Svart: das weltweit erste Powerhouse-Hotel

Umweltfreundliche Hotelkonzepte boomen – das Svart in Norwegen gilt in Sachen Nachhaltigkeit ab sofort wohl als Vorreiter der Branche. Was hinter dem Powerhouse-Konzept steckt, liest du hier!
März 20, 2018 | Fotos: Snøhetta/Plompmozes

Ein Hotel, dass mehr Energie produziert, als es verbraucht – klingt nach einer Traumvorstellung. Aber im norwegischen Meløy am Fuß des Svartsien-Gebirges wird das dank dem sogenannten Powerhouse-Konzept schon bald Realität.

Das Svart ist das erste Hotel, dass nach dieser Philosophie geplant und gebaut wird. Powerhouse setzt auf zukunftsweisende Energiestandards bei Gebäuden aller Art – das heißt, dass diese auf lange Sicht mehr erneuerbare Energien erzeugen als sie im gleichen Zeitraum verbrauchen.

In Einklang mit der Natur

Das Hotel im Norden Norwegens wird auf Säulen aus wasser- und wetterresistentem Holz gebaut und befindet sich somit mehrere Meter über der Wasseroberfläche des Holandsfjorden-Fjord. Die kreisrunde Konstruktion sorgt für einen atemberaubenden Panorama-Blick auf die Landschaft und wirkt dank dem Einsatz von reichlich Glas für die Fassade aus der Ferne fast transparent.
Für die Projektleiter war es ein Anliegen, die unberührte Natur und die Flora und Fauna der Region nördlich des Polarkreises zu bewahren. Daher galt es, ein nachhaltiges Konzept zu entwicklen, dass sich an die Gegebenheiten der Umgebung anpasst und zugleich nur einen minimalen ökologischen Fußabdruck hinterlässt. Im Vergleich zu herkömmlichen Hotels spart das Svart bis zu 85 Prozent an Energie pro Jahr ein. Das Hotel nutzt unter anderem Solarpanelen zur Stromerzeugung und thermale Quellen, die mit Wärmepumpen gekoppelt werden, zum Heizen.
Hinter dem Projekt steht das norwegisch/US-amerikanische Architekturbüro Snøhetta, das bei ihren Projekten großen Wert auf „ausgehandelte Architektur“, also auf die Berücksichtigung der gegebenen Landschaft und der Interessengruppen vor Ort, legt.
www.snohetta.prezly.com

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