Kreuzfahrtunternehmen AIDA Cruises meldet Kurzarbeit an

Weltweit ruht die Kreuzfahrt. Die Schutzmaßnahmen vor Ansteckung sind an Bord schwierig, die meisten Häfen sind noch geschlossen. Nun muss auch das Rostocker Kreuzfahrtunternehmen Aida Cruises Kurzarbeit anmelden.
Mai 20, 2020

 

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Das Kreuzfahrtunternehmen Aida Cruises hat wegen des coronabedingten Stillstands der Flotte Kurzarbeit beschlossen. Das Unternehmen und der Betriebsrat hätten eine Rahmenvereinbarung zur Einführung bis Ende des Jahres geschlossen, teilte Aida am Mittwoch in Rostock mit.

 

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Das Kreuzfahrtunternehmen Aida Cruises hat wegen des coronabedingten Stillstands der Flotte Kurzarbeit beschlossen. Das Unternehmen und der Betriebsrat hätten eine Rahmenvereinbarung zur Einführung bis Ende des Jahres geschlossen, teilte Aida am Mittwoch in Rostock mit.

800 Mitarbeiter betroffen

Davon seien am Standort Rostock rund 800 Mitarbeiter betroffen. Details dazu würden aktuell abgestimmt. Mit diesem Schritt sei Planbarkeit für die Mitarbeiter und Aida Cruises selbst geschaffen worden, sagt Aida-Sprecher Hansjörg Kunze. Zunächst hatte die „Ostsee-Zeitung“ berichtet.

Aida Cruises, das insgesamt rund 15.000 Mitarbeiter beschäftigt, hat Mitte März wegen der Ausbreitung der Corona-Pandemie die Reisesaison unterbrochen. „Wir konnten alle unsere Gäste schnell und sicher nach Hause bringen“, sagte Kunze.

„Wir arbeiten jedoch intensiv an angepassten Konzepten“

Schwieriger gestaltet sich das Vorhaben, die Crews sicher in ihre Herkunftsländer zu bringen. „Die Heimreise in einige Länder beispielsweise Indien ist derzeitig nicht beziehungsweise nur unter erheblichen Einschränkungen möglich.“ Kunze sprach dabei von einigen Hundert betroffenen Mitarbeitern. Die Schiffe der Aida Flotte befänden sich mit reduzierter Besatzung in verschiedenen Häfen.

Aufgrund der weltweit geltenden Reisebeschränkungen sei es derzeit nicht möglich, einen Zeitpunkt zur Wiederaufnahme der Kreuzfahrtaktivitäten zu geben. „Wir arbeiten jedoch intensiv an angepassten Konzepten“. Um die wirtschaftlichen Folgen bewältigen zu können, steuere das Unternehmen „mit der gesamten Bandbreite zur Verfügung stehender Mittel“ dagegen. Alle finanzpolitischen Möglichkeiten würden geprüft. Ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums bestätigte: „Wir sind mit den Beteiligten in Gesprächen. Es geht darum, Unterstützungsmöglichkeiten auszuloten.“

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