Ausgabe 065, Management-Tipps

Zündende Ideen für Umsatz ohne Rauchen

Vielversprechende Strategien, wie Sie Ihrem Lokal trotz Rauchverbots einen Umsatzschub verpassen können.

Ein älterer Herr im Anzug geniesst seine Zigarre Fakt ist: Der Großteil der Gastronomen klagt über die neuen gesetzlichen Regelungen zum Nichtraucherschutz. Unsicherheit und Ängste vor ausbleibenden Gästen machen sich breit – vor allem kleine Gastronomen fühlen sich jetzt in ihrer Existenz bedroht. Aber muss mit den Glimmstängeln auch zwingend der Umsatz dahin sein? „Ganz im Gegenteil“, sagt Walter Hiel. Der Münchner Innenstadtgastronom hat als Reaktion auf das in Deutschland am 1. Jänner 2008 in Kraft getretene Gesundheitsschutzgesetz einen stylischen Smokers-Club eröffnet. Lounge-Ambiente, entspannter Sound, kleine Gerichte, Bier und Cocktails – allein in München folgten bislang mehr als 200 Lokale diesem Trend, mit dem sich die neue Verordnung geschickt umgehen lässt.
Immer mehr dagegen sehen in diesem Gesetz Potenzial für gezielte Marketing- und Werbeideen. „Vitamin statt Nikotin“ lautet zum Beispiel die Devise von Ramada Hotels. Statt Aschenbechern wurden hier quer durchs Haus Obstkörbe verteilt, die bei den Gästen sehr positiv angenommen werden. Dennoch – Raucher wollen rauchen, also sollte man ihnen auch das passende Ambiente dazu bieten. Ideal sind eigene Räumlichkeiten, wenn möglich mit einer eigenen Bar. Wichtig ist, dass sich stets ein Servicemitarbeiter um die Smoker’s Lounge kümmert – Raucher dürfen sich auf keinen Fall ausgegrenzt fühlen. Längst setzen auch österreichische Hotels und Gastronomiebetriebe auf die Raucher-Lounge. Und das, obwohl...

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13.05.2008