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USA: Weg frei für Laborfleisch

Das Landwirtschaftsministerium und die Lebensmittelbehörde FDA stellten am Freitag (Ortszeit) Eckpunkte für künftige Regeln im Umgang mit durch Zellkulturen erzeugtem Fleisch vor.

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Die US-Regierung macht den Weg für den Verkauf von Laborfleisch frei. Daher wurden am Freitag (Ortszeit) vom Landwirtschaftsministerium und der Lebensmittelbehörde FDA Eckpunkte für die künftige Regeln im Umgang mit durch Zellkulturen erzeugtem Fleisch vorgestellt. Die FDA soll demnach Herkunft und Vervielfältigung der tierischen Stammzellen kontrollieren, aus denen das Fleisch im Labor gezüchtet wird. Das Ministerium ist für die Überwachung der Produktion und des Vertriebs zuständig.

Fleisch aus dem Labor

Bald am Markt

Bei den Eckpunkten seien die Erfahrungen aus den bisherigen Aufgabengebieten der beiden Institutionen zusammengeführt worden, hieß es. Zwar gab es in den Vereinigten Staaten bisher kein Laborfleisch zu kaufen. Allerdings arbeiten mehrere Unternehmen daran, die Produktionskosten zu senken und das aus Zellkulturen erzeugte Fleisch bald auf den Markt zu bringen.

Laborfleisch umstrittig

Anders als in Europa ist in den USA die Fleischerzeugung im Labor weitgehend unstrittig. Hersteller verweisen auf das Tierwohl und die Vermeidung klimaschädlicher Treibhausgasemissionen, die bei der Aufzucht von Nutztieren in großem Umfang anfallen. Landwirte ziehen jedoch in Zweifel, dass bei den Laborzüchtungen noch von Fleisch gesprochen werden kann.

20.11.2018