Recruiting darf kein Nebenjob sein!

Warum man das Recruiting wertvoller Kollegen nicht als Nebensache abtun darf und wie man durch permanente Kommunikation mit den Mitarbeitern Planungssicherheit für den Betrieb und für das gesamte Team gewährleisten kann.
März 3, 2022

Es ist wohl kein Geheimnis, dass sich die Gastronomie in einer völlig neuen Situation befindet. Viele gute und wertvolle Arbeitnehmer haben während der Pandemie die Branche verlassen. Beim Nachwuchs herrscht Alarmstufe Rot! Gastronomie und Hotellerie haben einen nicht zu leugnenden Imageverlust erlitten. Das Resultat: Der Kampf um beste Mitarbeiter ist voll entbrannt, und somit ist effizientes Recruiting wichtiger denn je!

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Jürgen Pichler ist CEO von ROLLING PIN und einer der führenden Recruitingexperten für die Gastronomie und Hotellerie. In ­­„HR unplugged“ verrät er die besten Tipps und Strategien für mehr Recruitingerfolg.

Es ist wohl kein Geheimnis, dass sich die Gastronomie in einer völlig neuen Situation befindet. Viele gute und wertvolle Arbeitnehmer haben während der Pandemie die Branche verlassen. Beim Nachwuchs herrscht Alarmstufe Rot! Gastronomie und Hotellerie haben einen nicht zu leugnenden Imageverlust erlitten. Das Resultat: Der Kampf um beste Mitarbeiter ist voll entbrannt, und somit ist effizientes Recruiting wichtiger denn je!

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Jürgen Pichler ist CEO von ROLLING PIN und einer der führenden Recruitingexperten für die Gastronomie und Hotellerie. In ­­„HR unplugged“ verrät er die besten Tipps und Strategien für mehr Recruitingerfolg.

Kräftiges Plus für die Fachkräfte

Es ist längst an der Zeit, zu erkennen, dass Mitarbeiter die wichtigsten Assets, das wertvollste und natürlich auch teuerste Gut des Unternehmens sind. Salopp gesagt bedeutet das: Nicht nur tagelang über Neuanschaffungen in der Küche oder das stylischste Hotelzimmer nachdenken, sondern lieber diese Denkzeit in das Team investieren! Es ist die Freundlichkeit des Service, es ist das Kunstwerk am Teller, womit der Gast direkt konfrontiert wird, was er als Emotion mitnimmt. Also hege und pflege dieses unschätzbar wertvolle Kapital! Permanente Kommunikation ist dabei wohl der wichtigste Ansatz. Sich bei einem gemeinsamen Kaffee in entspannter Atmosphäre nach den Plänen, Wünschen und Bedürfnissen der Mitarbeiter erkundigen. Sie zu Jahresgesprächen einladen. Mit ihnen gemeinsam Pläne schmieden.

Mein Appell an jeden, der auf seine Mitarbeiter achtgeben will: Nimm dir bewusst Zeit für Gespräche. Persönlicher Kontakt ist der wichtigste Parameter für eine erfolgreiche Jahres- und somit Zukunftsplanung. Man weiß dann genau, wo die Reise der Mitarbeiter und somit auch die eigene hingeht. Nur so kann man zeitgerecht eingreifen. Wer nun nach einem HR-Manager ruft, den kann ich gleich beruhigen: So ein Overhead ist auch nur in wirklich großen Betrieben notwendig. Viel mehr zählt ohnehin, wenn der Chef selbst durch regelmäßige Gespräche versucht, auf dem Laufenden zu bleiben und so ernsthaftes Interesse an seinen Leuten demonstriert. Das Zauberwort lautet: Wertschätzung. Diese muss auf vielen Ebenen passieren. Eine davon heißt Kommunikation.

Recruiting ist kein Nebenjob

Mitarbeiter verlassen nun einmal Betriebe und Betriebe brauchen immer wieder neue Mitarbeiter. Das wird immer so sein. Ein Unternehmer kann diesen Umstand allerdings beeinflussen. Denn Kollegen gehen entweder, weil die Bezahlung schlecht ist, weil die Arbeitsbedingungen nicht stimmen oder sich persönliche Pläne ändern. Die ersten beiden Aspekte hat man selbst in der Hand. Den dritten kann und muss man frühzeitig erkennen – sofern man ein Vertrauensverhältnis zu seinen Mitarbeitern aufgebaut hat. Das heißt im Umkehrschluss: Recruiting ist kein Nebenjob! Man muss vorausschauend agieren. Denn die Zeiten des schnellen Job-Inserats mit Erfolgsgarantie gehören der Vergangenheit an.

Transparenz schafft Vertrauen

Sobald einem Unternehmer durch ein Gespräch bekannt wird, dass eine Position neu besetzt werden muss, beginnt für ihn ein mindestens dreimonatiger Ausschreibungsprozess. Warum so lange? Nun, weil die Bewerbungen erstens nicht alle an einem Tag ankommen. Und zweitens, weil selbst viele Bewerbungen nicht unbedingt ein Garant dafür sind, dass die Bewerberin oder der Bewerber auch für den Job oder das Team geeignet sind. Passt es nicht, beginnt sich das Karussell wieder zu drehen, der Unternehmer steht im Regen, verliert Zeit und hat erhebliche Mehrkosten.

Das heißt, schon zu Beginn hat das ehrliche Gespräch mit dem Bewerber größte Priorität. Etwa Transparenz darüber, dass die Ausschreibung auch während seiner Probezeit weiterlaufen wird, schafft Klarheit statt Verunsicherung. Klares Benennen schafft Vertrauen auf beiden Seiten. Also: Die Karten stets offen auf den Tisch legen! Nur so wird Recruiting letztendlich für alle zur Win-Win-Situation.

Mehr Tipps: rollingpin.com/hr-tipps

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