Ausgabe 167, Arbeiten im Ausland

Arbeiten auf den Malediven

Zwischen Riffromantik und Brandungsrauschen locken die schönsten Resorts der Welt. Wir haben herausgefunden, ob Hospitality-Profis mit Fernweh im Inselparadies ebenso auf Ihre Kosten kommen wie die Besucher.

Jobangebot

Winterdestination Nr. 1

Erst in den 1970ern wurde das Inselparadies der Malediven touristisch erschlossen. Zuvor weitgehend unbekannt, steigen die Besucherzahlen seitdem stetig – allein im August 2014 waren es laut dem maledivischen Ministerium für Tourismus 104.186 Ankünfte. Die 1196 Inseln und Atolle zählen mit einer ganzjährigen Durchschnittstemperatur von 30,6 Grad Celsius zu den beliebtesten Winterreisezielen überhaupt.

Lüneburg Export

Der 34-Jährige Georg Reetz-Aderhold, Executive Housekeeper im Shangri-La Villingili, war bereits von 2010 bis 2012 auf den Malediven und kehrte 2014 zurück.

ROLLING PIN: Wie sieht das aktuelle Jobangebot aus?

Georg Reetz-Aderhold: 60 Prozent aller Positionen müssen mit Einheimischen besetzt werden. Meistens ist es aber schwer, Spezialisten auf dem lokalen Arbeitsmarkt zu rekrutieren. Führungspositionen und mittleres Management in Rooms, F&B, Sales und Marketing sind daher fast ausschließlich von Expats besetzt. Eine gute Einstiegsmöglichkeit für Kandidaten mit wenig Arbeitserfahrung bietet Guest Relations, da hier lediglich Hotelausbildung und Fremdsprachen erforderlich sind.

RP: Welche Benefits gibt es für Expats?

Reetz-Aderhold: Steuerfreies Gehalt, Krankenversicherung, jährliche Flüge ins Heimatland, Inlandsflüge, Kost und Logis sowie Umzugskosten sind immer dabei. Außerdem gibt es 30 Tage Urlaub, zwei bis drei Wochen Rest&Recreation-Sonderurlaub mit Zuschüssen zu Flugtickets und zwölf gesetzliche Feiertage.

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21.03.2005