Darfichrein.at: Digitale Gästeerfassung in Hotels und Restaurants

Die Österreichische Hoteliervereinigung hat ein digitales Tool vorgestellt, das bei der Datenerfassung von Lokalgästen helfen soll.
September 15, 2020 | Photos: Shutterstock

Es ist kein allzu neues Konzept, mit darfichrein.at gibt es jetzt aber ein funktionierendes Datenerfassungstool für ganz Österreich. In Deutschland gibt es dieses System bereits. Kein Wunder, ist darfichrein.at doch nur ein Ableger des in Bayern verwendeten darfichrein.de. Nicht sehr kreativ, wie man zugeben muss.

Es ist kein allzu neues Konzept, mit darfichrein.at gibt es jetzt aber ein funktionierendes Datenerfassungstool für ganz Österreich. In Deutschland gibt es dieses System bereits. Kein Wunder, ist darfichrein.at doch nur ein Ableger des in Bayern verwendeten darfichrein.de. Nicht sehr kreativ, wie man zugeben muss.

corona-kontaktliste
Nicht jeder freut sich so über das Ausfüllen einer Kontaktliste wie diese junge Frau.

Vielen Gästen in Hotels und Restaurants war und ist das ständige Ausfüllen von Corona-Gästelisten ein Dorn im Auge. Von dem Papieraufwand ganz zu schweigen. Die Alternative liegt eigentlich auf der Hand. Oder sie steckt in der Hosentasche. Genau: es geht um das Smartphone.

Einchecken per QR-Code

Jeder Betrieb kann sich auf darfichrein.at anmelden und kann dabei so viele QR-Codes wie nötig erstellen. Diese werden dann zum einmaligen Check-In genutzt. „Sicherheit für Gast und Gastgeber ohne Zettelwirtschaft. Das System ist getestet, der Datenschutz gewährleistet. Gäste registrieren sich kostenlos und scannen beim Restaurantbesuch den QR-Code mit der Handy-Kamera“, erklärt ÖHV-Generalsekretär Markus Gratzer.

Die Daten werden verschlüsselt gespeichert und können bei Bedarf entschlüsselt an das Gesundheitsamt eitergeleitet werden. Aber keine Sorge: Spätestens nach 28 Tagen werden die Daten aus dem System gelöscht.

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Per QR-Code sollen Gäste in Hotels und Restaurants ihre Kontaktdaten angeben.

Berlinern drohen Geldstrafen

Dass vielerorts die Gästeregistrierung nicht allzu ernst genommen wird, sollte mittlerweile bekannt sein. Von beiden Seiten gibt es in dieser Hinsicht Probleme. In Berlin könnte das jetzt anders werden. Hält man sich als Gastwirt nämlich nicht an die Vorgaben, droht dort ein Bußgeld von bis zu 5000 Euro. Gäste, die falsche oder unvollständige Angaben machen, müssen bis zu 500 Euro blechen.

Durch ein härteres Durchsetzen der Dokumentationspflicht, könnte die weitere Ausbreitung des Coronavirus zum Teil verhindert werden. Sowohl Gastwirte als auch Gäste sollten sich dabei in die Pflicht nehmen. Immerhin sitzen wir alle im selben Boot.

darfichrein.at

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