Dreifach-Pleite in Graz
Manchmal reichen selbst der festeste Wille und ein genehmigter Sanierungsplan nicht aus, um das Ruder in stürmischen Zeiten herumzureißen. Im Dezember hatten wir noch hoffnungsvoll berichtet, dass die Gläubiger dem Plan zugestimmt hatten und der Thomawirt eine zweite Chance erhält. Doch die wirtschaftliche Realität der aktuellen Gastrolandschaft hat diesen Traum nun leider platzen lassen.
Manchmal reichen selbst der festeste Wille und ein genehmigter Sanierungsplan nicht aus, um das Ruder in stürmischen Zeiten herumzureißen. Im Dezember hatten wir noch hoffnungsvoll berichtet, dass die Gläubiger dem Plan zugestimmt hatten und der Thomawirt eine zweite Chance erhält. Doch die wirtschaftliche Realität der aktuellen Gastrolandschaft hat diesen Traum nun leider platzen lassen.
Wenn die Hoffnung der Realität weicht
Das Sanierungsverfahren wurde mittlerweile in ein Konkursverfahren umgewandelt. Für die Gäste und das Team bedeutet das: Die Türen bleiben ab sofort geschlossen. Es ist ein leiser Abschied von einem Ort, der über zwei Jahrzehnte lang Fixpunkt für Studenten, Professoren und Grazer Originale war.
Es sind die derzeitigen „üblichen Verdächtigen“, die es selbst etablierten Betrieben schwermachen, langfristig stabil zu bleiben: gestiegene Energiekosten und ein verändertes Ausgehverhalten.
Besonders schmerzhaft ist, dass neben dem Thomawirt auch zwei weitere von Markus Schaffer betriebene Lokale betroffen sind: das fridda & maxx am Joanneumring und der Glockenspielkeller am Mehlplatz.