Karrierecheck bei Steigenberger – Weniger Masse, mehr Klasse

Wenn Sie in die große, weite Welt wollen, ist Steigenberger falsch. Suchen Sie deutsche Spitzenqualität, gutes Betriebsklima und wollen eigenständig arbeiten, sind Sie goldrichtig.
November 13, 2015

ein prunkvoller Saal des Steigenberger Hotels15 Jahre! Für eine Ehe heutzutage schon ein beachtliches Ergebnis, erst recht für die Liaison mit einem Hotel. Zwischen dem Steigenberger in Hamburg und seinen Mitarbeitern prickelt es heftig, Trennung noch lange nicht in Sicht. Direktor Karl Schlichting und Personalchefin Henriette Müller stehen zu ihrem Jawort seit der Eröffnung 1993. „Auch der Küchenchef ist geblieben, der technische Leiter, der Controller und viele andere vor allem in führenden Positionen – sehr untypisch. Normalerweise wechselt das Team alle zwei Jahre komplett durch“, sagt Karl Schlichting. Was die Mannschaft zusammenhält?

Die Kollektivlöhne sind bei allen Ketten ähnlich, die Ausstattungen und Arbeitsbereiche ebenfalls, den feinen Unterschied machen die Menschen aus. „Besonders hier in Hamburg passt die Chemie, Möglichkeiten und Klima sind top.“ Karl Schlichting (50) hat genügend Vergleiche – in Lausanne, New York, -Washington, Trinidad und Toronto sammelte er, unter anderem als Koch und Kellner, Erfahrungen. „Es gibt Standards, die vom Konzern vorgegeben werden und viele Dinge vereinfachen, aber man kann auch eigene Ideen einbringen – eine schöne Balance zwischen selbstständigem Arbeiten in den einzelnen Häusern und den notwendigen Vorgaben“, betont Henriette Müller (50). Die Personalchefin wechselte von Kempinski- zu Steigenberger, weil sie eine Eröffnung mitmachen und selbst einmal den Personalbereich von Grund auf organisieren wollte. Das Unternehmen ist noch fest in der Hand der Gründer.

Die Steigenberger Hotel Group ist die größte europäische Hotelgesellschaft, die sich nach wie vor in Familienbesitz befindet. Was Albert Steigenberger 1930 in Baden-Baden mit dem Erwerb des Europäischen Hofs begann, stieg – ohne Pannen – auf wie Spaceshuttle: 83 Spitzenhotels gehören mittlerweile zur Steigenberger Group. 1985 wurde sie in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, den überwiegenden Anteil von 99,6 Prozent hält nach wie vor die Familie unter der Führung der Golden Girls Anne-Marie Steigenberger und ihren Töchtern Bettina, Christine und Claudia. Die Konkurrenz des boomenden Marktes in Ländern wie China oder Indien sei groß, meint Karl Schlichting und werde wohl viele gute Leute abziehen. Die größte Herausforderung daher: das Spitzenpersonal zu halten und vor allem die Nachwuchskräfte nachzuziehen. „Die junge Generation verhält sich deutlich anders als vor 15 Jahren. Sie ist selbstbewusster und wir müssen daher attraktive Rahmenbedingungen- bieten.“

ein prunkvoller Saal des Steigenberger Hotels15 Jahre! Für eine Ehe heutzutage schon ein beachtliches Ergebnis, erst recht für die Liaison mit einem Hotel. Zwischen dem Steigenberger in Hamburg und seinen Mitarbeitern prickelt es heftig, Trennung noch lange nicht in Sicht. Direktor Karl Schlichting und Personalchefin Henriette Müller stehen zu ihrem Jawort seit der Eröffnung 1993. „Auch der Küchenchef ist geblieben, der technische Leiter, der Controller und viele andere vor allem in führenden Positionen – sehr untypisch. Normalerweise wechselt das Team alle zwei Jahre komplett durch“, sagt Karl Schlichting. Was die Mannschaft zusammenhält?

Die Kollektivlöhne sind bei allen Ketten ähnlich, die Ausstattungen und Arbeitsbereiche ebenfalls, den feinen Unterschied machen die Menschen aus. „Besonders hier in Hamburg passt die Chemie, Möglichkeiten und Klima sind top.“ Karl Schlichting (50) hat genügend Vergleiche – in Lausanne, New York, -Washington, Trinidad und Toronto sammelte er, unter anderem als Koch und Kellner, Erfahrungen. „Es gibt Standards, die vom Konzern vorgegeben werden und viele Dinge vereinfachen, aber man kann auch eigene Ideen einbringen – eine schöne Balance zwischen selbstständigem Arbeiten in den einzelnen Häusern und den notwendigen Vorgaben“, betont Henriette Müller (50). Die Personalchefin wechselte von Kempinski- zu Steigenberger, weil sie eine Eröffnung mitmachen und selbst einmal den Personalbereich von Grund auf organisieren wollte. Das Unternehmen ist noch fest in der Hand der Gründer.

