Ausgabe 013, Arbeiten im Ausland

Arbeiten in Dubai Teil 2

Die Moderne Version von Tausend und einer Nacht.


Das Burj Al Arab Hotel unter einem wolkenlosen blauen Himmel Wenn die Einwohner Dubais zum Scherzen aufgelegt sind, so erzählen sie schon einmal, dass der Name Dubai von „to buy“ käme. Damit sind sie der Wahrheit, wie das bei Scherzen so üblich ist, schon ziemlich nahe gekommen. Dubais gute Kontakte und die unternehmerischen Fähigkeiten der Bevölkerung haben das Land innerhalb kürzester Zeit zum extravagantesten Handels- und Wirtschaftszentrum des Nahen Osten werden lassen.
Das Öl hat den Projekten am Golf den finanziellen Rückhalt gegeben. Doch darauf will und kann sich die Regierung nicht verlassen, denn schon in zehn Jahren wird voraussichtlich der letzte Tropfen fließen. Schon heute stammen drei Viertel des Bruttosozial-Produktes aus ölfremden Quellen.

Das einzige Sieben-Sterne-Hotel der Welt, das höchstdotierte Pferderennen und der größte Goldmarkt im Nahen Osten. Im Wüstenstaat jagt ein Superlativ den nächsten. Zu den Zukunftsprojekten gehört Palm Islands. Zwei künstlich aufgeschüttete Inseln in Palmenform, die sogar vom Mond aus zu sehen sein sollen. Durch das Projekt werden Dubais Strände um 120 Kilometer verlängert. Schon heuer können dort noble Villen und luxuriöse Hotels bezogen werden. Während die traditionellen Wirtschafts-Giganten der Welt über Handelsdefizite und Börsenflaute jammern, boomt am arabischen Golf das Geschäft. Was ist nun das Geheimis des Emirates? Das Öl, werden viele sagen, das vor der Küste Dubais 1966 gefunden wurde. Dies mag zwar sein, erklärt aber immer noch nicht wirklich den kometenhaften Aufstieg des Landes. Denn viel Öl besitzen auch die Nachbarländer. Für Scheich Mohammed bin Rashid Al Maktoum, Dubais Kronprinz, liegt das Geheimnis in „der Weisheit der Herrscher, die das Märchen von Dubai“ haben wahr werden lassen. Er selbst bezeichnet sich als „Staatsmann mit einer Vision“. Er schaue gern zwanzig, dreißig Jahre voraus, wie sein Vater Scheich Rashid. Jedes einzelne seiner Projekte wird persönlich von ihm überwacht und das sind nicht wenige: Neben dem Palm-Island-Projekt gehört der Ausbau der Emirat-Fluggesellschaft dazu oder die Internet-City, von der aus IT-Firmen mit der ganzen Welt Handel treiben können. Mit „The World“ wird die Errichtung eines weiteren „Weltwunders“ geplant. Die von Menschenhand gebaute Inselwelt soll den Umriss einer Weltkarte darstellen und sich über eine Fläche von 5,6 Quadratkilometer erstrecken. Die Fertigstellung ist für 2008 geplant. Rolling Pin wird noch darüber berichten. Eine Investitionssumme von rund...

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02.08.2004