Wanted! Neue Kräfte für Mariott!

Marriott wächst und ist hungrig nach neuen Mitarbeitern! 2009 verfügt der Konzern über 600.000 Zimmer. Wer zwischen den Kontinenten hüpfen will, kann zwischen 3000 Häusern wählen.
November 13, 2015

Fotos: Werner Krug, Leonardo, Marriott München

Die Mariott Bar mit Ausblick auf das Meer und die Skyline Marriott pusht die Entwicklung der Mitarbeiter wirklich. Der Konzern wächst stark und braucht viele, viele Leute.“ Kein PR-Satz – Jens Herklotz, Director of Food & Beverage (36) im Marriott-Hotel in München, vermittelte allein im letzten Jahr fünf Leute aus seinem Bereich in Managerpositionen in andere Häuser. Marriott ist hungrig, allein außerhalb des amerikanischen Kernmarkts stehen in den nächsten zwei Jahren 130 neue Hotels vor der Eröffnung. Das Gewitter, das am deutschen und österreichischen Wirtschaftshimmel aufzieht, hinterlässt zwar seine Spuren auch in der Gastronomie und Hotellerie – steigende Energiekosten und Lebensmittelpreise, die hohe Inflation und der Tsunami, den die US-Bankenkrise auslösen könnte, bremsen die Ausgabelust der Gäste. Die Hotellerie steht trotzdem noch gut da. Die Top 200 Einzelhotels in Deutschland steigerten ihren Umsatz um 4,7 Prozent auf ca. 3 Milliarden Euro. Und Marriott ist im Rennen ganz vorne in der Spitzengruppe dabei. Mit mehr als 3000 Hotels und Resorts in den unterschiedlichen Brands konnte Marriott International ca. 8,30 Milliarden Euro Umsatz buchen. Bis 2009 will die amerikanische Kette über ein Kontingent von ca. 600.000 Zimmern verfügen, über 50 Prozent aller Zimmer im Full-Service-Bereich außerhalb Nordamerikas. In Europa öffnen in den nächsten zwei Jahren 27 neue Häuser. Weltreisende sind bei Marriott also goldrichtig.
Bei der Auswahl von Bewerbern wird sehr genau gesiebt…

