Urteil: Bewährungsstrafe für Sternekoch und DFB-Chefkoch Anton Schmaus

Der Chefkoch der deutschen Fußball-Nationalmannschaft musste vor Gericht. Was dahintersteckt und wie es weitergeht.
Januar 19, 2026 | Text: Redaktion | Fotos: Florian Hammerich

Sternekoch Anton Schmaus musste vor Gericht. Er soll Arbeitsentgelt vorenthalten und veruntreut haben. Das am Freitag am Amtsgericht Regensburg verhängte Urteil: neun Monate Freiheitsstrafe auf Bewährung. Zusätzlich muss er einen Sozialversicherungsschaden in Höhe von mehr als 37.000 Euro erstatten sowie 9000 Euro an die Staatskasse zahlen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Porträt von Sternekoch Anton Schmaus
Anton Schmaus ist DFB-Chefkoch und leitet mehrere gastronomische Konzepte, darunter das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Storstad – Foto: Florian Hammerich

Sternekoch Anton Schmaus musste vor Gericht. Er soll Arbeitsentgelt vorenthalten und veruntreut haben. Das am Freitag am Amtsgericht Regensburg verhängte Urteil: neun Monate Freiheitsstrafe auf Bewährung. Zusätzlich muss er einen Sozialversicherungsschaden in Höhe von mehr als 37.000 Euro erstatten sowie 9000 Euro an die Staatskasse zahlen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Porträt von Sternekoch Anton Schmaus
Anton Schmaus ist DFB-Chefkoch und leitet mehrere gastronomische Konzepte, darunter das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Storstad – Foto: Florian Hammerich

Der Fall wurde ins Rollen gebracht, nachdem eine ehemalige Assistentin des Gastronomen nach einem Streit beim Zoll ausgesagt hatte.

Drei Jahre Bewährung für Schmaus

Laut Gerichtsurteil soll Schmaus zwei Putzkräften Arbeitsentgelt, das über die Minijob-Lohngrenze hinausging, vorenthalten und veruntreut haben. Der Lohn für die zusätzlichen Stunden soll über Scheinangestellte ausbezahlt worden sein, um Sozialversicherungsbeiträge zu umgehen, wie unter anderem der Bayerische Rundfunk berichtete.

Der Richter betonte, er gehe nicht von einer gezielten Bereicherungsarbeit, sondern von einer schnellen Fehlentscheidung aus. Das ändert jedoch nichts an der strafrechtlichen Relevanz; der Fehler kommt Schmaus nun teuer zu stehen. Die Freiheitsstrafe wurde für drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt. Schmaus‘ Anwalt will Rechtsmittel gegen das Urteil einlegen.

Es hätte auch schlimmer kommen können: Einige weitere Anklagepunkte, die den Gesamtschaden auf über 47.000 Euro gebracht hätten, haben sich in der Hauptverhandlung nicht bestätigt.

Schmaus bleibt DFB-Koch

Seit 2017 kocht Schmaus für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft. Wie der DFB auf Anfrage der Frankfurter Rundschau bestätigte, habe das Urteil keine Auswirkungen auf das bestehende Engagement. Schmaus betreibt außerdem das Sternerestaurant Storstad in Regensburg und gründete in den letzten Jahren mehrere andere Gastro- und Retailkonzepte wie den Wine Concept Store Tipsy.

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