Teststation-Skandal in Klagenfurt: Eintrittsbänder um 10 Euro verkauft

In Kärnten kam es diese Woche zu einem Corona-Skandal: Eine Security-Mitarbeiterin verkaufte in Klagenfurt Eintrittsbänder für die Nachtgastronomie, anstatt 3G-Nachweise zu kontrollieren.
August 19, 2021 | Photos: Shutterstock

Der Zugang zur Nachtgastronomie ist in Österreich nur noch für Geimpfte und Personen mit aktuellem negativem PCR-Testnachweis möglich. Eine Regelung, die das Feiern in Clubs ohne Kapazitätsbeschränkungen ermöglichen soll. Damit, dass sich manche Personen mittels gefälschter Zertifikate Zutritt verschaffen wollen, ist zu rechnen gewesen. Das Gesundheitsministerium warnte vor Fälschungen des Grünen Passes, die in Sozialen Medien und Messenger-Diensten kursieren. „Hierbei handelt es sich um keine offiziellen Dokumente, sondern um unseriöse Sammlungen personenbezogener Daten durch Privatpersonen. Zudem kann der Vorweis von gefälschten Zertifikaten und 3-G-Nachweisen sowie der Vertrieb solcher strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen“, so das Ministerium.

Der Zugang zur Nachtgastronomie ist in Österreich nur noch für Geimpfte und Personen mit aktuellem negativem PCR-Testnachweis möglich. Eine Regelung, die das Feiern in Clubs ohne Kapazitätsbeschränkungen ermöglichen soll. Damit, dass sich manche Personen mittels gefälschter Zertifikate Zutritt verschaffen wollen, ist zu rechnen gewesen. Das Gesundheitsministerium warnte vor Fälschungen des Grünen Passes, die in Sozialen Medien und Messenger-Diensten kursieren. „Hierbei handelt es sich um keine offiziellen Dokumente, sondern um unseriöse Sammlungen personenbezogener Daten durch Privatpersonen. Zudem kann der Vorweis von gefälschten Zertifikaten und 3-G-Nachweisen sowie der Vertrieb solcher strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen“, so das Ministerium.

Diese Woche ereignete sich in der Kärntner Landeshauptstadt Klagenfurt ein Vorfall, der eine weitere Schwäche des Systems aufzeigte, die jedoch schnell aufgedeckt wurde. In einem Test-Container werden Eintrittsbänder zur Nachtgastronomie kostenlos an Geimpfte und Getestete verteilt. Anstatt die Nachweise zu kontrollieren, verkaufte aber eine Mitarbeiterin des zuständigen Securityunternehmens die Bänder um jeweils 10 Euro, wie die Kleine Zeitung berichtete.

shutterstock_klagenfurt-scaled
Eine Security-Mitarbeiterin in Klagenfurt wollte sich an der Feierlaune Ungeimpfter und Ungetesteter bereichern

Zwei Mitarbeiter wurden entlassen

Die Mitarbeiterin und ihr Komplize gingen scheinbar nicht besonders unauffällig vor. Der Verkauf der Eintrittsbänder wurde sogar per Video dokumentiert, das via WhatsApp viral ging. Das Nachspiel ließ freilich nicht lange auf sich warten. Beide Mitarbeiter wurden umgehend entlassen und bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. Der Geschäftsführer der Firma zeigte sich gegenüber der Kleinen Zeitung schockiert.

Become a member.
100% For free.

As a member you can read all our articles for free and much more.
Register now with just a few clicks.
  • You get unlimited access to all our articles.
  • You can read every issue of our unique magazine as an e-paper. Completely free.
  • You get unlimited access to all our videos and masterclasses.
  • You get a 50% discount on Rolling Pin.Convention tickets.
  • You will find out the hottest news from the gastronomy and hotel industry before everyone else.
  • Your Rolling Pin membership is completely free.
All benefits
Login for existing Member

Top Employer


KOSTENLOS MEMBER WERDEN
UND UNZÄHLIGE VORTEILE genießen

  • Insights aus der Gastro-Szene, ganz ohne Bullshit.
  • Personalisierte Jobvorschläge & die besten Jobs aus der ganzen Welt
  • Alle Online-Artikel lesen & Zugriff auf das Rolling Pin-Archiv
  • VIP-Einladungen zu ROLLING PIN-Events und vieles mehr…