Ausgabe 222, Management-Tipps

Mit System zum Erfolg

Bonbuch und Kugelschreiber dürfen in Pension gehen. Die Technik hat längst auch schon in der Gastronomie und Hotellerie die Macht übernommen. Effizienz ist dabei das Wort der Stunde und man wünscht sich als Lösung die eierlegende Wollmilchsau.

Text: Andrea Böhm     Fotos: DataTata GmbH: Stefan Wolf Lucks, René Riis, beigestellt, Felix Friedrich, Werner Krug

Manchmal wünscht man sie zum Teufel, ein anderes Mal könnte man sich ein Leben ohne sie gar nicht mehr vorstellen. Auch wenn das klingt wie ein Song der irischen Band U2, tatsächlich ist hier die Rede von der guten, neuen Technik. Doch egal wie man es dreht und wendet: Mit der zunehmenden Schnelllebigkeit ist diese gerade in der Gastronomie und Hotellerie nicht aufzuhalten. Diverse Anbieter von Software und Kassensystemen versprechen eine Erleichterung des täglichen Arbeitslebens. 

Mehr Erfolg mit weniger Aufwand ist der Slogan. Doch bevor man neu zukauft oder umrüstet, sollte man sich gut mit dem Thema auseinandersetzen. Man sollte sich wirklich die Frage stellen, in welchem Ausmaß Technik im Betrieb eingesetzt werden soll und vor allem auch für welche Bereiche. Denn die Möglichkeiten sind fast unbegrenzt.

Alex Urseanu und Micky Rosen

Der digitale Schlüssel zum Erfolg: Die Gekko-Group-Geschäftsführer Alex Urseanu (li.) und Micky Rosen (re.) schwören auf eine zentrale Datensammlung.    

Schnittstellen Systeme gibt es viele: für die Reservierungsabwicklung, fürs Reporting, für die Pesonalabwicklung und für die Warenwirtschaft bzw. das Produktmanagement. Entscheidend für die meisten in der Branche ist jedoch eines: „Langfristig gesehen sollte alles über ein System laufen. Dabei sind die Schnittstellen eine große Herausforderung. Diese sollten zusammen fungieren, damit man nicht doppelt und dreifach arbeiten muss“, erklärt Jacques Friedrich, Operations Manager & Einkaufsleiter bei Kull & Weinzierl.

Wenn der Support vor Ort ist, dann ist die Unterstützung eine ganz andere. 
Jacques Friedrich von Kull & Weinzierl setzt auf Unterstützung im Inland

Das Unternehmen umfasst acht Betriebe in München, wovon der Brenner Operngrill mit 350 Sitzplätzen der größte ist. In diesem Restaurant werden an normalen Tagen bis zu 400 Essen serviert, an Wochenenden bis zu 600. Kein Wunder, dass hier so effizient wie nur irgend möglich gearbeitet werden muss. „Wichtig ist für uns, dass der Kassenanbieter eine Schnittstelle zum Reservierungsportal hat. So können die Hostessen genau nachvollziehen, was an einem Tisch passiert.

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18.05.2018