Ausgabe 235

ROLLING PIN AWARDS 2019: Gabriele und Robert Huth

Gabriele und Robert Huth sind Gastronomen aus Leidenschaft. In Wien haben Gastronomen des Jahres 2019 ein ganzes Imperium aus neuen Restaurantkonzepten erschaffen.

Fotos: Raphael Gabauer, Huth, Sophie Menegaldo

Gastronomen des Jahres 2019: Gabriele und Robert Huth. 

Von bodenständig bis rinderwahnsinnig

Sie haben schon in der Schule davon geträumt, ein eigenes Lokal zu eröffnen: Heute führen Gabriele und Robert Huth in Wien sieben Betriebe mit 130 Mitarbeitern und 550 Sitzplätzen. 2018 bewirteten sie über 300.000 Gäste und machten einen Umsatz von elf Millionen Euro. Seit 2001 erschafft das Power-Paar ein erfolgreiches Restaurantkonzept nach dem anderen auf dem Wiener Boden. Die meisten ihrer Betriebe befinden sich in der Schellinggasse im 1. Wiener Gemeindebezirk.

Wir haben uns vor 17 Jahren im Ruderklub kennengelernt und gleich gewusst, dass wir gemeinsam etwas auf die Beine stellen wollen.

Gabriele Huth über die erste Begegnung mit ihrem zukünftigen Ehemann und Geschäftspartner 

Ob bodenständige österreichische Küche in der Huth Gastwirtschaft, Grillkunst bei Huth Da Max, italienische Küche bei Huth Da Moritz oder kreative Burger in einem der drei Rinderwahn-Lokale: Wohin man schaut, in ihren Lokalen finden sich überall witzige Details und sympathisch-kreative Ideen. „Wir haben uns vor 17 Jahren im Ruderklub kennengelernt und gleich gewusst, dass wir gemeinsam etwas auf die Beine stellen wollen“, erzählt Gabriele Huth. Heute regieren die beiden in Wien ein kleines Gastro-Imperium. Vergangenes Jahr haben die unternehmerischen Vordenker das Steakhouse Mama & der Bulle in der Schellinggasse und den Rinderwahn am Naschmarkt eröffnet.

Trendsetter

Nach einer leidenschaftlichen Ruder-Karriere haben sie sich zu erfolgreichen Gastronomen verwandelt: Gabriele und Robert Huth haben es geschafft. Sie bereichern seit 2001 die Wiener Innenstadt mit Burgerkreationen, italienischer Feinkost und österreichischen Traditionsgerichten. Die Schellinggasse ist dabei Dreh- und Angelpunkt ihres Wirkens, an dem zunächst die Huth Gastwirtschaft entstand. Fünf Jahre später folgten vis-à-vis das Huth Da Moritz und 2009 das Grillhaus Huth Da Max, welche die Namen ihrer Söhne tragen. Gemeinsam hat das Power-Paar entschieden, mit vereinten Kräften etwas in der Gastronomie aufzubauen – mit großem Erfolg. Die Huths legen Wert auf Qualität, aktuelle Trends und wollen Restaurants für jedermann schaffen. Im November 2018 haben sie ein weiteres Restaurant in der Schellinggasse eröffnet: Bei Mama & der Bulle dreht sich alles um Flat-Iron-Steaks und saftige Burger in allen Varianten.

Die schönste Branche 

Im brandneuen, zweigeschossigen Restaurant Mama & der Bulle erwarten die Gäste lässige Neonschriften, eine Jukebox, allerlei Fanartikel, ein Shop und eine offene Küche. Gabriele und Robert Huth arbeiten mit einer Werbeagentur zusammen und überlassen nichts dem Zufall. 

Auch in Zukunft will das Gastronomen-Paar mit Beharrlichkeit auf erfolgreiche Monokonzepte setzen. „Alles, was wir können, haben wir durch unsere Fehler im eigenen Betrieb gelernt“, sagt Robert Huth. An der Gastronomie fasziniert den 42-Jährigen „einfach alles, es ist meiner Meinung nach die schönste Branche“.  

Burger und Flat-Iron-Steaks sind eine Spezialität im Rinderwahn
Hohe Qualität und unverkennbarer Stil zeichnen die Huth’schen Restaurants aus
Das Gastronomen-Paar Gabriele und Robert Huth
Im Huth Da Moritz werden italienische Klassiker serviert.

Als Quelle der Inspiration nennt der Unternehmer Spitzensportler und verweist auf das Erfolgsrezept seiner Familie: „Über Beharrlichkeit kommt Leistung.“ Besonders stolz sind die Wiener Gastronomen auf das bisher Geschaffene und das Familienleben mit ihren beiden Söhnen Max und Moritz. Am Wochenende verbringen sie am liebsten Zeit in der Natur, sitzen bei gutem Essen und Trinken zusammen und treiben Sport. Zielstrebigkeit und Ungeduld sind die Eigenschaften, die sie bei ihren Projekten antreiben.

Dass da manchmal Fehler passieren, ist auch normal. „Es irrt der Mensch, solang er strebt“, ist eine Goethe-Weisheit, die Robert Huth gerne zitiert. Seine Vorstellung von einem perfekt geglückten Berufsleben? „Wir sind nah dran. Es ist unser Arbeitsplatz. Wir haben ihn geschaffen und gestaltet.“

Hier geht's zur Gewinner-Galerie. 

www.zum-huth.at

15.04.2019