65 Degrés in Brüssel: All Included

High-End-Sozialprojekt mit Vorbildfunktion. Zwei Drittel der Angestellten im belgischen Restaurant 65 Degrés haben das Downsyndrom oder Autismus.
Februar 26, 2020 | Text: Alexandra Polič | Fotos: 65 Degrés

High End und Downsyndrom, passt das zusammen? Ja! – Das beweisen zwei sozial engagierte Paare mit ihrem französischen Restaurant 65 Degrés in Brüssel. Dort arbeiten fast ausschließlich Menschen mit Downsyndrom oder Autismus. Das Projekt zeigt: Die Eingliederung von Menschen mit Behinderung in die Arbeitswelt der Gastronomie kann nicht nur gelingen, sondern auch höchst erfolgreich sein.

Laut Mitgründerin Adélaïde Aymer de la Chevalerie besteht das Ziel des Restaurants vor allem darin, zu zeigen, dass Personen mit Behinderung ihren rechtmäßigen Platz in der Gesellschaft haben. Immerhin meistern sie eine der schwierigsten Herausforderungen nun auf sich allein gestellt: die Gastronomie. Und wer Chancen bekommt – das hat sich durch die Bank bestätigt –, weiß diese mit einer Extraportion Motivation zu nutzen.

Konzept

High-End-Sozialprojekt mit Vorbildfunktion. Zwei Drittel der Angestellten haben das Downsyndrom oder Autismus.

Speisen und Preise

3-Gänge-Lunch um 39 Euro. Als Vorspeise gibt’s dafür etwa „Das perfekte Ei“, Brokkoli-Creme, Gnocchi, Romanesco-Kohl, Lauch und Pistazien.

www.65degres.be

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