenen Ländern ganz tolle Karrieren ergeben – sowohl für Österreicher als auch für Tschechen, Polen, sogar Holländer.

RP: Wie einfach oder schwierig ist es, innerhalb der Gruppe das Hotel zu wechseln – wenn etwa jemand in Loipersdorf arbeitet und nach Griechenland will?
RT: Da gibt es ein aktuelles Beispiel: Wir hatten vor kurzem einen Mitarbeiter, der sich sehr für Prag interessierte – und der Wechsel hat innerhalb von zwei Monaten stattgefunden. Sie sehen: Grundsätzlich ist das kein Problem. Und je flexibler er ist, desto leichter geht das. Wenn er gleichzeitig einen beruflichen Aufstieg erwartet, geht das natürlich nicht so einfach…

RP: Bevorzugen Sie bei der Jobvergabe Leute aus Mitgliedsbetrieben?
RT: Natürlich ist es für uns ein Vorteil, wenn wir denjenigen schon kennen und wissen, dass wir uns auf ihn verlassen können. So gesehen hat er sicher die Nase vorne. Andererseits muss man natürlich sagen, dass wir durch die ständig steigende Zahl der Mitgliedsbetriebe einen permanent wachsenden Bedarf an Mitarbeitern haben, der natürlich nicht durch Rochaden innerhalb einzelner Hotels gedeckt werden kann. Am allerliebsten ist es uns, wenn jemand seinen eigenen Nachfolger heranzieht…

RP: Welche Fortbildungsprogramme bietet Vienna International als Gruppe an?
MS: Zunächst werden einmal alle neuen Mitarbeiter im Laufe eines Einschulungstages mit ihrem Betrieb vertraut gemacht. Dabei lernen sie nicht nur das Hotel und seine einzelnen Abteilungen kennen, sondern erfahren auch alles über unsere Qualitätsrichtlinien. Für die mittlere Managementebene gibt es Fortbildungsveranstaltungen in Form von Lernmodulen. Insgesamt gibt es vier Module, in denen unter anderem Themen wie Projektmanagement angesprochen werden. Die Weiterbildungsveranstaltungen finden auf freiwilliger Basis statt, wirken sich natürlich aber positiv auf den weiteren Verlauf der Karriere bei Vienna International aus. Für die Führungsebene, also die General Manager der einzelnen Hotels, gibt es Fortbildungsseminare, bei denen sie ihr Wissen auf dem aktuellsten Stand halten können. Diese finden in regelmäßigen Abständen in einem jeweils anderen Mitgliedshotel statt. Das letzte Treffen fand beispielsweise im vergangenen Juli in Loipersdorf statt.
RT: Wir sind als Arbeitgeber in der Lage, Rahmenbedingungen zu schaffen und Karrierechancen zu bieten. Diese zu nützen und etwas daraus zu machen, liegt aber an den Mitarbeitern…

Bewerbungen:
Vienna International
Hotelmanagement AG
z. Hd. Frau Marlies Stiegler
(Human Resources)
Dresdnerstraße 87, A-1200 Wien
Tel.: +43 (0)1 333 73 73-33
Fax: +43 (0)1 333 73 73-40
E-Mail: marlies.stiegler@vi-hotels.com
Internet: www.vi-hotels.com

Top Jobs


KOSTENLOS MEMBER WERDEN
UND UNZÄHLIGE VORTEILE genießen

  • Insights aus der Gastro-Szene, ganz ohne Bullshit.
  • Personalisierte Jobvorschläge & die besten Jobs aus der ganzen Welt
  • Alle Online-Artikel lesen & Zugriff auf das Rolling Pin-Archiv
  • 33% Rabatt auf Chefdays-Ticketsund vieles mehr…