Lufthansa-Tochter will wegen Corona-Krise rund 1.000 Jobs streichen

Diese Maßnahmen seien "unerlässlich, um das Überleben des Unternehmens zu sichern", erklärte die Airline, die in der Corona-Krise laut eigenen Angaben eine Million Euro pro Tag verliert.
Mai 12, 2020

 

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Die Lufthansa-Tochter Brussels Airlines will wegen des wirtschaftlichen Drucks in der Corona-Krise ein Viertel der Belegschaft einsparen.

 

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Die Lufthansa-Tochter Brussels Airlines will wegen des wirtschaftlichen Drucks in der Corona-Krise ein Viertel der Belegschaft einsparen – rund eintausend Stellen. Dies teilte die Fluggesellschaft am Dienstag mit. Wenig profitable oder unprofitable Strecken würden gestrichen, die Flotte werde um 30 Prozent reduziert.

Maßnahmen „um das Überleben des Unternehmens zu sichern“

Diese Maßnahmen seien „unerlässlich, um das Überleben des Unternehmens zu sichern“, erklärte die Airline. Die Pandemie wirke sich „extrem negativ“ auf die finanzielle Situation aus. Die Airline verliere eine Million Euro pro Tag. Mit dem Sanierungsplan soll es gelingen, 75 Prozent der Beschäftigten zu halten und wieder in die Gewinnzone zu fliegen, sobald sich die Nachfrage beim Fliegen erholt habe. Dies sei für 2023 zu erwarten.

Brussels Airlines hatte 290 Millionen Euro als Liquiditätshilfe vom belgischen Staat erbeten. Die Regierung fordert jedoch im Gegenzug von der Lufthansa solide Garantien für die Tochter Brussels Airlines. Die Gespräche darüber laufen noch, wie die Nachrichtenagentur Belga meldete.

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