Lasst die Korken knallen!

Ein Hoch auf die Wissenschaft! Denn die hat festgestellt, dass der wöchentliche Genuss von Champagner gesund ist. Wer als Gastronom in Zukunft sein Champagner-Angebot aufstockt, will seinen Gästen wahrlich nur das Beste!
November 13, 2015 | Fotos: Shutterstock

Champagner Korken knallt

Diese Meldung muss man sich mal auf der Zunge zergehen, beziehungsweise im Gaumen ordentlich prickeln lassen: Wer pro Woche ein bis drei Gläschen Champagner trinkt, hat ein geringeres Risiko an Alzheimer zu erkranken. Nein, diese Nachricht ist kein wirksamer PR-Gag eines findigen Champagner-Produzenten oder gewieften Haubenlokal-Besitzers, sondern die kurz formulierte Quintessenz der Forschungsergebnisse eines britischen Wissenschaftlerteams.
Die University of Reading hat in einer aktuellen Studie herausgefunden, dass Ratten, die mit kleinen Mengen Champagner gefüttert wurden, deutlich besser bei Gedächtnis-Tests abschnitten als Ratten, die kein Blubberwasser bekamen. Lässt sich dieses Phänomen aber einfach so auf Menschen übertragen? Die Wissenschaftler tun es jedenfalls.

Champagner hat im Vergleich zu Weißwein einen relativ hohen Gehalt an phenolischen Substanzen. Diese stammen hauptsächlich aus den roten Trauben Pinot Noir und Pinot Meunier, die in der Produktion zusammen mit der weißen Traube Chardonnay verwendet werden. Die Experten gehen davon aus, dass diese phenolischen Verbindungen für die vorteilhaften Wirkungen von Champagner auf das Gehirn verantwortlich sind. Professor Jeremy Spencer vom Institut für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften beurteilt die spektakulären Forschungsergebnisse so: „Diese spannenden Ergebnisse zeigen zum ersten Mal, dass der moderate Konsum von Champagner das Potenzial hat, kognitiven Funktionen, wie das Gedächtnis, zu beeinflussen. Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine sehr geringe Aufnahme von wenigen Gläsern pro Woche effektiv sein kann.“

Ob dem tatsächlich so ist, wollen die Forscher in Zukunft auch an menschlichen Probanden testen. Man muss die Testergebnisse eigentlich gar nicht abwarten, um öfters zum Schampusglas zu greifen: Denn bereits eine ältere Studie der Universität zeigte, dass zwei Gläser Champagner am Tag das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfälle reduzieren.

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