Die Steigenberger Hotel Group ist die größte europäische Hotelgesellschaft, die sich nach wie vor in Familienbesitz befindet. Was Albert Steigenberger 1930 in Baden-Baden mit dem Erwerb des Europäischen Hofs begann, stieg – ohne Pannen – auf wie Spaceshuttle: 83 Spitzenhotels gehören mittlerweile zur Steigenberger Group. 1985 wurde sie in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, den überwiegenden Anteil von 99,6 Prozent hält nach wie vor die Familie unter der Führung der Golden Girls Anne-Marie Steigenberger und ihren Töchtern Bettina, Christine und Claudia. Die Konkurrenz des boomenden Marktes in Ländern wie China oder Indien sei groß, meint Karl Schlichting und werde wohl viele gute Leute abziehen. Die größte Herausforderung daher: das Spitzenpersonal zu halten und vor allem die Nachwuchskräfte nachzuziehen. „Die junge Generation verhält sich deutlich anders als vor 15 Jahren. Sie ist selbstbewusster und wir müssen daher attraktive Rahmenbedingungen- bieten.“
Führungskräfte des Steigenberger Hotels

Benefits wie das sehr gute Mitarbeiterrestaurant mit gratis Softgetränken und kostenlose -U-Bahn-Tickets sind Basics. Auszahlung von Weihnachts- und Urlaubsgeld, sehr großzügige Mitarbeiterfeiern, Übernachtungsmöglichkeiten in allen Steigenbergerhotels um 20 Euro pro Person und ein großes Schulungsprogramm runden das Angebot ab. Der Extrabonus: Führungskräfte werden am Erfolg des Hotels beteiligt. „Geht es dem Steigenberger Hamburg gut, müssen das auch die Mitarbeiter spüren.“

Fortbildungen werden gemeinsam mit der Personalabteilung individuell aus dem großen Schulungskatalog ausgesucht, Auszubildende bekommen zusätzlich 7 bis 8 interne Schulungen pro Jahr. Und mehr Know-how macht sich bezahlt, Führungspositionen können auch schon von Young Guns erobern. Bestes Beispiel: Eine Mitarbeiterin startete vor zweieinhalb Jahren als Supervisor im Bistro, ein Jahr später war sie schon stellvertretende Restaurantleiterin.

Ein Wechsel in andere Häuser läuft unbürokratisch und schnell innerhalb von rund zwei Monaten ab. Die Kette ist zwar noch kein Global Player, in Deutschland aber eine feste Größe und wenn Sie kein Cityhüpfer sind – kein Problem. Andreas Scheunemann (30) stieg auch ohne ausgedehnte Auslandsaufenthalte zum Assistant F&B-Manager auf. Susanne Klein (32) schätzt, dass sie mit Kind gut in den Betrieb integriert ist. Die Egon-Steigenberger-Preisträgerin und junge Mutter arbeitet als stellvertretende Restaurantleiterin halbtags jeweils am Abend. Überstunden werden konsequent honoriert und sogar Viertelüberstunden registriert.

Hierarchien werden nicht übertrieben straff geführt. „Man hat auch mit den obersten Vorgesetzten guten Kontakt, kann viele Ideen einbringen und verwirklichen“, meint Susanne Klein. Einige Entscheidungen werden nur von der Belegschaft getroffen. Wenn es zum Beispiel um neue Produkte in der Minibar geht, mischt sich der Direktor nicht ein. Gute News für Neueinsteiger: 2008/2009 setzt Steigenberger verstärkt auf Wachstum. Topchancen gibt Direktor Schlichting vor allem Sales-Leuten. „Gute Leute sind derzeit schwer zu bekommen.“

Mitarbeiter hinter der Rezeption des Steigenberger Hotels Checkliste:

Unternehmen ****
Die Steigenberger Hotel Group betreibt 54 Premiumhotels, die 29 InterCity Hotels an ICE- und IC-Bahnhöfen sowie Flughäfen sind im gehobenen Mittelklassebereich positioniert. Bis 2010 sind weitere 7 Eröffnungen geplant.

Marktposition ***
Die Steigenberger Gruppe ist vor allem in Deutschland eine starke Marke, außerhalb ist Steigenberger noch wenig bekannt. Wer Auslandserfahrungen sammeln will, kann nur in einige Häuser in Ägypten und den Niederlanden wechseln.

Aufstiegschancen ****
Man muss nicht auf Weltreise gehen, um weiterzukommen. Auch innerhalb des gleichen Hauses sind Beförderungen möglich. 


Benefits *****
Umfangreiches Schulungsprogramm, pro Jahr sind mehrere Trainings möglich. Gratis U-Bahntickets, Übernachtungen in Steigenberger-Hotels kosten 20 Euro pro Person und Nacht, Führungspersonal ist erfolgsbeteiligt.

Freizeitfaktor *****
Die Arbeitswoche ist auf 40 Stunden beschränkt, Überstunden werden genau dokumentiert und ausgeglichen.

>> Bewerbungen:

Per Post: Steigenberger Hotels AG, Julia Seemer, Bewerbermanagement, Lyoner Straße 40, 60528 Frankfurt
Online unter:
Karriere@Steigenbergerhotelgroup.com
Jobs unter:
http://www.steigenbergerhotelgroup.com/hotelkarriere/

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