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PR: Exklusiv im Produktionswerk von S.Pellegrino

Zum ersten Mal öffnet das sagenumwobene Produktionswerk in San Pellegrino Terme die Pforten seiner Heiligen Wasserhalle. Wir waren exklusiv dabei – und erfuhren aus erster Hand, was die Zukunft des Fine-Dine-Wassers bringen wird.
August 2, 2019 | Text: Lucas Palm | Fotos: Gerd Tschebular

Ein idyllisches Epizentrum

Es ist eine kurvige Strecke, die durch immer schattigere Täler führt. Vom flachen Mailand mitten in der malerischen Po-Ebene kommend, ist man nach knapp einstündiger Busfahrt bereits von mächtig emporragenden Gipfeln der Alpenausläufer umgeben. Im Brembana-Tal, mitten in der Provinz Bergamo, könnte das kleine Dörfchen, um das es hier gehen soll, unscheinbarer nicht liegen. San Pellegrino Terme mit seinen gerade einmal 4800 Einwohnern wirkt auf den ersten Blick wie viele Alpendörfer, die sich hinter, unter oder über sperrigen Bergstraßen befinden: halb idyllisch, halb verlassen.
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Mister Sanpellegrino: Stefano Marini ist International Business Unit Director von Sanpellegrino und verriet uns in Carlo Craccos Gourmettempel Cracco, warum der Inhalt der kultigen grünen Flaschen das Fine-Dine-Wasser schlechthin ist. 
Doch das norditalienische Bergdorf ist mehr: Es ist das Epizentrum des Fine-Dine-Wassers schlechthin – und das seit genau 120 Jahren. Sage und schreibe eine Milliarde Flaschen verlassen jährlich das Dörfchen und landen auf den Tischen der Fine-Dine-Tempel weltweit. Aus dem Bus steigend, fällt einem – selbst als Bewohner nördlich der Alpen – zuallererst die wohltuende Bergluft auf, die jeglichem Sommerfrische-Kurort in Österreich in nichts nachsteht.
Was den Geschmack des S.Pellegrino-Wassers so einmalig macht, ist die Zusammensetzung seiner Mineralien.
Stefano Marini über das Unverkennbare an S.Pellegrino 
Kein Wunder also, dass San Pellegrino Terme seit Jahrhunderten als Kurort frequentiert wird, wo sich vor allem in der Jahrhundertwende das Who’s who der Aristokratie und des aufstrebenden Bürgertums am Thermalbad erlabte. Auf einer sanften Erhöhung der sagenumwobenen Ortschaft gelegen, verblasst – zumindest symbolisch – das Bad jedoch neben dem opulenten Casino. Nicht nur, weil dieses Juwel des italienischen Jugendstils ästhetisch jegliche Konkurrenz in den Schatten stellt. Es ist für S.Pellegrino auch von unschätzbarem Markenwert, da seine beiden Türme jedes Flaschenetikett auf der legendären grünen Flasche zieren. Flasche, Casino, Etikett und Thermalbad – alles schön und gut. Aber sprechen wir über den Inhalt. Was genau macht das legendäre Fine-Dine-Wasser aus?

30 Jahre bis zur Quelle

„Was den Geschmack des S.Pellegrino-Wassers so einmalig macht, ist die Zusammensetzung seiner Mineralien“, erklärt Stefano Marini, International Business Unit Director von Sanpellegrino. „Dabei muss man sich vor Augen führen: Bis das Wasser in die Flasche abgefüllt wird, hat es eine 30-jährige Reise hinter sich. Alles beginnt mit dem Schnee- oder Regenwasser, das in den Dolomiten in den Boden und das Gestein einsickert. Durch den Kontakt mit den unterirdischen Gesteinsschichten wird das Wasser mit natürlichen Mineralsalzen und Spurenelementen wie Kalzium und Magnesium angereichert.
Bis es nach 30 Jahren die Quellen im Gebiet von San Pellegrino Terme erreicht.“ Die Qualität des Wassers ist ohne Frage einzigartig. Mindestens genauso einzigartig jedoch ist die konsistente Positionierung von S.Pellegrino als Marke. Allein mit dem Hauptsponsoring der World’s-50-Best-Restaurants-Liste hat S.Pellegrino etwas geschaffen, das genauso prestigeträchtig wie hip und innovativ ist. Wie wir beim Gang durch den Spa-Bereich erfahren, war das Wasser bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts in New York und den dortigen Spitzenrestaurants heiß begehrt.
„Seit 1899“, erklärt Marini, „also von Anfang an, hat sich S.Pellegrino als das Wasser für die Gastronomie positioniert. An dieser beständigen Positionierung haben auch Spitzenköche ihren Anteil. Sie waren es, die von Anfang an an dieses Produkt geglaubt und es letztlich geradezu zu einer Ikone eines Made-in-Italy-Produktes weltweit erhoben haben.“ Einer davon ist der in Italien mit absolutem Starstatus versehene Carlo Cracco, der in seinem Einsterner Ristorante Cracco gleich am ersten Abend unseres Aufenthaltes für ein fulminantes Menü sorgte, das mit Gerichten wie Gelbschwanzmakrele, knusprigen Zucchini und einem exzellenten Eisdessert namens Mamma Mia keinen Zweifel ließ, dass für die nächsten beiden Tage Italien pur angesagt war.

