JIJA eröffnet in Hongkong: Fine Dining trifft Teahouse-Kultur
Im Kimpton Hong Kong in Tsim Sha Tsui hat Zwei-Sterne-Köchin Vicky Lau mit JIJA ein Restaurant eröffnet, das einen spannenden Schritt markiert: Eine der profiliertesten Fine-Dining-Chefinnen Asiens übersetzt ihr präzises Küchenverständnis in ein lebendiges Format zwischen Bistro, Teahouse und südwestchinesischer Genusskultur. Lau, bekannt durch das zweifach besternte TATE Dining Room und MORA, richtet den Blick hier auf Yunnan und Guizhou – zwei Regionen mit enormer kulinarischer Tiefe. Wildpilze, fermentierte Zutaten, Kräuter, Chili, Sichuanpfeffer, gepökeltes Fleisch, Käse und Früchte bilden die aromatische Basis. Auf der Karte stehen etwa Seasonal Mushroom Salad mit Baummoos und fermentierten Gurken, Shredded Lime Chicken mit Kräutern und Sichuanpfefferöl, kohlegegrillte Taube oder Dai-Sou-Beef-Suppe.
Im Kimpton Hong Kong in Tsim Sha Tsui hat Zwei-Sterne-Köchin Vicky Lau mit JIJA ein Restaurant eröffnet, das einen spannenden Schritt markiert: Eine der profiliertesten Fine-Dining-Chefinnen Asiens übersetzt ihr präzises Küchenverständnis in ein lebendiges Format zwischen Bistro, Teahouse und südwestchinesischer Genusskultur. Lau, bekannt durch das zweifach besternte TATE Dining Room und MORA, richtet den Blick hier auf Yunnan und Guizhou – zwei Regionen mit enormer kulinarischer Tiefe. Wildpilze, fermentierte Zutaten, Kräuter, Chili, Sichuanpfeffer, gepökeltes Fleisch, Käse und Früchte bilden die aromatische Basis. Auf der Karte stehen etwa Seasonal Mushroom Salad mit Baummoos und fermentierten Gurken, Shredded Lime Chicken mit Kräutern und Sichuanpfefferöl, kohlegegrillte Taube oder Dai-Sou-Beef-Suppe.

Besonders konsequent gedacht ist das Getränkekonzept. Yunnan gilt als eine der großen Teeregionen Chinas, deshalb rückt Tee bei JIJA entsprechend ins Zentrum. Die Auswahl begleitet die Gerichte, Tees werden wie Wein verkauft. Damit entstehen Pairing-Kompetenz, Storytelling und zusätzlicher Umsatz über ein Produkt, das in vielen Häusern noch deutlich mehr Potenzial hätte.
Auch der Raum folgt dieser Haltung. Nur 50 Plätze, ein Private-Dining-Room für sechs Personen, Blick auf Meer, Stadt und Lion Rock, dazu dunkles Holz, Miao-inspirierte Textilien, eine Tea Lantern und eine Pickle Wall mit hausfermentiertem Gemüse. JIJA zeigt, wie Fine-Dining-Denken in ein entspannteres Format übersetzt werden kann: weniger Schwellenangst, mehr Atmosphäre.


