Ausgabe 173, Porträts

Konzeptmaschine - Der Macher

Kreativität aus Prinzip: Christoph Strengers Weg vom Barkeeper zum Gastroimperium.

Christoph StrengerFotos: Andrea Flak, David Burghardt/teNeues Digital Media, beigestellt

Elf Konzepte an 25 Locations. Alleine die Bolero-Restaurants sind an zehn Standorten in ganz Deutschland vertreten. Und lockere 2500 Gäste marschieren an einem guten Samstag im Schnitt durch die schnieken Designhallen des Hamburger east-Hotels.

Das Gastroimperium von Christoph Strenger ist auf eine imposante Größe gewachsen. Und doch kennt der Großteil der Branche den charismatischen Unternehmer vor allem durch sein eben erwähntes east-Hotel in St. Pauli. Ein gastronomischer Vergnügungspark, der für die meisten ein schon kaum bewältigbares Lebensprojekt darstellt. Doch für kreative Machertypen wie Strenger ist selbst solch ein überdimensionales Erfolgsprojekt kein Anlass, um sich auf den wohlverdienten Lorbeeren auszuruhen.


12 Millionen Euro im ersten Jahr sind nicht schlecht.

Christoph Strenger über die Startphase im east Hotel



Ein Projekt folgt auf das andere und stets gilt es, bestehende Konzepte zu überdenken und zu erneuern. Wie viele Openings und Eröffnungsfeiern muss der gebürtige Bielefelder in seiner langen Karriere schon erlebt haben? Und dennoch erinnert er sich an die allererste, als wäre sie erst gestern gewesen: „30. November 1989“, antwortet er, ohne eine Sekunde zu überlegen. „Fünf Monate haben wir an der Brooklyn Bar gebaut. Und bis ins letzte Detail alles selbst handwerklich umgesetzt.“ Im Hamburger Stadtteil Ottensen, einem alternativ geprägten Viertel, das gerade aus seinem Dornröschenschlaf erwacht...

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14.11.2015