Ausgabe 232

Wie schmeckt eigentlich ... Lupine Cress?

Alles über die kleine Schwester des Allergens Lupine, die Lupine Cress, erfährst du hier.

Fotos: Monika Reiter

Spätestens seit der Lebensmittelinformationsverordnung der EU aus dem Jahr 2014 sind Lupinen, das Allergen gekennzeichnet mit einem großen P, jedermann ein Begriff. Die Hülsenfrucht ist zwar so gut wie nie Hauptbestandteil eines Nahrungsmittels, jedoch ist sie als Lupinenmehl oder Lupinenmilch in vielen Erzeugnissen wie beispielsweise Backwaren enthalten.

Lupine Cress, Koppert Cress

Die kleine Schwester von Lupinen ist die Lupine Cress von Kresse-Innovator Koppert Cress. Trotz der Verwandtschaft ist die Kresse selbst aber kein Allergen. Dennoch ist Vorsicht geboten: Je nach Zubereitungsart kann die Pflanze Lupinen bilden, was für Allergiker gefährlich werden könnte.

Herkunft

Die Heimat der Lupine Cress ist der Mittelmeerraum: Vor allem in Griechenland, Italien und auf der Iberischen Halbinsel war sie ursprünglich zu finden. Detail am Rande: Im alten Rom wurden die Samen nicht verspeist, sondern als Spielgeld für Glücksspiel und Co. verwendet.

Geschmack

Um den Geschmack zu beschreiben, reicht im Grunde ein Wort aus: umami. Die Lupine Cress hat einen kräftigen Biss und entfaltet ihre Aromen am besten in Kombination mit anderen Lebensmitteln, insbesondere mit roten oder Puffbohnen, Kraut, Kürbis oder auch Soja.

Verwendung

Die Lupine Cress wird sowohl für warme als auch für kalte Gerichte verwendet. Die Kresse macht sich nicht nur gut als Garnierung, sie kann auch Gemüse als Beilage ersetzen. Besonders zu leichten Gerichten mit Fisch oder weißem Fleisch macht sich die Lupine Cress hervorragend.

21.01.2019