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Trend: Mealsharing in gehobenen Restaurants

Teilen (von Essen) ist nun auch in der Gastronomie Trend: In gehobenen Restaurants setzt man bald auf Mealsharing.

Fotos: Shutterstock

Was bis jetzt eher am heimischen Küchentisch praktiziert wurde, wird langsam aber sicher auch in gehobenen Restaurants zum Trend: Mealsharing, also das Teilen von Essen, erfreut sich bei Gästen und Gastgebern gleichermaßen an großer Beliebtheit. Wie zu Hause werden große Portionen an Essen in Töpfen und Schüsseln serviert, aus denen sich der ganze Tisch bedienen soll. Das Menü reicht von Pizza und Beilagen bis hin zu Sushi und Steak. Nach Konzepten wie „Airbnb“ und „Blablacar“, wo sich (meist) fremde Personen ein Apartment oder ein Auto teilen, ist das Mealsharing eine logische Entwicklung der Sharing-Gesellschaft.

Mealsharing

Das Mealsharing kommt ursprünglich aus der israelischen Küche und zielt darauf ab, den Gästen dasselbe Wohlbefinden wie zu Hause zu bieten. Zudem können Gäste durch die Gerichte in Familienportion mehrere Zutaten probieren, ohne die gesamte Karte bestellen zu müssen und am Ende des Tages wird durch das Teilen des Essens auch weniger Ware entsorgt: Klare Win-Win-Situation. Das Küchenteam und das Servicepersonal werden durch das Mealsharing außerdem entlastet. Denn wo im Normalfall zwei bis drei Kellner die Teller servieren, wird beim geteilten Essen lediglich eine Person für den Service gebraucht.

Widder Bar & Kitchen

Das Restaurant Widder Bar & Kitchen in der Züricher Altstadt setzt bereits auf das beliebte Konzept Mealsharing. Unter „Contemporary Social Plates – Hello Sharing Economy“ finden sich verschiedene Familiengerichte, die Gäste zum Teilen anregen sollen. Küchenchef Tino Staub schwingt im Fünf-Sterne Hotel den Löffel und sorgt mit großen Portionen für ein nachhaltiges, modernes Konzept.

 

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27.12.2017