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Der Gault Millau Deutschland 2019 ist da!

Obwohl der offizielle Release des neuen Gault Millau Deutschland erst für morgen Dienstag angesetzt war, wurden am Wochenende bereits die Bewertungen publik gemacht. Hier gibt es die offizielle Liste.

Fotos: Nils Hasenau

Die Veröffentlichung des Gault Millau ging in diesem Jahr wohl nicht wie geplant über die Bühne. Offiziell sollte der Restaurantführer erst morgen Dienstag, dem 13. November publik gemacht werden. Nachdem auf diversen Plattformen bereits am Wochenende die Bewertungen der neuen Ausgabe veröffentlicht worden sind, ist heute auch die Pressemitteilung zur neuen Ausgabe auf der Gault-Millau-Website online gegangen.

Tim Raue

Die Auf- und Absteiger des Gault Millau 2019

Er ist der große Sieger des neuen Rankings: 2-Sternekoch Tim Raue. Der Berliner hat einen halben Punkt gut gemacht darf sich mit einer Bewertung von 19,5 Punkten nun auch im Gault Millau zur absoluten Spitze Deutschlands zählen. Ihre 19,5-Punkte-Bewertung gehalten haben Klaus Erfort, Joachim Wissler, Christian Jürgens, Christian Bau, Sven Elverfeld, Torsten Michel und Clemens Rambichler.

Auch in der Riege der mit 19 Punkten ausgezeichneten Restaurants hat sich etwas getan: Thomas Bühner ist aufgrund der Schließung seines Restaurants La Vie aus dem Ranking gefallen. Claus-Peter Lumpp, Christoph Rüffer, Hans Stefan Steinheuer und Peter Maria Schnurr können sich auch in diesem Jahr wieder über eine Top-Bewertung von 19 Punkten freuen.

Als Koch des Jahres wurden Johannes King und Jan Philipp Berner vom Söl’ring Hof auf Sylt ausgezeichnet, gleichzeitig darf das Duo auch über eine Aufwertung auf 18 Punkte jubeln.

Hier gibt es die offizielle Liste des Gault Millau Deutschland 2019:

19,5 Punkte:

  • Klaus Erfort, GästeHaus Klaus Erfort, Saarbrücken
  • Joachim Wissler, Vendôme, Bergisch Gladbach
  • Christian Jürgens, Althoff Seehotel Überfahrt, Rottach-Egern
  • Christian Bau, Victor’s Fine Dining by Christian Bau, Perl
  • Sven Elverfeld, Aqua Restaurant, Wolfsburg
  • Torsten Michel, Schwarzwaldstube, Baiersbronn
  • Clemens Rambichler, Waldhotel Sonnora, Wittlich
  • Tim Raue, Restaurant Tim Raue, Berlin 

19 Punkte:

  • Claus-Peter Lumpp, Hotel Bareiss im Schwarzwald, Baiersbronn
  • Christoph Rüffer, Restaurant Haerlin, Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg
  • Peter Maria Schnurr, Falco, Leipzig
  • Hans Stefan Steinheuer, Steinheuers Restaurant „Zur Alten Post“, Bad Neuenahr-Ahrweiler

18 Punkte:

Auf 18 Punkte steigern sich außer dem Sylter „Koch des Jahres“-Duo auch:

  • Sebastian Frank, Horváth, Berlin
  • Benjamin Gallein, Ole Deele, Burgwedel
  • Christoph Rainer, Luce d’oro, Elmau/Oberbayern
  • Daniel Schimkowitsch, L. A. Jordan, Deidesheim/Pfalz

17 Punkte:

Auf 17 Punkte verbessern sich:

  • Daniel Fehrenbacher, Adler, Lahr/Schwarzwald
  • Ali Güngörmüs, Pageou, München
  • Alexander Hohlwein, 360°, Limburg
  • Maximilian Lorenz, Restaurant Maximilian Lorenz, Köln
  • Thomas Martin, Jacobs, Hamburg
  • André Münch, Der Butt, Rostock
  • Markus Philippi, Casala, Meersburg
  • Andreas Rieger, Einsunternull, Berlin
  • Mario Sauer, Le Gourmet, Heidelberg
  • Torben Schuster, Gut Lärchenhof, Pulheim
  • Coskun Yurdakul, Tiger-Gourmetrestaurant, Frankfurt am Main

Dieselbe Note erreicht auf Anhieb Cornelius Speinle im neueröffneten „Lakeside“ in Hamburg.

Die Redaktion des Gault Millau Deutschland hat bisher keine Stellungnahme zur vorzeitigen Veröffentlichung abgegeben. Fortsetzung folgt ...

Update:

Montagnachmittag äußerte sich Gault Millau Deutschland in einem Facebook-Posting zu den Vorfällen. In dem heißt es:

„Hier nun der Hintergrund dafür: wie jedes Jahr hatten auch diesmal Restaurants, die im Führer gelistet werden, die Möglichkeit, Guides bei uns zu bestellen. Diese sollten ihnen eigentlich pünktlich zum Erscheinungstag zugeschickt werden (...). In diesem Jahr ist zumindest ein Teil dieser Bücher durch einen internen Abstimmungsfehler jedoch verfrüht versendet worden. Leider war es nicht zu verhindern, dass in der Folge Listen der bewerteten Restaurants inklusive Punktzahl kopiert und ins Netz gestellt wurden.“

Infolgedessen habe man sich für eine vorzeitige, offizielle Bekanntgabe der Bewertungen entschieden und bitte alle Preisträger, ausgezeichneten Restaurants, Journalisten und die Facebook-Community um Entschuldigung, heißt es weiter.

„Viel lieber hätten wir unseren Plan verwirklicht und Euch exklusiv als Erste informiert. Nächstes Jahr wird es besser. Das versprechen wir“, schreibt der Gault Millau.

www.zsverlag.de/gaultmillau

12.11.2018