Ausgabe 043, Arbeitgeber im Porträt

Machen Sie Karriere bei Raffles!

Ausgehend von einem Traditionshotel in Singapur werden die Raffles Hotels & Resorts zusehends zu einem Global Player in der internationalen Hotellerie.


Raffles Hotels & Resorts Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten in einem der besten Hotels Asiens. Sie lenken Ihre Schritte Tag für Tag auf einen schneeweißen Prachtbau und tauchen in eine Welt voller Luxus ein. Sie arbeiten in einem mondänen Ambiente mit kompetenten Kollegen, umgeben von den Reichen und Schönen dieser Welt. Das Raffles Hotel in Singapur ist ein solches Haus. Das berühmte Hotel, das nach Sir Stamford Raffles, dem Gründer Singapurs benannt wurde, öffnete im Jahre 1887 seine Pforten. Damals war das Haus ein Bungalow mit Rattanmöbeln und hatte noch nichts von seiner heutigen Eleganz. Im Laufe der Jahre entwickelte sich das Raffles Hotel aber nach und nach zum Aushängeschild der Hotellerie Singapurs.
Als im Jahre 1989 die Gesellschaft Raffles Hotels & Resorts gegründet wurde, fiel damit der Startschuss für eine eindrucksvolle Expansionspolitik. Zunächst erwarb man mit dem Hotel Le Royal in Phnom Penh und dem Grand Hotel d’Angkor in Siem Reap zwei Hotels in Kambodscha, mit der Übernahme des Hotels „Vier Jahreszeiten“ in Hamburg wagte die Gruppe den Schritt nach Europa und mit dem „L’Ermitage Beverly Hills“ in Kalifornien den Sprung in die USA. Kurz darauf wurde das „The Plaza“ im heimatlichen Singapur Teil der Raffles Hotels & Resorts und mit dem „Canouan Resort“ auf den Grenadinen war man erstmals auch in der Karibik vertreten. Das „Le Montreux Palace“ wurde das zweite Haus in Europa und mit dem „Raffles Beijing Hotel“ folgte ein weiteres Objekt in Asien.
Derzeit umfasst das Portfolio der Raffles Hotels & Resorts also acht Luxushotels und ein Top-Resort in den schönsten Regionen der Welt. Im Jahr 2007 soll Raffles um ein Hotel in Dubai und ein Resort in der Südsee erweitert werden und danach sind zwei Resorts in Indonesien und eines in Thailand geplant. Sämtliche Mitgliedsbetriebe zeichnen sich durch ihren individuellen Charakter aus, jedes von ihnen besitzt seinen ganz unverwechselbaren Charme. Nach der Fusion mit Fairmont Hotels & Resorts sind die Raffles Hotels & Resorts heute Teil von Fairmont Raffles Holdings International, einer Gruppe mit 120 Hotels und Resorts in aller Welt, zu der neben Raffles und Fairmont auch die Marken Swissôtel und Delta gehören.

Ein ehrgeiziger Expansionskurs

Die Philosophie der Raffles Hotels & Resorts basiert auf einem perfekten Service für die Gäste sowie einer exzellenten Ausbildung und hervorragenden Karrierechancen für die Mitarbeiter. Das Ziel der Gruppe ist es, ihre Hotels durch konstante Spitzenqualität unter den besten Häusern der Welt zu positionieren und „Raffles“ zu einem Synonym für erstklassige Hotellerie zu machen. Im Zuge einer stetigen Expansion sollen die Raffles Hotels & Resorts zu einem der wichtigsten Global Player in der internationalen Hotelbranche werden.
Nicht nur die Zahl der Hotels und Resorts wird permanent erhöht, sondern auch eine ganze Reihe von Initiativen gestartet, die Raffles von den Mitbewerbern abheben soll. Dazu gehören die viel beachteten „Amrita Spas“: Die nach dem Sanskritwort für „Jungbrunnen“ benannten Wellnessanlagen sind bisher in fünf Raffles Hotels zu finden und setzen neue Maßstäbe. Eine weitere Besonderheit der Raffles Hotels & Resorts ist das Kundenbindungsprogramm „Raffles Capital“ (dt. „Kapitell“, also oberer Abschluss einer Säule), das Stammgästen eine Vielzahl von Privilegien wie ein automatisches Upgrade in die nächste Kategorie, ein Gratisfrühstück oder eine Gratismassage bietet.
Angesichts des hohen Leistungsstandards können sich die Raffles Hotels & Resorts nicht nur über zahlreiche Stammgäste, sondern auch über eine wahre Flut an Auszeichnungen freuen – unter anderem wurde die Hotelgruppe in den Jahren 2001, 2003 und 2005 mit dem Titel „Highly Commended Best Employers in Asia“ ausgezeichnet. Dazu kommt eine lange Liste an Ehrungen für einzelne Hotels, darunter „World Travel Awards“ für das Raffles Hotel (2004, 2005), das Raffles Grand Hotel d’Angkor (2004, 2005), das Raffles Hotel Le Royal, Phnom Penh (2005) und das Raffles Resort Canouan Island (2005) sowie Top-Platzierungen für fast alle Mitgliedsbetriebe bei den „Reader’s Travel Awards“ des US-Magazins Condé Nast Traveler.
Wo kann man sich nun informieren und bewerben? Die Raffles Hotels & Resorts haben auf ihrer Website einen Link, der zu einer Careers-Seite führt. Wenn man sich dort registriert hat, bekommt man eine ID und ein Passwort gemailt, mit denen man sich immer wieder einloggen kann. Dadurch ist es nicht nur möglich, seine Bewerbung abzusenden, sondern auch Daten zu aktualisieren. Barbara Adams ist Personalleiterin im Raffles Hotel „Vier Jahreszeiten“ in Hamburg: „Kurzbewerbungen kann man durchaus per E-Mail durchführen. Normalerweise wird man dann aufgefordert, eine Bewerbungsmappe per Post an uns zu senden, da wir uns dann ein besseres und umfangreicheres Bild vom Bewerber machen können.“


