CEO-Nachfolger bei US-Pizzakette Domino’s steht fest

Domino's Pizza hat einen Wechsel an der Unternehmensspitze bekannt gegeben. Der derzeitige CEO übernimmt den Vorstandsvorsitz.
Juni 23, 2026

Bei Domino’s steht ein Machtwechsel an der Spitze bevor: Joe Jordan, aktuell Chief Operating Officer und President von Domino’s U.S., wird mit 1. Oktober 2026 neuer Chief Executive Officer des Pizza-Konzerns. Zeitgleich zieht Jordan in den Vorstand des Unternehmens ein.

Dominos_Leadership
Joe Jordan, David A. Brandon und Russell Weiner

Bei Domino’s steht ein Machtwechsel an der Spitze bevor: Joe Jordan, aktuell Chief Operating Officer und President von Domino’s U.S., wird mit 1. Oktober 2026 neuer Chief Executive Officer des Pizza-Konzerns. Zeitgleich zieht Jordan in den Vorstand des Unternehmens ein.

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Joe Jordan, David A. Brandon und Russell Weiner

Der bisherige CEO Russell Weiner legt seine operative Rolle mit Ende September 2026 zurück und wechselt zunächst auf den Posten des Executive Chairman Designate. Nach der Hauptversammlung 2027 soll er die Rolle des Executive Chairman übernehmen.

Damit setzt Domino’s auf eine interne Lösung. Jordan ist seit fast 15 Jahren in Führungspositionen für den Konzern tätig und verantwortete in dieser Zeit unter anderem Marketing, US-Geschäft, internationale Märkte, Technologie und Franchise-Support.

Fokus auf Wachstum

„Joe ist eine bewährte Führungspersönlichkeit, deren Erfahrung nahezu alle Bereiche unseres Geschäfts umfasst“, wird David Brandon, Executive Chairman von Domino’s, in der Mitteilung zitiert. Der Vorstand habe nach einem mehrjährigen Nachfolgeprozess einstimmig entschieden, dass Jordan „der richtige Leader für die nächste Wachstumsphase“ sei. Besonders hervorgehoben werden Jordans Nähe zu den Franchise-Partnern und seine operative Erfahrung im globalen System.

Auch Russell Weiner bleibt nach seinem CEO-Abgang eng eingebunden. Bis 30. September 2026 führt er das Unternehmen weiter, anschließend soll er Jordan und das Board beratend begleiten. Weiner ist seit 18 Jahren bei Domino’s und gilt intern als einer der prägenden Köpfe der jüngeren Unternehmensgeschichte. Unter seiner Führung als CEO verzeichnete Domino’s laut Unternehmen ein Netto-Wachstum von mehr als 3.200 Standorten, fast drei Milliarden US-Dollar zusätzliche globale Retail-Sales und knapp 30 Prozent mehr operativen Gewinn. Der bisherige Chairman wird nach drei Jahrzehnten im Unternehmen nicht erneut zur Wahl antreten.

Domino’s wurde 1960 mit einem einzigen Store in Ypsilanti, Michigan, gegründet. Aus dem kleinen Pizza-Betrieb entwickelte sich über mehr als sechs Jahrzehnte eine der bekanntesten Pizza-Marken der Welt. Heute zählt der Konzern nach eigenen Angaben mehr als 22.300 Stores in über 90 Märkten und bezeichnet sich selbst als größte Pizza-Company der Welt. Im Mai 2026 hatte sich die Marke überraschend aus Österreich zurückgezogen.

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