Junger Wirt mit großem Herz: Daniel Trattner kocht für Obdachlose

„Wir sind für dich da!“ steht in großen Lettern auf den Plakaten rund um Daniel Trattners Restaurant Resselpark am Wiener Karlsplatz. Wem dieser Zuspruch gilt? Den Obdachlosen und Bedürftigen. Der junge Gastronom will in Zeiten wie diesen einen Beitrag leisten und bietet sein Take-Away-Angebot für Obdachlose kostenlos an. Auch über die Zeit des Lockdown light hinaus will er helfen.
November 13, 2020 | Photos: beigestellt

Daniel Trattner ist 25 Jahre alt und führt seit zwei Jahren das Restaurant Resselpark. Mit der Übernahme trat er in die Fußstapfen seiner Mutter. Kein Wunder also, dass er viele schöne Erinnerungen mit diesem Ort verbindet. Für den BWL-Studenten ist klar, dass er nicht nur sein Restaurant gut durch diese Krise bringen, sondern dabei auch noch für andere Gutes tun will.

Daniel Trattner ist 25 Jahre alt und führt seit zwei Jahren das Restaurant Resselpark. Mit der Übernahme trat er in die Fußstapfen seiner Mutter. Kein Wunder also, dass er viele schöne Erinnerungen mit diesem Ort verbindet. Für den BWL-Studenten ist klar, dass er nicht nur sein Restaurant gut durch diese Krise bringen, sondern dabei auch noch für andere Gutes tun will.

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Mit dieser Ansage darauf zieren Plakate die unmittelbare Umgebung des Restaurant Resselpark.

Ein Team war sich einig

Als der erste Lockdown im März verhängt wurde, war es keine schöne Zeit für das Team des Restaurant Resselpark. Bald fiel ihnen die Decke auf den Kopf. Als es Anfang November zur neuerlichen behördlichen Schließung kam, war klar, dass untätig zu sein keine Option war. Man entschied sich einstimmig dafür, Take-Away anzubieten. Aber das reichte nicht – man wollte dabei auch Gutes tun und jene Menschen unterstützen, die es noch viel schwerer haben, in der jetzigen Situation zurecht zu kommen. „Es ist eine Zeit, in der wir alle zusammenhelfen müssen. Die Idee kam vom ganzen Team. Hut ab vor meinen Mitarbeitern.“, so Daniel Trattner.

Lockdown light und darüber hinaus

Während der Wintermonate wird es eine Kooperation mit dem Tageszentrum der Caritas beim Hauptbahnhof geben. Zu einem kleinen Probeessen kam es bereits letzte Woche Samstag, als Daniel Trattner zum ersten Mal Hühnereintopf lieferte. „Es war schön zu sehen, welche Freude die Menschen dort damit hatten.“

Wie diese Aktion unterstützt werden kann?

Wie jeder Gastronom ist auch Daniel Trattner auf die Hilfsgelder der Regierung angewiesen. Aber auch jeder von uns kann seinen Beitrag leisten! Sobald nach dem Lockdown light wieder geöffnet werden darf, erwartet die Gäste ein Soul X-Mas Weihnachtsstand vor dem Restaurant. Neben Jazz und Soul kommt man in den Genuss von Punsch, Knödel, Rum und Gin. Der Erlös der verkauften Knödel kommt der Produktion der Menüs für Obdachlose zugute. Gegen telefonische Vorbestellung unter 01/50 55 628 gibt es die Knödel zum Abholen – essfertig wie tiefgekühlt.

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