der Pool des Hotels mit BlumenRaffles in Deutschland

Mit dem Raffles Hotel „Vier Jahreszeiten“ verfügen die Raffles Hotels & Resorts auch über ein Top-Hotel in Deutschland. Das traditionsreiche Haus wurde im Jahre 1897 eröffnet und gilt heute noch als die erste Adresse der Stadt. Exklusive Wohnkultur erwartet den Gast in den 156 Zimmern und Suiten und neben den für ein Fünfsternehaus üblichen Annehmlichkeiten, zu denen opulente Bankett- und Konferenzsäle sowie ein großzügiges Amrita-Spa gehören, zeichnet sich das Hotel durch seinen vielfältigen und hochwertigen gastronomischen Bereich aus – nicht weniger als vier Restaurants, zwei Bars und ein Coffeeshop warten auf die Gäste. Eine weitere Besonderheit: Das Hotel verfügt gleich über zwei Haubenlokale! Das Restaurant „Doc Cheng’s“ wurde für seine kreative euroasiatische Küche mit 15-Gault-Millau-Punkten belohnt und im Gourmetrestaurant „Haerlin“ errang Küchenchef Christoph Rüffer mit seiner französisch-mediterranen Küche sogar 17 Gault-Millau-Punkte und einen Michelin-Stern.
Barbara Adams, die für die rund 220 Mitarbeiter im Hotel „Vier Jahreszeiten“ verantwortlich ist: „Um einen Job bei uns zu bekommen, sollte man ausgelernt und gästeorientiert sein sowie über eine gute körperliche Verfassung und gute Englischkenntnisse verfügen. Für höhere Positionen muss man natürlich die entsprechenden Zusatzqualifikationen und eine Berufspraxis mitbringen. Von Vorteil ist es, wenn man schon in einem Spitzenhotel oder einem Top-Restaurant gearbeitet hat – vor allem aber sollte man Spaß am Beruf haben. Wir nehmen auch Azubis auf, wobei diese zunächst ein sechsmonatiges Praktikum absolvieren müssen, um festzustellen, ob sie in diese Branche und in unser Haus passen. Darauf folgt dann erst die dreijährige Ausbildung.“
Das Hotel „Vier Jahreszeiten“ bietet eine ganze Reihe von Weiterbildungsmöglichkeiten an. Barbara Adams: „Wir haben Training on the Job, zu dem etwa Warenkunde- und Teeschulungen oder ein Knigge-Kurs für die Servicemitarbeiter gehören. Diese Schulungen sind kostenlos. Weiterführende Ausbildungen wie etwa Sprachkurse müssen die Mitarbeiter aber selbst in die Hand nehmen und finanzieren.“ Um sein berufliches Fortkommen braucht man sich keine Sorgen zu machen. „Die Aufstiegs-chancen hängen natürlich vom Angebot an freien Stellen ab. Wir sind aber grundsätzlich bemüht, Nachwuchskräfte selbst nachzuziehen, soweit dies möglich ist. Der Wechsel in ein Schwesterhotel wird begrüßt und gefördert. Nach einem Jahr Betriebszugehörigkeit kann man sich auf eine Transferliste setzen lassen, die nicht nur Raffles, sondern auch Swissôtel, Delta und Fairmont umfasst. Damit hat man weit bessere Chancen auf einen Job in einem dieser Hotels als ein betriebsfremder Bewerber.“


Das Raffles Cafe mit weißen Bistro tischen Kontakt:
www.raffles.com




Bewerbung: 

• Sechsmonatige Probezeit für Azubis 
• Abgeschlossene Ausbildung und gute Englischkenntnisse bei Jobbewerbern 
• Zusatzqualifikationen und Berufspraxis für höhere Positionen 
• Gästeorientierung und Spaß am Beruf sind Voraussetzung 
• Gute Aufstiegschancen innerhalb der einzelnen Hotels 
• Gute Möglichkeiten zum Wechsel in Schwesterhotels dank Transferliste 

26.09.2006