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Millionen-Pleite: Catering-Firma Revita meldet Insolvenz an

Der Caterer des Grazer Congress ist insolvent. Durch wachsenden Wettbewerb und Fehlentscheidungen haben sich mehr als eine Million Euro Schulden angesammelt.

Die Revita Gastronomie GmbH, der ehemalige Platzhirsch unter den steirischen Catering-Unternehmen, ist pleite. Laut Kreditorenverband AKV betragen die Verbindlichkeiten mehr als 1 Million Euro, wovon rund 670.000 Euro auf Lieferanten entfallen. Von der Insolvenz sind 26 Arbeitnehmer betroffen.

 

Das Unternehmen von Martin Gmeinbauer ist vor allem für die gastronomische Betreuung des Grazer Congresses, der Buschenschank Skoff im südsteirischen Gamlitz, seinem Catering-Service sowie das eigene Revita Bistro in Graz bekannt. Bis vor eineinhalb Jahren belieferte man auch noch das Casino Graz.

Catering als Millionengrab 

Laut Analyse des AKV liegen die Ursachen der Insolvenz einerseits im immer stärker werdenden Wettbewerb, andererseits dürften auch massive Umsatzrückgänge sowie betriebswirtschaftliche Fehlentscheidungen maßgeblich sein.

Ein wesentlicher Umsatzträger sei die Belieferung des Casinos Graz gewesen, dieser Bereich fiel allerdings vor rund eineinhalb Jahren weg. Im Cateringbereich seien insbesondere im Zusammenhang mit der Beteiligung an diversen Veranstaltungen in der Steiermark Verluste hinzu gekommen, welche diesen traditionell in den Sommermonaten schwächeren Bereich zusätzlich belastet haben sollen.

Das Unternehmen soll trotz Insolvenz weitergeführt werden, allerdings wird das Bistro wohl an einen Interessenten übergeben werden. Um zukünftig wirtschaftlich lebensfähig zu sein, soll die Firma nun umstrukturiert werden.

26.06.2018