Mit „virtueller“ Pizza-Kette zum Millionenumsatz

Die neue Pizza-Restaurantmarke Milano Vice hat sich Investitionen in Millionenhöhe geholt. Was hinter dem Erfolgskonzept steckt.
Juli 13, 2022 | Photos: Milano Vice

„Tarnmodus“ verlassen

Berlin hat eine virtuelle Pizza-Restaurantkette. Die Ansage versetzt erstmal ins Staunen – eine virtuelle Pizzeria, wie soll man sich das vorstellen? Das Wichtigste zuerst: Die Pizza, die ist nicht etwa ein rein digitales Produkt, wie so viele Dinge in Zeiten des NFT-Hypes.

Die Pizza ist echt, rund und kommt in einem schrill-gelben Karton mit der Aufschrift „Milano Vice“. So nennt sich der Pizza-Lieferdienst, der sich selbst als „virtuell“ bezeichnet und seit sechs Monaten in einer Pilotphase über 100.000 Pizzen verkauft hat.

„Tarnmodus“ verlassen

Berlin hat eine virtuelle Pizza-Restaurantkette. Die Ansage versetzt erstmal ins Staunen – eine virtuelle Pizzeria, wie soll man sich das vorstellen? Das Wichtigste zuerst: Die Pizza, die ist nicht etwa ein rein digitales Produkt, wie so viele Dinge in Zeiten des NFT-Hypes.

Die Pizza ist echt, rund und kommt in einem schrill-gelben Karton mit der Aufschrift „Milano Vice“. So nennt sich der Pizza-Lieferdienst, der sich selbst als „virtuell“ bezeichnet und seit sechs Monaten in einer Pilotphase über 100.000 Pizzen verkauft hat. Jetzt hat das Unternehmen den „Tarnmodus“ verlassen und das innovative Konzept der Öffentlichkeit präsentiert.

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Milano Vice-Gründer Dennis Murselovic und Rudolf Donauer haben einen „virtuellen“ Pizza-Lieferdienst aufgebaut

Das Konzept richtet sich an digitale Verbraucher. Die Gründer Dennis Murselovic und Rudolf Donauer, die zuvor bei Delivery Hero gearbeitet haben, bringen Daten- und Technologiekompetenzen mit, um anhand unterschiedlicher Verbrauchersignale neue Produkte zu entwickeln und die Konsumentenansprache zu verbessern.

Nutzung von nicht ausgelasteten Küchen

Die Idee hinter Milano Vice ist es, nicht ausgelastete Küchenkapazitäten zu nutzen. Bis jetzt hat das Start-up bereits 25 Partnerrestaurants gefunden, die für den Lieferdienst Pizza backen. Die Idee erinnert an die sogenannten „Geisterküchen„, die hierzulande seit einiger Zeit aus dem Boden schießen.

„Die Pandemie hat die Widerstandsfähigkeit des Geschäftsmodells von ‚Milano Vice‘ bewiesen: Wir haben bereits mit nur 25 Restaurant-Partnern signifikante Umsätze erzielt, und einige unserer Partner konnten ihren Umsatz in dieser Zeit dank unseres Konzepts und unserer firmeneigenen Technologie verdreifachen“, so Donauer. Das Konzept wird als Franchise angeboten – bis zu 30 Prozent des Bestellpreises behalten die Partner.

 

 
 
 
 
 
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6 Millionen Dollar Wachstumskapital

Das junge Unternehmen erwartet für 2022 einen mittleren einstelligen Millionenbetrag an Umsatz. Außerdem soll expandiert werden. Dafür hat sich Milano Vice rund 6 Millionen an Investitionen geholt. Hauptinvestor der Finanzierungsrunde sei das in New York ansässige Unternehmen Coefficient Capital, das in Unternehmen wie Oatly und Just Spices investiert hat.

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