Boathouse musste schliessen

Das Vergnügen währte nur kurz: Nach nur einem Jahr hat der ehemalige Sternekoch Thomas Macyszyn sein Fischrestaurant Boathouse zugesperrt.
September 19, 2017 | Fotos: Claudio Martinuzzi

Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, ist seit Anfang des Monats in weißer Schrift „Vorübergehend geschlossen“ auf ein Schild geschrieben, das am Fenster des Boathouses steht. Aber die Realität sieht anders aus: „Ich suche nach einem neuen Betreiber für die Fläche und führe dazu bereits Gespräche.
Boathouse Hamburg, Thomas Macyszyn
Leider musste der bisherige Pächter krankheitsbedingt aufgeben“, sagte der Immobilieneigentümer dem Abendblatt. Erst vor einem Jahr hatte der ehemalige Sterne-Koch Thomas Macyszyn das Fischrestaurant eröffnet. Nach gutem Start häuften sich aber anscheinend zuletzt die Beschwerden.

Der frühere Küchenchef des Restaurants Navette wollte am Isekai im Hamburger Stadtteil Eppendorf gehobene Fisch- und Seafood-Küche in einer entspannten Atmosphäre anbieten. Er wollte eine neue Form der Spitzengastronomie zeigen und seine Gäste mit hervorragender Produktqualität und einem innovativen Speisenaufbau begeistern.

Das scheint zumindest zuletzt nicht mehr geklappt zu haben. Auch der Vormieter hatte kein Glück mit der Fläche: Das Noas musste 2016 Insolvenz anmelden. Aber der Eigentümer des Gebäudes ist zuversichtlich: „Ich möchte einen Gastronomen finden, der aus diesem Juwel ein Wohnzimmer für die Harvestehuder und Eppendorfer macht.“
boathouse.hamburg

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