Hotelkette Maritim kämpft ums Überleben: Notverkäufe geplant

Maritim betreibt 40 Hotels, davon 29 in Deutschland. Einige davon werden aufgrund von Liquiditätsverlusten in der Corona-Krise verkauft werden müssen.
April 15, 2021 | Fotos: Maritim Hotels

Aktuelle Meldungen um die Hotelgruppe Maritim erinnern erneut daran, dass die Corona-Pandemie den Tourismus besonders hart getroffen hat. Weltweit ging die Zahl der internationalen Reisen laut Angaben der Tourismusorganisation UNWTO im vergangenen Jahr um 74 Prozent zurück. Maritim verbuchte einen Umsatzausfall von 90 Prozent im ersten Lockdown. Durch die Beherbergungsverbote seit November 2020 ging es mit ähnlichen Minuszahlen bis heute weiter. Jetzt ist das Unternehmen gezwungen, Standorte aufzugeben, um überleben zu können.

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Welche Standorte die Hotelgruppe Maritim verkaufen wird, ist noch nicht bekannt

Aktuelle Meldungen um die Hotelgruppe Maritim erinnern erneut daran, dass die Corona-Pandemie den Tourismus besonders hart getroffen hat. Weltweit ging die Zahl der internationalen Reisen laut Angaben der Tourismusorganisation UNWTO im vergangenen Jahr um 74 Prozent zurück. Maritim verbuchte einen Umsatzausfall von 90 Prozent im ersten Lockdown. Durch die Beherbergungsverbote seit November 2020 ging es mit ähnlichen Minuszahlen bis heute weiter. Jetzt ist das Unternehmen gezwungen, Standorte aufzugeben, um überleben zu können.

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Welche Standorte die Hotelgruppe Maritim verkaufen wird, ist noch nicht bekannt

Maritim Hotels: Von der Pandemie extrem hart getroffen

Nach eigenen Angaben beschäftigt Maritim Hotels 5000 Mitarbeiter, 3000 davon im Inland. Die Inhaberin des Familienunternehmens, Monika Gommolla, kündigte nun Hotel-Notverkäufe an. „Obwohl wir vor der Pandemie über hohe Liquiditätsreserven verfügt haben, müssen wir nun über Hotel-Notverkäufe unser Überleben sichern“, erklärte sie der dpa. Welche Standorte betroffen sind, ist noch nicht bekannt.

Fachkräftekollaps trifft auch Maritim Hotels

Gommolla zeigt sich enttäuscht von den ausbleibenden staatlichen Hilfen. Bisher seien nur zwei Millionen Euro ausgezahlt worden. Außerdem leide das Unternehmen, wie viele andere in der Gastro- und Hotelbranche, unter einem dramatischen Personalmangel. Das Unternehmen habe seit Corona 2000 Mitarbeiter weniger. Notgedrungen wurden befristete Verträge nicht verlängert und Auszubildende nicht als Angestellte übernommen. Hoch qualifizierte Beschäftigte, die man selbst ausgebildet habe und Mitarbeiter, die monatelang in Kurzarbeit waren, flüchten in andere Branchen.

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