Ausgabe 089, F&B Know-how

Fleisch - Der Richtungsstreit!

Der Markt giert nach regionalen Fleischprodukten. Gleichzeitig drängen internationale Luxus-produkte in die heimische Gastronomie. ROLLING PIN hat sich auf die Fersen von Produzenten und Lieferanten geheftet. Ein Insiderreport, wie das Geschäft wirklich läuft.

Fotos: Werner Krug, Schulte+Sohn Fleischwaren GmbH & Co. KG, gourmetfleisch.de, Shutterstock
das Geschäft mit den Fleischwaren

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Schulte&Sohn Fleischwaren GmbH & Co. KG

www.gourmetfleisch.de

 

Wiesbauer Gourmet Gastro GmbH

www.wiesbauer-gourmet.at

 

Gebrüder Otto GbR

www.otto-gourmet.de

 

Genuss Region Österreich

www.genuss-region.at

Für Margareta Reichsthaler ist es einfach nur unverständlich. Die Obfrau der „Genuss Regionen Österreich“ ist tagtäglich unterwegs, um der Gastronomie in Österreich regionale Produkte schmackhaft zu machen. Mit Erfolg: Bereits knapp 1000 Gastronomen zählen mittlerweile zu den sogenannten „Genuss Wirten“. Ausgefallene Qualitätsprodukte wie der Zickenthaler Moorochse kommen beim Gastronomen sowie beim Gast an.

Was Margareta Reichsthaler jedoch nicht verstehen kann: Dass derzeit – trotz des Trends zum Regionalen – auch immer mehr internationale Produkte in den Markt drängen. In Deutschland ist die Tendenz hin zu Fleisch wie „American Beef“ oder „Charolaise-Rind“ genauso zu spüren wie in Österreich. In den Monaten Januar bis Oktober 2009 wurden allein in Österreich bereits um die 10.000 Rinder mehr importiert als im Vorjahr. Reichsthaler: „Wo bleibt da der Umweltgedanke, wenn man Tonnen von Fleisch importieren muss? Das meiste ist doch globalisierter Einheitsbrei. Gerade wenn heimische Produkte in puncto Qualität den internationalen um nichts nachstehen.“

Anderer Meinung ist da Burkhard Schulter, Geschäftsführer des deutschen Unternehmens „Gourmet Fleisch“. „Eine derart hohe Qualität ist bei den …



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08.12.2009