Name Power

Erfolg braucht einen Namen! Wie Sie es schaffen, sich selbst zu einer Marke und Institution zu machen.
November 13, 2015

eine Collage der erfolgreichen Starkoeche in schwarz weiss
In der Welt der Gastronomie und Hotellerie stolpert man tagtäglich über Namen und Marken, die ganz selbstverständlich eine kleine Institution geworden sind: Johann Lafer zum Beispiel erobert seit Jahren alle deutschsprachigen Bildschirme und hilft auch noch mit seiner eigenen, personifizierten Gourmetlinie beim Würzen und Kochen. Tim Mälzer schaffte es durch seinen eigenen verrückten Kochstil, eine Tournee mit Rockkonzertcharakter auf die Beine zu stellen. Alfons Schuhbeck ließ in München Kulinarikmekkas wie Pilze aus der Erde sprießen, also wurde inoffiziell gleich ein ganzes „Platzl“ nach ihm benannt. Namen wie Waldorf Astoria oder InterContinental erwecken automatisch den Gedanken an Luxus und auch Paris Hilton lebt schon über zwei Jahrzehnte sehr gut von dem ausgezeichneten Ruf und der harten Arbeit ihrer Eltern und Großeltern. Auf den Punkt gebracht: Wer sich einen Namen macht, hat den ersten Grundstein zum Megaerfolg gelegt. „Je bekannter ein Name, umso größer sind Vertrauen und Autorität. Und Erfolg ist ohne diese beiden Dinge nicht möglich“, erklärt Nikolaus B. Enkelmann, einer der bedeutendsten Erfolgstrainer im deutschsprachigen Raum. „Großartige Leistungen werden erst durch einen guten Namen bekannt – und ohne diesen Namen ist die Leistung schnell vergessen.“ Tatsächlich eilt vielen erfolgreichen Menschen – zu Recht oder nicht – der gute Ruf voraus und zieht Gäste und Kunden oft magisch an. Diese Erwartungen bestätigen zu können, obliegt natürlich jedem selbst, aber dass man es mit einem positiven Ruf im Geschäftsleben leichter hat, ist klar. „Sie werden nicht nach Ihrer fachlichen Qualifikation bezahlt, sondern nach Ihrem Ruf. Der Name ist Identität und damit Ihr Kapital“, sagt Enkelmann.

In fünf Schritten zur Marke
Studien zufolge hängt Erfolg von drei wichtigen Komponenten ab – und zwar in einer interessanten Aufteilung: Gerade einmal 10 % des Erfolges macht die Qualität der Arbeit aus, 30 % das Image der Person und 60 % der Bekanntheitsgrad. 90 % Ihres Erfolges basieren also auf Ihrer Selbstdarstellung. Die Botschaft lautet daher ganz klar: Machen Sie sich einen Namen! Und machen Sie sich zur Marke! Fünf Schritte, wie Sie zu einer Institution von morgen werden:

1. Marktanalyse:
Das Gebiet, in dem Sie arbeiten oder erfolgreich werden wollen, müssen Sie in- und auswendig kennen. Umfassendes Profiwissen ist die grundlegende Basis für Erfolg.

2. Spezialgebiet festlegen:
In welchen Bereichen kennen Sie sich bereits überdurchschnittlich gut aus bzw. worin gelingt es Ihnen am leichtesten, sich als Experte zu etablieren? Was erweckt in Ihnen Leidenschaft? Worin sehen Sie eine Lebensaufgabe? Analysieren Sie sich kritisch, erkennen Sie sich selbst! Sich deutlich von der Masse abzuheben, ist eines der obersten Gebote.

3. Zielidentifikation:
Warum ist Ihnen dieses Spezialgebiet so wichtig? Was gefällt Ihnen so gut daran? Welchen Nutzen können Sie damit erbringen? Legen Sie Ihr größtes Ziel innerhalb Ihres Spezialgebietes fest: Bis wann und wie wollen Sie es erreichen? Was brauchen Sie dafür an Unterstützungen und finanziellen Mitteln?

4. Stärkung der Persönlichkeit:
Jetzt heißt es nicht nur richtig schuften, sondern vor allem auch an sich selbst arbeiten. Bringen Sie sich zum Strahlen und optimieren Sie Ihr äußeres Erscheinungsbild (Out-fit, Broschüren, Briefbogen …).

5. Aufmerksamkeit auf sich ziehen:
Besuchen Sie Events, halten Sie Vorträge und betreiben Sie gut definierte PR. Machen Sie sich aber nicht zum Werbekasperl für alles und tanzen Sie auch nicht auf jeder Hochzeit – gezielte Auftritte und oft auch polarisierende, gegen den Mainstream gerichtete Ansichten machen Sie zur Marke. „Wer flüstert, den hört man nicht“, pflegte schon das Box- und PR-Genie Muhammad Ali zu sagen. Nutzen Sie die Macht des Namens!

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