Ausgabe 077, News, Bewerbungstipps

Härtetest für Bewerber

Fangfragen, Überrumpelungstaktik, Stressinterview: Das Bewerbungsgespräch. Damit Sie nicht ins Straucheln geraten: 13 Fallen – und das Rüstzeug, damit Sie nicht hineintappen.

Fotos: Shutterstock, Von Rundstedt HR Partners
Fangfragen und Stress im Bewerbungsgespräch die einen Bewerber aus dem Konzept bringen

Glaubwürdigkeit und Authentizität sind das A und O im Bewerbungsgespräch. Sie stehen für die Personalverantwortlichen an oberster Stelle, und dies unabhängig davon, ob es um die Bewerbung eines Berufseinsteigers, einer Fach- und Führungskraft bis zur Abteilungsleiterebene oder eines Topmanagers geht. Natürlich will man Sie ordentlich in die Mangel nehmen, manchmal auch richtig in Stress versetzen und auf Ihre Kompatibilität mit dem Unternehmen abklopfen. Authentizität heißt, dass man im Vorstellungsgespräch eben nicht Auswendiggelerntes „herunterbetet“, sondern sich seiner Stärken und Erfolge bewusst ist und diese ehrlich und offen im Gespräch vertritt. „Personalfachleute erkennen schnell durch gezielte Fragen, wenn jemand Dinge behauptet, die nicht überzeugend wirken“, sagt Personalberaterin Sophia von Rundstedt. Martin John Yate („Das erfolgreiche Bewerbungsgespräch – die härtesten Fragen, die besten Antworten“, Campus-Verlag) kennt eine Reihe von unerwarteten Fragestellungen, die die wahre Belastbarkeit ans Tageslicht bringen sollen. Einige besonders knifflige Fragen haben wir hier für Sie beantwortet, damit Sie gut gewappnet ins Gespräch gehen und die Nerven bewahren können.

Beachten Sie grundsätzlich: Hören Sie konzentriert zu, um eine Frage schnell zu erfassen, auch wenn das gegen Ende des Gesprächs immer schwieriger wird. Fragen Sie auch lieber sofort nach, wenn Sie etwas nicht richtig verstanden haben. Das wird Ihnen in den seltensten Fällen negativ angerechnet.

1 Was halten Sie von Ihrem letzten Chef?
Halten Sie sich möglichst kurz, bleiben Sie freundlich, auch wenn Ihnen eine ganze Reihe von Dingen einfallen würde, die nicht korrekt verlaufen ist oder die die Führungsqualitäten in Zweifel gezogen hat. Das Bewerbungsgespräch ist wirklich nicht der geeignete Ort, um Schmutzwäsche zu waschen. Das wirft nur ein ungünstiges Licht auf Sie selbst, denn Ihr künftiger Arbeitgeber will genauso wenig, dass Sie künftig womöglich über ihn schlecht reden. Bewerber, die...

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17.02.2009