Fotos: Werner Krug, Leonardo, Marriott München

Die Mariott Bar mit Ausblick auf das Meer und die Skyline Marriott pusht die Entwicklung der Mitarbeiter wirklich. Der Konzern wächst stark und braucht viele, viele Leute.“ Kein PR-Satz – Jens Herklotz, Director of Food & Beverage (36) im Marriott-Hotel in München, vermittelte allein im letzten Jahr fünf Leute aus seinem Bereich in Managerpositionen in andere Häuser. Marriott ist hungrig, allein außerhalb des amerikanischen Kernmarkts stehen in den nächsten zwei Jahren 130 neue Hotels vor der Eröffnung. Das Gewitter, das am deutschen und österreichischen Wirtschaftshimmel aufzieht, hinterlässt zwar seine Spuren auch in der Gastronomie und Hotellerie – steigende Energiekosten und Lebensmittelpreise, die hohe Inflation und der Tsunami, den die US-Bankenkrise auslösen könnte, bremsen die Ausgabelust der Gäste. Die Hotellerie steht trotzdem noch gut da. Die Top 200 Einzelhotels in Deutschland steigerten ihren Umsatz um 4,7 Prozent auf ca. 3 Milliarden Euro. Und Marriott ist im Rennen ganz vorne in der Spitzengruppe dabei. Mit mehr als 3000 Hotels und Resorts in den unterschiedlichen Brands konnte Marriott International ca. 8,30 Milliarden Euro Umsatz buchen. Bis 2009 will die amerikanische Kette über ein Kontingent von ca. 600.000 Zimmern verfügen, über 50 Prozent aller Zimmer im Full-Service-Bereich außerhalb Nordamerikas. In Europa öffnen in den nächsten zwei Jahren 27 neue Häuser. Weltreisende sind bei Marriott also goldrichtig.
Bei der Auswahl von Bewerbern wird sehr genau gesiebt. Derzeit sind im Marriott München 28 Azubis im Einsatz. Pro Jahr melden sich rund 500 Interessenten für eine Lehrstelle, nur 60 werden zum Interview eingeladen, 20 kommen in ein Assessment-Center und lediglich 10 werden genommen. „Wir nehmen lieber weniger Azubis, bilden sie aber intensiv aus. Und wir sagen: Jeder Lehrling wird von uns übernommen, wenn er die Leistung bringt“, sagt Jens Herklotz. Marriott lebt wie jede Kette von seinem Personal, „die Leute werden daher möglichst gut ausgebildet und nicht als billige Hilfe in der Küche oder im Housekeeping missbraucht.“
Einmal Koch, immer zum Koch verdammt. Nach diesem Motto läuft die Berufswahl im Marriott nicht ab. „Egal, auf welcher Position man einsteigt, man sitzt in dem Bereich nicht fest“, sagt Holger Lackemann, Director of Human Ressources (49) im Münchner Marriott. „Wenn man zum Beispiel im F & B einsteigt, kann man jederzeit in einen anderen Bereich querwechseln.“ Neue Leute durchlaufen generell eine 18 Monate lange Ausbildungsphase. Alle 6 Monate gibt es Gespräche zwischen Azubi und Vorgesetztem. Die Analyse, wie es gelaufen ist, steht im Vordergrund, außerdem werden Ausbildungen für die Weiterentwicklung festgelegt.
Der Hotelmanager in einem Gespräch mit den Rezeptionisten Bei der Bewerbung sollte klar erkennbar sein, welche Schulen besucht und welche Praktika absolviert wurden, welche Nebenjobs der Bewerber gemacht hat und wieviele Sprachen er spricht. „Die Angaben müssen nachvollziehbar sein und vor allem stimmen.“ Nicht immer der Fall. Auf ein Lichtbild legt Holger Lackemann nicht unbedingt Wert, wenn eines beigelegt wird, „sollte es aber nicht mit einem Automaten in einer U-Bahn-Station geschossen werden“. Letztendlich entscheidend ist das persönliche Gespräch. „Die Einstellung ist uns wichtig und dieses besondere Lächeln, das man eben nicht lernen kann. Man hat es oder man hat es nicht.“
Nützt ein Mitarbeiter seine Ausbildungsmöglichkeiten und übernimmt Verantwortung, kann ein Wechsel in ein anderes Haus sehr schnell, innerhalb von vier Wochen, über die Bühne gehen. Hin- und herbeamen zwischen den Brands wie JW Marriott im Luxusbereich, Marriott Executive Apartments für Langzeitreisende, Marriott und Renaissance für die hochwertige First Class und Courtyard für das obere Mittelklassesegment ist möglich und erwünscht. Bei Marriott München nimmt man gerne Kandidaten aus Renaissance-Hotels, die kleiner sind und daher vom Personal mehr Allroundfähigkeiten verlangen. Eine Kennzahl, wie oft man wechseln müsse, gibt es nicht, förderlich für die Karriere wäre es schon, stellt Holger Lackemann klar. „Ob man auf allen Kontinenten war oder nicht, ist kein Kriterium“, meint Jens Herklotz, „man muss auch nicht permanent Überstunden leisten, aber man sollte sich mit Ideen einbringen und das Unternehmen weiterbringen. Stillstand wäre das Schlimmste.“

>> Checkliste

Unternehmen: *****
Marriott International umfasst mit Marriott, JW Marriott, Marriott Executive Apartments, Renaissance, Courtyard und Residence sechs Produktlinien. In Europa ist das Unternehmen seit 1975 vertreten.

Marktposition: *****
Der Konzern verfügt über rund 3000 Häuser vom Mittelklasse- bis zum Luxusbereich und ist auf starkem Expansionskurs. In den nächsten zwei Jahren werden in Europa 27 neue Häuser eröffnen. Marriott Hotels ist an über 515 Standorten weltweit tätig.

Aufstiegschancen: *****
Die Konzernphilosophie stellt die Entwicklung der Mitarbeiter in den Vordergrund. In regelmäßigen Gesprächen werden begleitende Trainingsmaßnahmen abgestimmt, Wechsel in andere Häuser werden innerhalb von 4 Wochen abgewickelt.

Benefits: ***
Das Schulungsprogramm ist umfangreich, weitere Benefits erstrecken sich nur auf ­Mitarbeiterpartys.

Freizeitfaktor: ****
Die Arbeitswoche ist auf 39 Stunden beschränkt, Überstunden werden genau dokumentiert und ausgeglichen.

>> Bewerbungen

Unter careers.marriott.com sind alle freien Positionen gelistet. Hier kann man sich auch online bewerben, die Bewerbung kommt dann direkt in das richtige Hotel.

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