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Alex Atala veranstaltet Foodsymposium

Alex Atala, der Spitzenkoch aus Brasilien, will mit einem Foodsymposium Lösungen für die Sicherung der Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung finden.

Fotos: Cassio Vasconcellos

He feeds the world

Alex Atala hat große Pläne, um die Welt zu verbessern: Beim Foodsymposium „Fruto - the possibilities to feed the world” am 26. und 27. Januar 2018 in São Paulo will der Brasilianer, der als bester Koch des Landes gehandelt wird, diskutieren, wie man in Zukunft die Ernährung der Welt sichern kann.

Alex Atala, Fruto, Sao Paulo

Nach René Redzepis MAD Symposium, Andoni Luis Aduriz’ Kitchen Dialogues und Christian Puglisis Farm of Ideas ist Atala der nächste Spitzenkoch, der eine Plattform für den Austausch über das wichtige Thema Ernährung bieten möchte. Zusammen mit dem Koch Felipe Ribenboim und dem ATÁ Institute, Atalas Organisation, die die Vielfalt der Nahrungsmittel in Brasilien fördert, hat er dieses Projekt ins Leben gerufen.

An zwei Tagen werden 30 Speaker Vorträge zu Themen wie Nachhaltigkeit, Wissenschaft und Gastronomie halten. Darunter werden Persönlichkeiten wie Céline Cousteau, ein französischer Dokumentarfilmemacher und Naturschützer, der Vertreter des NordicFoodLab Mark Emil Hermansen, der Sprecher des südamerikanischen Yanomani-Stammes Davi Kopenawa Yanomami und Jon Rose, ein professioneller Surfer und Gründer der Waves for Water-Organisation, sein.

Atala sagt, er habe nach der Teilnahme an zahlreichen Foodsymposien auf der ganzen Welt beschlossen, ein eigenes zu veranstalten, um über die Dinge zu sprechen, die ihm wirklich wichtig sind. Fruto sei kein Event, dass sich auf Köche fokussiert. „Ich will zum ersten Mal auch über Nachhaltigkeit, soziale Aspekte und die Wissenschaft, die hinter Ernährung steckt, sprechen.”

Das Hauptziel sei, über die Produktion von Lebensmitteln nachzudenken und eine Diskussion zu starten, in die Köche, Bauern und die Nahrungsmittelindustrie gleichermaßen miteinbezogen werden.

27.08.2017