44.000 Flaschen pro Stunde

Das Produktionswerk von S.Pellegrino liegt keine zwei Kilometer vom prächtigen Casino entfernt. Es ist dem 120. Geburtstag des mineralreichen Wässerchens zu verdanken, dass zum ersten Mal seit seinem Bestehen das Produktionswerk seine heiligen Pforten für deutschsprachige Medien öffnet. Begrüßt werden wir dort von keinem Geringeren als Marc Honold, dem Geschäftsführer von Nestlé Waters Deutschland. Doch ans Eingemachte geht es bereits nach kurzer Zeit mit Duccio Sbriglione, dem Werksleiter, der ohne Umschweife auf einen Stapel an Sicherheitskleidung, -helmen, -schuhen und vor allem: -brillen verweist. „Die Brillen sind vor allem deswegen so wichtig, weil im Werk jeden Moment Glas zerschellen könnte“, so Sbriglione.
Was anfangs wie eine Bedrohung klingt, stellt sich später als fast schon paranoide Sicherheitsmaßnahme heraus. Denn ein solches Wunderwerk an Logistik und Ingenieurskunst kriegt man als Normalsterblicher nur selten zu Gesicht. Doch wir greifen vor. Denn bis man die heiligen Hallen des Produktionswerks betritt, gilt es, das eine oder andere Safety-Ritual zu absolvieren. Erstens: sich bei jeder Treppe am Treppengeländer festzuhalten. Warum? Weil das bei jeder (!) Treppe, die man in Unternehmen, die zu Nestlé gehören, auf- oder abgeht, verpflichtend ist. Ja, auch in Büros und Chefetagen.
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Marc Honold ist Geschäftsführer von Nestlé Waters Deutschland und hat unter anderem mit Sanpellegrino Premium-Biolimonaden noch so einiges vor.
Zweitens: Nur zwei Meter von der Eingangstür zur Produktionshalle entfernt werden wir von Sbriglione strengstens beim fachgerechten Händewaschen überwacht. Nach Reih und Glied die Halle betretend, steht man plötzlich inmitten von futuristischen Fließbändern, die zwei- und dreispurig über Tausende von Quadratmetern kurven. Das Auffälligste jedoch: Es ist laut. Sehr laut. Volle Flaschen, leere Flaschen, etikettierte Flaschen und nicht etikettierte Flaschen, alle düsen sie auf Fließbändern in oft schwindelerregender Geschwindigkeit vor sich hin – und rattern, was das Zeug hält. Sbriglione, mit einem Mikrofon verkabelt, das direkt mit unseren Kopfhörern verbunden ist, erklärt: „Im ersten Teil des Prozesses werden die Flaschen, die direkt vom Hersteller auf dem Fließband landen, gewaschen. Danach geht es gleich weiter und die Flaschen werden abgefüllt – und schließlich gestöpselt. Der ganze Prozess dauert keine 20 Sekunden.“ Sage und schreibe 44.000 Flaschen durchlaufen diesen Prozess – pro Stunde. Bei den Dosen sind es sogar 60.000!

Heritage, das Zukunft hat

Kaum zu glauben, aber selbst diese astronomischen Mengen könnten in Zukunft noch getoppt werden. Denn Sanpellegrino hat noch Großes vor. „Eines meiner Lieblingsprojekte“, kündigt Marc Honold an, „sind die SanpellegrinoPremium-Limonaden. Die verkaufen wir momentan hauptsächlich aus der Dose.
Ich wurde von den Gastronomen aber immer wieder gefragt: ‚Warum macht ihr das nicht im Glas?‘ Das machen wir jetzt. Wir fangen in Österreich an, nächstes Jahr geht es dann nach Deutschland – und zwar mit Mehrwegglas.“ Neben einer sogenannten Daily Range wird es auch eine Evening Range geben: also Premium-Biolimonaden für tagsüber, und zwei Tonics und ein Gingerbeer für den Abend. „Uns geht es darum, das Heritage auch für die nächsten 120 Jahre weiterzuführen“, bringt Honold seine Strategie auf den Punkt. Und macht klar: Mit S.Pellegrino als Big Player kann man auch die nächsten 120 Jahre rechnen.
www.sanpellegrino.com

 

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