Corona-Maßnahmen: So will Österreichs Tourismus seine Arbeitsplätze retten

In einer Online-Präsidiumssitzung entwickelte die österreichische Hoteliervereinigung konkrete Hilfsmaßnahmen zur Rettung bedrohter Arbeitsplätze in Hotels.
Mai 5, 2020

 

Hier geht’s zum Coronavirus Gastro-Live-Ticker!

Eine aktuelle Branchenbefragung der Österreichischen Hoteliervereinigung führt die dramatische Situation im Tourismus vor Augen.

 

Hier geht’s zum Coronavirus Gastro-Live-Ticker!

Eine aktuelle Branchenbefragung der Österreichischen Hoteliervereinigung führt die dramatische Situation im Tourismus vor Augen: Im Durchschnitt beziffern die Arbeitgeber den Umsatzverlust durch Corona bisher mit 1,2 Mio. Euro pro Betrieb. Für das Gesamtjahr wird mit Umsatzrückgängen gegenüber dem Vorjahr um 46 Prozent gerechnet. 69 Priozent der Betriebe sind sicher, dass sie die Verluste 2021 nicht ausgleichen können. Die Umfrage ist repräsentativ für die Qualitätshotellerie.

„Kommen nicht mit einem blauen Auge davon.“

„Wie es aussieht, kommen wir nicht mit einem blauen Auge aus der Krise und auch nicht mit zwei. Wir müssen froh sein, wenn wir das irgendwie überstehen“, bringt ÖHV-Präsidentin Michaela Reitterer die Auswirkungen der ersten Covid-19-Phasen auf Österreichs Tourismus auf den Punkt: „Denn auch wenn wir bei den Infektionen den Peak schon überschritten haben: Für den Tourismus ist das erst der Anfang eines Weges durch ein langes, finsteres Tal.“

„Das haut hin, wenn alle anpacken.“

Die Branche braucht die bedingungslose Unterstützung der Politik: „Wir sehen Licht am Horizont auf dem Weg zurück in eine Selbständigkeit. Da brauchen die Unternehmer rasch konkrete Informationen, wie Hotels und Thermen wieder öffnen können. Betriebe, für die das nicht reicht, müssen wir perfekt absichern. Wir müssen ihnen beim Stopfen der Löcher helfen, die der Covid-19-Virus in ihre Bilanzen gerissen hat.“ Die ÖHV hat aus dem Feedback von Mitgliedern ein Corona-Hilfspaket für den Tourismus, Zulieferer und Auftragnehmer entwickelt: „Das haut hin, wenn alle anpacken.“

„Auf der Basis kann kein Unternehmen Mitarbeiterverträge ausstellen“

Allem voran stellt das ÖHV-Präsidium den Wunsch nach mehr Orientierung: „Da geht es um wichtige Fragen etwa zu Wellnessbereichen, aber auch zu Buchungen internationaler Gäste“, verweist Reitterer auf dringend benötigte Informationen: „Auf der Basis kann kein Unternehmen Mitarbeiterverträge ausstellen“, warnt sie bei allem Verständnis für die aktuellen Prioritäten vor den Folgen der fehlenden Planbarkeit: „Das geht besser.“

Das ÖHV-Präsidium schlägt ein ganzes Bündel konkreter Maßnahmen vor, von der Ausweitung von Kurzarbeit und Fixkosten-Übernahme, der Möglichkeit eines Verlustrücktrags, spürbaren befristeten Lohn- und Umsatzsteuersenkungen, ausreichend dotierte Kampagnen für Nah- und Fernmärkte auf Jahre hin, die Reparatur der AfA im Rahmen der nächsten Steuerreform und anderes mehr.

Den gesamten Maßnahmenkatalog kann man sich hier ansehen.

Become a member.
100% For free.

As a member you can read all our articles for free and much more.
Register now with just a few clicks.
  • You get unlimited access to all our articles.
  • You can read every issue of our unique magazine as an e-paper. Completely free.
  • You get unlimited access to all our videos and masterclasses.
  • You get a 50% discount on Rolling Pin.Convention tickets.
  • You will find out the hottest news from the gastronomy and hotel industry before everyone else.
  • Your Rolling Pin membership is completely free.
All benefits
Login for existing Member

Top Employer


KOSTENLOS MEMBER WERDEN
UND UNZÄHLIGE VORTEILE genießen

  • Insights aus der Gastro-Szene, ganz ohne Bullshit.
  • Personalisierte Jobvorschläge & die besten Jobs aus der ganzen Welt
  • Alle Online-Artikel lesen & Zugriff auf das Rolling Pin-Archiv
  • VIP-Einladungen zu ROLLING PIN-Events und vieles mehr…