Vom Teller zur Leinwand: Drei-Sterne-Koch Juan Amador startet als Künstler durch

Drei Michelin-Sterne auf dem Teller, jetzt auch Kunst an der Wand – Juan Amador tauscht das Küchenmesser gegen den Pinsel und bringt seine Kreativität von der Sterneküche auf die Leinwand.
März 19, 2025

Als Drei-Sterne-Koch kreiert Juan Amador täglich kulinarische Meisterwerke, die nicht nur den Gaumen, sondern auch das Auge verwöhnen. Nun erweitert er seine kreative Ausdrucksform und präsentiert ab dem 24. März 2025 unter dem Künstlernamen „Rodama“ seine erste Solo-Ausstellung „Convergence“ in der renommierten Nitsch Foundation in Wien.

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Er ist Künstler – durch und durch: Juan Amador.

Als Drei-Sterne-Koch kreiert Juan Amador täglich kulinarische Meisterwerke, die nicht nur den Gaumen, sondern auch das Auge verwöhnen. Nun erweitert er seine kreative Ausdrucksform und präsentiert ab dem 24. März 2025 unter dem Künstlernamen „Rodama“ seine erste Solo-Ausstellung „Convergence“ in der renommierten Nitsch Foundation in Wien.

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Er ist Künstler – durch und durch: Juan Amador.

Seit Jahren gilt Amador als Künstler in der Küche. Seine Gerichte sind nicht nur geschmacklich ein Erlebnis, sondern auch optisch kleine Meisterwerke – eine Mischung aus Farbtheorie, Komposition und handwerklicher Perfektion.

„Ich erschaffe seit Jahrzehnten Kunst – nur eben zum Essen“, sagt Amador. „Jetzt ist es halt Kunst für die Wand, die man nicht aufisst.“

Mit rund 20 großformatigen Werken zeigt er, dass er auch abseits der Küche ein Gefühl für Harmonie und Ästhetik besitzt. Inspiriert von Größen wie Gerhard Richter und Mark Rothko, setzt er auf kräftige Farben, intensive Strukturen und eine gute Portion Intuition.

„Beim Malen gibt es keine Servicezeiten. Kein Gast, der fragt, wo sein Hauptgang bleibt. Das ist schon mal entspannter“, lacht er.

 

 
 
 
 
 
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Parallelen zwischen Kunst und Küche

Ob auf dem Teller oder auf der Leinwand – Amador bleibt sich treu. Seine Malerei folgt demselben Prinzip wie seine Gerichte: Reduktion auf das Wesentliche. „Ein perfektes Gericht braucht nur wenige Zutaten, die exakt abgestimmt sind – genauso arbeite ich mit Farben. Drei Grundtöne, maximal. Alles andere wäre Chaos.“

Und ja, falls jemand sich fragt: Seine Küche bleibt trotzdem geöffnet. Auch wenn der Herd kurz gegen die Staffelei getauscht wird, serviert Amador weiterhin kulinarische Kunst in seinem Wiener Restaurant.

Vernissage in der Nitsch Foundation

Wer sich selbst ein Bild machen möchte (oder auch gleich zwanzig), kann die Ausstellung bis zum 30. April 2025 besuchen. Eröffnung ist am 24. März 2025 um 18 Uhr in der Nitsch Foundation, Wien.

Ein Sternekoch als Maler? Warum nicht! Vielleicht bekommen wir bald eine Ausstellung, bei der Kunst nicht nur betrachtet, sondern auch vernascht werden kann.

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